Dienstag, 26. Dezember 2017

Der Schreibmarathon ist zurück! Eine Einladung?

Foto: A. Mack
Guten Morgen Buchlinge,

an dieser Stelle sollte ich euch wohl lieber mit Schreiberlinge anstatt mit dem üblichen Namen Buchlinge ansprechen.
Aber ich falle lieber gleich mal mit der Tür ins Haus: Wer seit Anfang an dabei ist, wird sich vielleicht noch dunkel an den Schreibmarathon 2014/2015 erinnern. Ich habe zu Beginn meines Studiums eine Motivation gesucht, um das Bloggen nicht ganz aus den Augen zu verlieren. Außerdem wollte ich mich vermehrt um mein Romanprojekt kümmern. Damals hat mir die Aktion geholfen. Und nun möchte ich sie in abgewandelter Form wieder ins Leben rufen.


Um was geht's denn eigentlich genau? 

Was braucht man für einen Marathon? Richtig, Ausdauer. Während es in der ersten Ausgabe des Marathons noch darum ging, so viele Wörter wie möglich zu schreiben, soll für mich 2018 vor allem die Schreibzeit im Vordergrund stehen. Wie oft höre ich in meinem Bekanntenkreis den Satz: "Eigentlich hatte ich Lust zu schreiben, aaaber...." Entweder fehlte doch die altbekannte Muse oder die Netflix Serie war dann doch interessanter.

2017 habe ich viele Interviews mit Autoren gehört und alle sind übereinstimmend der Meinung, dass man als Autor Routine brauche und definitiv nicht auf die Muse warten sollte. Und da packte mich dann der Ehrgeiz.


Der Plan 

Schreibzeit 
Ich nehme mir für 2018 vor, mindestens eine halbe Stunde am Tag zu schreiben. Das kann beispielsweise eine Rezension sein oder eine Szene für das Romanprojekt. Wichtig ist, dass ich mich in dieser halben Stunde nicht durch irgendwelche anderen Kanäle ablenken lasse, sondern an dem Text bleibe, den ich gerade schreibe.

Vorsicht: Da einige Lesemarathon Teilnehmer davon ausgegangen sind, dass ihre Mission gescheitert ist, weil sie es zu Beginn nicht täglich schafften eine halbe Stunde zu lesen, wollte ich hier nochmal anmerken, dass die Schreibzeit auch einfach am nächsten Tag dran gehängt werden kann. Außerdem könnt ihr euch natürlich völlig andere Ziele setzen.

Monatsziele 
Zu Beginn des Monats setze ich mir ein Ziel. Natürlich ist es hier gut, darauf zu achten, das Ziel nicht möglichst hoch anzusetzen, sondern realistisch zu bleiben. Ob es mir gelingt? Wir werden sehen.

Die Sache mit den Wörtern 
Während ich 2015 und 2016 ganz wild darauf war, die Wörter zu allen möglichen Artikeln oder Szenen zu zählen, nervte mich diese ganze Zählerei 2017 nur noch. Schließlich sagt eine hohe Wortanzahl überhaupt nichts über die Qualität des Textes aus. Deswegen werde ich es mit der Wortzahl im Schreibmarathon 2018 flexibel handhaben. Wenn ich Lust habe, zähle ich die Wörter, wenn nicht dann lasse ich es bleiben.

Berichte 
Wie ich das 2018 mit den Berichten machen werde, weiß ich noch nicht genau. Im ersten Schreibmarathon Jahr hatte ich das Gefühl, dass sich die Berichte ziemlich oft wiederholen und ich entweder um den heißen Brei herumrede oder wieder in den Jammer-Trott komme. Deswegen bin ich mir noch nicht ganz sicher, ob es eigene Posts zu den Schreibmarathon Zwischenergebnissen geben wird, oder ob ich den Schreibmarathon im Monatsrückblick einbaue.
Vorausgesetzt natürlich, euch interessiert, was ich während des Jahres so schreibe.


Und du? 

Du siehst, ich gehe relativ spontan und chaotisch an die Sache heran. Vielleicht wird es hier und da ein Community Event oder eine Aufgabe geben, ich weiß es noch nicht. Aber irgedwer sagte mal: Sag niemals nie! Daher wollte ich mal in die Runde fragen:

Was hältst Du von dem Projekt?
Könnte es was für Dich sein?

Bei Bedarf kann ich hier eine kleine Teilnehmerliste anlegen, sodass wir uns gegenseitig besuchen und nach unseren Fortschritten schauen können.


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