Donnerstag, 31. März 2016

Kreativer Monat, die erste Buchmesse 2016 und wie immer Buch- und Musiktipps - Monatsrückblick März 2016


Gelesen im März 2016 

Bild von der hörverlag 
Name: Club der roten Bänder
Autor: Albert Espinosa
Verlag: der hörverlag
Gelesen oder gehört: gehört als Hörbuch Download in ungekürzter Ausgabe
Bewertung: 4,5 von 5 Punkten
Link zur Rezension: HIER ENTLANG


Bild von cbj Verlag
Name: Ein Sommer und vier Tage
Autor: Adriana Popescu
Gelesen oder gehört: gelesen
Lieblings:
Hauptcharakter: Lewis, weil er sich auf Paula einlässt und im Laufe der Geschichte auftaut
Nebencharakter: Stefan, weil er einerseits wie ein "Unikat" wirkt, aber ein paar echt coole Zitate loslässt.
Schauplatz: Verona, weil ich selbst schon mal da war :-)
Bewertung: 4 von 5 Punkten
Link zur Rezension: HIER ENTLANG


Bild von blanvalet 
Name: Girl on the train
Autor: Paula Hawkins
Gelesen oder gehört: gelesen
Lieblings:
Hauptcharakter: Rachel, weil sie im Laufe der Geschichte eine tolle Entwicklung macht
Nebencharakter: Um ehrlich zu sein, fällt mir jetzt keiner ein.
Schauplatz: Der Zug, in dem Rachel beinahe jeden Morgen nach London fährt, weil es mich an meine Zeit als Pendlerin erinnert.
Bewertung: 2,5 von 5 Punkten
Link zur Rezension: HIER ENTLANG

Was lese ich gerade: 
"Handbuch für Autorinnen und Autoren" aus dem Uschtrin Verlag.
"Unterleuten" von Juli Zeh, ein ungekürztes Hörbuch aus dem Hörverlag.


Gefunden im Netz 

Yvonne von Yvonnes Lesewelt berichtet über ihre Einstellung zum Bloggen. Hierbei orientiert sie sich an sehr interessanten Fragen. Den Beitrag habe ich gerne gelesen und könnte mir gut vorstellen, dass über einige Fragen viel diskutiert werden kann.
Zum Artikel - HIER ENTLANG

Jeder Bücherfan oder Blogger ahnt, was im März ansteht: Die Leipziger Buchmesse. Da mir Leipzig eine Ecke zu weit weg ist, steht dieses Ereignis nicht fest in meinem Terminkalender. Dennoch freue ich mich über die vielen Messeberichte und Eindrücke der Dabeigewesenen :-).
Messeberichte findet ihr bei
... Ankas Geblubber
... Yvonnes Lesewelt 
... Ever's Welt in Buchstaben (mit tollem Videomaterial!!!)
Und natürlich auch auf jeder Menge anderer Blogs und YouTube Kanälen.

Martin hat sich wieder auf nach Stuttgart gemacht und dne "Bücher- und Blubberstammtisch" besucht.
Seinen Bericht findet ihr HIER.

Beitrage aus dem Literaturcafe.de 
Literaturagent und Ratgeber Autor Andre Hille im Interview: Er klärt über den Unterschied zwischen einem Pitch und einem Expose auf und gibt wertvolle Tipps, die Autoren beachten sollten. Was mir gut gefällt: Es wird herausgearbeitet, dass Autoren ihr Werk kurz und knapp zusammenfassen können sollten. Hierfür gibt es auch gute Beispiele in dem Beitrag.
Zum Beitrag HIER ENTLANG

Rainer Dresen leitet die Rechtsabteilung bei der Random House Verlagsgruppe und informiert, worauf Autoren bei der Buchveröffentlichung achten müssen, um Rechtsstreitigkeiten zu vermeiden.
Zum Artikel HIER ENTLANG


Momente im März 2016 

Unbeabsichtigtes nachträgliches Geburtstagsgeschenk meiner Krankenkasse 
Mitte des Monats hat mir meine Krankenkasse eine elektronische Lupe bewilligt. Die Krankenkasse ist echt genial! Ich bin immer noch total begeistert und freue mich über die neue technische Spielerei.

Guter Start ins Praktikum gehabt 
Mittlerweile bin ich im vierten Semester und habe somit ein halbes Jahr Praktikum. Mein Start war wirklich gut. Die Arbeit macht mir Spaß und ich bin sehr gespannt, was ich während des Praktikums alles mitbekommen werde.

Hörbuch Neuzugänge 
Ohne schleimen zu wollen: Aber der Hörverlag ist einfach so genial. Letztes Jahr auf der Buchmesse wurde mir das Frühjahrsprogramm vorgestellt. Da waren eine Menge interessanter Titel dabei. Zwei Hörbücher durften jetzt im März bei mir einziehen.

Kreativer Monat 
Im März war ich überraschend kreativ. Ich habe eigentlich damit gerechnet, dass ich weder zum lesen, noch zum schreiben komme, weil gerade der erste Monat im Praktikum ja immer der stressigste ist. Doch ich bin wirklich zufrieden...

Neues auf diesem Blog 
Letzten Monat hatte ich ein bisschen rum gebastelt und die Listen mit den rezensierten Büchern verschoben. (Ihr erinnert euch vielleicht ... "Nach Autoren sortiert" usw.)
Da mir aber aufgefallen ist, das weder die Titellisten, noch die Autoren oder Verlagslisten angeklickt werden, habe ich das Ganze wieder rückgängig gemacht und die Hörbuchsprecher Liste einfach oben ins Menü gepackt.
Ausgemistet habe ich dafür die "Wunsch- und Tauschecke", weil sie so gut wie nie angeklickt wurde und ich merke, dass ich Bücher übers Internet kaum verkaufen lassen, bzw. ma nda wirklich aktiv dran bleiben muss.
Auf den Seiten "Links rund um Literatur" und "Literaturbegriffe einfach geklärt" sind ein paar neue Sachen dazu gekommen...
Nach wie vor gilt: Wenn euch Fachbegriffe oder Websiten einfallen, die ihr unbedingt erklären oder weiterempfehlen wollt, dann her damit!


Was gab's zu erzählen 

Rezensionen aus der Konserve 
AXO Lotl Roadkill von Helene Hegemann
Der fremde Gast von Charlotte Link
Die Wahrheit über Alice von Rebecca James
Herr der Diebe von Cornelia Funke
Löcher von Luis Sachar
Muh von David Safier
Sand von Wolfgang Herrndorf
Strom von Hannah Dübgen
Wo der Hund begraben liegt von Martina Dierks

GE(H)SCHAUT 
Der ESC Vorentscheid 

GE(H)SCHMÖKERT
Was ist das? - Vorstellung der neuen Rubrik
Handbuch für Autorinnen und Autoren Teil 1 

Studieren mit Sehbehinderung 
Wie arbeite ich mit einer Gesetzessammlung? 

Aktionen 
Leseparty statt Leipziger Buchmesse 

Gastschreiberin Skyara rezensiert 
Der Zeitwandler 


Jahresschreibmarathon März Fazit 


Geschriebene Wörter: 12.990
Monatsziel: 3.000 Wörter
Fehlende Wörter: 55.308 Wörter
Erkenntnis des Monats: Ich komme langsam aber sicher mit meinem Romanprojekt voran und bin glücklich, dass ich im März so viel geschrieben habe. Blogbeiträge schreiben macht zwar auch immer wahnsinnig Spaß, aber es bringt mich meinem Ziel, einen Roman fertig stellen zu wollen, kein Stück näher.
Außerdem stelle ich fest, dass ich langsam eine Struktur bekomme und einen Plan habe, wo ich inhaltlich hin will. (Jedoch kann sich das auch täglich ändern... :-) ).

Gezählte Beiträge: Hier habe ich, wie oben schon erwähnt, überwiegend Selbstgeschriebenes gezählt. Ebenfalls mit eingerechnet habe ich meinen Bericht zum ESC Vorentscheid und die Rezension zum Club der roten Bänder


Gehört im März 2016 



Farin Urlaub - Insel

Vor einer Weile habe ich meine Musik Playlist mal wieder auf Vorderfrau gebracht und dabei ein paar tolle Lieder von Farin Urlaub entdeckt. Er gehört definitiv zu den Künstlern, die auf meine "Live erleben"- Liste kommen. 




Coldmirror - Wenn du denkst
Guter Eindruck ade! Ich habe mir die Coldmirror Videos nie ganz angeschaut, sondern mir die besten Szenen immer nur erzählen lassen. Dieses Lied ist echt zeitlos und bringt ein paar schöne Aussagen mit. Und nebenbei gibt es auch was zum schmunzeln.  Lasst euch also nicht vom Namen abschrecken, sondern hört mal rein, wenn ihr mögt :-). 


Roger Cicero - Alles kommt zurück 
Eigentlich war der Monatsrückblick schon fertig vorbereitet. 
Dann habe ich am Dienstag den 29.04 erfahren, dass Roger Cicero überraschend gestorben ist. Ich finde das irgendwie total traurig und stelle fest, dass in letzter Zeit ziemlich viele bekannte Menschen sterben, die ich kenne.
Jedenfalls zitierte ein Fan auf Facebook den Refrain dieses Liedes udn ich finde das passt eigentlich ganz gut... 


In diesem Sinne... 

die Tage werden wieder länger und ich wünsche euch einen guten Start in den ersten April. Für alle Scherzkekse und Autoren unter euch: Ich hoffe ihr seid kreativ und habt einen tollen kreativen Monat :-).


Dienstag, 29. März 2016

Sand

Bild von sf buecher magazin
Steckbrief

Name: Sand (auch als Hörbuch erhältlich)
Autor: Wolfgang Herrndorf
Verlag: rowohlt Taschenbuch Verlag
Geeignet für: ab 17 Jahren, oder für Menschen, die gerne Thriller lesen
Gelesen oder gehört: gelesen
Bewertung: 4 von 5 Punkten



Klappentext 


(aus: "Sand" von Wolfgang Herrndorf, erschienen im rowohlt Taschenbuchverlag)


"Er aß und trank, bürstete seine Kleider ab, leerte den Sand aus seinen Taschen und überprüfte noch einmal die Innentasche des Blazers. Er wusch sich unter dem Tisch die Hände mit ein wenig Trinkwasser, goss den Rest über seine geplagten Füße und schaute die Straße entlang. Sandfarbene Kinder spielten mit einem sandbarbenen Fußball zwischen sandfarbenen Hütten. Dreck und zerlumpte Gestalten, und ihm fiel ein, wie gefährlich es im Grunde war, eine weiße, blonde, ortskundige Frau im Auto hierherzubestellen."


Meine Meinung 

In der Schule haben wir Wolfgang Herrndorfs berühmten Roman "tschick" gelesen. Von den Deutschlehrern, bis hin zu den Literaturkritikern schwärmten alle von diesem Buch. Ich fand die Geschichte nett, war aber nicht so begeistert. (Allerdings war "tschick" das einzige Buch, dass slebst von meinen nicht literaturbegeisterten Klassenkameraden gelesen wurde).

Im Buchladen stach mir dann das Cover von "Sand" ins Auge. Es ist eine Wüste darauf zu sehen Der Sand wird von der grellen Sonne beleuchtet. Es steht keine Wolke am Himmel. Der Einband sprach mich an und machte trotz des grellen Flairs einen traurigen Eindruck auf mich. Kurzerhand hatte ich den Klappentext gelesen und war von der Geschichte angetan. (Allerdings brauchte es trotzdem zwei weitere Male und einen Thalia Gutschein, bis ich mir das Buch zulegte).

Auf den ersten Seiten von "Sand" wird der Leser gleich in verschiedene Handlungsstränge eingeführt. Lange war ich mir nicht sicher, welcher der verschiedene Charaktere jetzt der wesentliche, der Protagonist der Geschichte war. Doch schließlich kristallisierte sich folgende Rahmenhandlung heraus:

Ein Mann kommt mit einer Platzwunde am Kopf und einem Spielzeuggewehr auf den Rücken geschnallt, in einer Scheune zu sich und kann sich nicht daran erinnern, wer er ist, oder wie er in diese Scheune gekommen ist. Er trifft schließlich eine Frau, die ihn bei sich aufnimmt und ihm den provisorischen Namen Carl verpasst.
Carl ist auf der Suche nach seiner Identität und entdeckt dabei erstaunliche Dinge: Schnell wird er von seiner Vergangenheit wieder eingeholt.

Als der Handlungsstrang rund um Carl und dessen Gedächtnisverlust eingeführt wird, beginnen sich die Stränge miteinander zu verknoten. Nach und nach wurde mir klar, wer mit wem in welcher Verbindung steht. Allerdings hatte ich keine Ahnung wer Carl wirklich war, obwohl so viele Personen eingeführt wurden.

In diesem Roman gab es mir teilweise zu viele Handlungsstränge. Ab und an verlor ich den Überblick und fragte mich dann ob bereits alle Personen miteinander "vernetzt" waren. Hervorragend gelöst fand ich die Geschichte um Carls Identität. Erst auf den letzten Seiten des Romans wurde mir klar, wer er wirklich war und alles schien einen traurigen Sinn zu ergeben.

Die Charaktere waren sehr gut dargestellt. Von ängstlichen, nervösen Persönlichkeiten, über drogensüchtige Mädchen, bis hin zu selbstverliebten Menschen war in diesem Buch alles vertreten. Allerdings konnte ich manche Reaktionen von Carl nicht ganz nachvollziehen. An manchen Stellen machte er Fehler, die fatale Folgen für die Geschichte haben. (Ich habe wirklich mit ihm gelitten).

Der größte Teil des Romanes ist in indirekter Rede geschrieben. Einerseits ist dieses Stilmittel gut gelungen, weil die wesentlichen Informationen so nicht in den Dialogen auftauchen, andererseits fand ich den Schreibstil an der ein oder anderen Stelle auch ermüdend. Daher habe ich die Altersbegrenzung festgelegt.

Sehr bewegt hat mich nicht nur das traurige Ende der Geschichte, sondern auch der Selbstmord des Autors. Ich hatte das Gefühl, dass es Parallelen zwischen Carl und Herrndorf gibt. Der eine möchte seinem Schicksal entkommen, weil er weiß, was ihm blüht, der andere gerät immer tiefer in einen Sumpf von Gewalt und Intrigen, weil er eben auf unglückliche Weise der Unwissende ist. Keiner von beiden schafft es, seinem Schicksal zu entkommen, egal wie gut oder schlecht die Chancen stehen.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass es sich auf jeden Fall lohnt, "Sand" zu lesen. Während man bei "tschick" in die Welt eines Jugendlichen eintaucht, konnte ich mich hier davon überzeugen, dass Herrndorf sich sehr wohl darauf versteht spannende Geschichten zu spinnen und sie miteinander zu verknüpfen. In dem Fall hat es meine Erwartungen erfüllt. Vielleicht findet das Buch ja den Weg in den ein oder anderen Deutsch Leistungskurses. 


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~K~: Dieser Beitrag ist eine Rezension aus der Konserve und wurde bereits veröffentlicht.

Sonntag, 27. März 2016

Löcher

Bild von amazon
Steckbrief

Name: Löcher (auch als Hörbuch vorhanden)
Autor: Luis Sachar
Verlag: Beltz und Gelberg
Geeignet für: von 11-14 Jahren, oder für Menschen, die sich auf Kindergeschichten einlassen können
Gelesen oder gehört: gelesen, in deutscher Sprache
Bewertung: 4,5 von 5 Punkten


Klappentext


(Klappentext von "Löcher" von Luis Sachar, erschienen im Beltz und Gelberg Verlag) 

"Dies ist die ganz unglaubliche, zum Weinen komische Geschichte von Stanley Yelnats, der endlich, endlich den Familienfluch bannt. Hundert Jahre gab es kein Entrinnen: Was immer ein Yelnats anfing, es ging schief. Die Geschäftsidee von Stanleys Vater, Turnschuhe zu recyceln, war nur das letzte Glied einer langen Unglückskette. Und urplötzlich winkt das Glück. Davor aber liegen die Geheimnisse von Green Lake."


Meine Meinung 

In vielen Regelschulen wird dieses Buch in der 5. oder 6. Klasse gelesen. Ich habe es durch meinen Bruder in die Hände bekommen, der, wie wahrscheinlich die meisten Schüler, schon allein genervt von diesem Buch war, weil sie es in der Schule gelesen hatten und gefühlte tausendmal durchinterpretieren und analysieren mussten.

In dieser Geschichte werden mit ganz einfachen Mitteln die verschiedenen Charakterzüge des Menschen gezeigt. Und nicht zu vergessen spielt auch etwas Schicksal eine große Rolle.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Leider bin ich zu spät darauf gestoßen und habe so manche Handlungsstränge schon erraten, die mir, wenn ich jünger gewesen wäre, mit Sicherheit nicht aufgefallen wären. (Früher hatte ich einfach einen anderen Blick auf die Geschichten). Schön an der Geschichte fand ich, dass sich das Schicksal genau an der richtigen Stelle eingeschaltet hat. Gerade hier hat man es am wenigsten erwartet.

Auch der Spannungsbogen der Geschichte wird gut gehalten. Es handelt sich um drei Stränge, die Stück für Stück zusammengeführt werden. Ebenfalls hatte ich keine Mühe mich in die Charaktere hineinzuversetzen.

An alle Schüler, denen das Buch in der Schule vielleicht noch blüht: Lasst es euch nicht durch eure Lehrer, oder sonstige Personen vermiesen. Die Geschichte ist nicht kompliziert und auch nicht schwer zu verstehen. Ich hoffe der "Zauber" wird nicht durch dritte Personen zerstört.


Zum Film: 

Durch Zufal bin ich auf die Verfilmung gestoßen. Es war wirklich Zufall, weil der Film nämlich "Die Geheimnisse von Green Lake" hieß und ich mich über die Paralellen gewundert habe. Ich konnte den Film leider nicht ganz schauen. Die Teile, die ich aber gesehen habe, schienen echt gut umgesetzt. Allerdings fand ich den Hauptcharakter Stanley nicht gut besetzt. Er wirkte zerbrechlich. Den Stanley im Buch habe ich mir als einen stämmigen, wortkargen Jungen vorgestellt.


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~K~: Dieser Beitrag ist eine Rezension aus der Konserve und wurde bereits veröffentlicht.

Samstag, 26. März 2016

Der Zeitwandler

Bild von Bookshouse Ltd. 
Eine Rezension von Skyara

Name: Der Zeitwandler – Restart
Autor: Anke Höhl-Kayser
Verlag: Bookshouse Ltd.
Geeignet für: ab 16 Jahren
Gelesen oder Gehört: Gelesen (eBook)
Bewertung: 3 von 5 Punkten
Erscheinungsdatum Erstausgabe: 20.11.2015
Aktuelle Ausgabe: Rezensionsexemplar Vorab
ISBN: 978-9963-53-170-7 (e-pup)


Klappentext 

(von bookshouse

Dennis hat genug von London, bevor die Klassenfahrt dorthin richtig gestartet ist. Kotzen im Reisebus, mobbende Klassenkameraden und eine nörgelnde Lehrerin. Aber schlimmer geht immer: Plötzlich verfolgen ihn unheimliche Schattengestalten und er hat Visionen des mittelalterlichen Kriegerkönigs Edward I., der ihn Wulfric nennt und ihn anfleht, seine Tochter zu retten. Selbst die Zeit scheint sich gegen Dennis verschworen zu haben. Sie stoppt, und wenn sie weiterläuft, hat sich alles verändert. Auf einmal ist auch noch sein englischer Gastvater ein gesuchter Mörder und entführt Dennis zum Tower of London. Ein höllischer Trip durch Vergangenheit und Zukunft beginnt. Restart – nichts ist für die Ewigkeit!


Meine Meinung

Leider kann ich hier nur 3 von 5 Punkten geben.

Dennoch möchte ich jetzt erst mit dem Positiven beginnen: Das Cover fand ich ansprechend und ist auch sehr passend, da es mehrere Elemente aus dem Buch aufgreift! Was die Spannung betrifft, kann ich sagen, dass durch die rasante Erzählweise der Autorin ein enormer Spannungsbogen aufgebaut wird. Dieser löst sich auch erst ganz gegen Ende des Buches vollständig auf. Das ist an sich nicht schlecht, da es somit nicht von vornherein klar ist, was mit den verschiedenen Figuren des Buches passiert / passiert ist! Diese Spannung wird beinahe bis zum letzten Kapitel gehalten, welches dann eine schöne letzte Auflösung und ein wirkliches Happy End bringt. Insgesamt ist die Geschichte, wenn man sie den zu Ende liest, sehr interessant gestaltet und von der Idee richtig gut. Sie hat einige kleine Genretypische Dinge aufgegriffen und diese in leicht abgeänderter Form wiedergegeben.

Doch hiermit bin ich auch schon am Ende meiner Positiv-Liste angekommen.

Die Grundidee des Buches ist folgende: Dennis wird beinahe am laufenden Band in eine neue, leicht abgeänderte Zeitlinie gestoßen. Er weiß hier von zunächst nichts und fragt sich ständig warum manche Leute in seinem Umfeld plötzlich verschwinden, oder mit anderen Personen ersetzt werden, ohne dass dies von allen anderen um ihn herum bemerkt wird. Diese sogenannten Restarts erschweren es dem Leser sehr in den Fluss des Buches zu gelangen. Leider kommt hier auch noch erschwerend der Schreibstil der Autorin hinzu. Bei ihrem Schreibstil und ihren Gedankengängen, blicke ich so manches Mal nicht mehr durch… 
Die ganzen Zeitsprünge während der ersten Hälfte des Buches, sind sehr verworren und man muss ganz schön aufpassen, dass man an der Geschichte dran bleibt. Hier hat es mir oft geholfen, einfach gewisse Fakten hinnehmen zu können, ohne über diese weiter nach zu denken, am Ende wird sich einiges Auflösen, aber das dauert doch sehr lange, bis man in ausreichender und befriedigender weise alle Wirrungen aufgelöst bekommt.

Was es mir ebenfalls nicht leicht gemacht hat, war die Tatsache, dass auch der Protagonist Dennis, die meiste Zeit so verwirrt ist von dem Chaos, welches um ihn herum immer schlimmer wird. Normalerweise bekommt der Leser kleine Einblicke in die Geschehnisse, ohne dass der Protagonist damit etwas anfangen kann. Dadurch erhält man einen kleinen Einblick in die Geschichte, damit erklären sich meist einige Dinge, welche einem die Geschichte näher bringen. Aber solche Einblicke fehlen einem während des gesamten Buches. Man bleibt also genau so verwirrt zurück wie Dennis. Und dieser ist gerade mal ein Jugendlicher…. Man hat so manches Mal das Gefühl: „Kann das ein Jugendlicher überhaupt bestehen?“ Aber die Autorin war sich hier durchaus der Tatsache bewusst, dass sie mit ihrer Geschichte eine harte Gratwanderung durchmacht.

Ich muss sagen insgesamt, jetzt wo ich das Buch fertig gelesen habe, bin ich trotzdem recht zufrieden. Ich kann euch sagen, dass ich bei der Hälfte noch dachte, dass es mir am Ende eine unbefriedigende Lösung bieten wird. Aber nun, da ich es fertig gelesen habe, und auch noch einige Nächte darüber geschlafen habe, ist das Buch gar nicht so miserabel. Es ist ein Buch, welches man eventuell nicht nur einmal lesen sollte. Die Geschehnisse welche Dennis ereilen haben eine Grundidee, welche aus den Mittelalterlichen Zeiten von Edward stammt. Diese Idee ist mir nicht ganz geläufig, bzw. ich weiß auch nicht wie es damals zuging. Daher war eine wie ich denke wichtige Erklärung ca. zur Mitte des Buches für mich Unschlüssig. Und zwar so sehr, dass ich mir immer noch keine schlüssige Erklärung hatte. Da wundert es einen nicht, dass man das Buch nicht mag und es lieber weg legen möchte… Inzwischen habe ich diese Idee viel besser verstanden. Es wird mir auch von Tag zu Tag schlüssiger.

Mein Fazit also: Schwierig zu lesen, und nichts für jedermann. Aber wer sich für diese Zeit interessiert, oder für Englische Geschichte, dem kann ich es empfehlen. Und natürlich allen die ein Buch mögen, bei dem man erst eine Weile nachdenken muss, bevor man alles verstanden hat!

Freitag, 25. März 2016

Girl on the train

Bild von blanvalet 
Steckbrief 

Name: Girl on the train (als auch Hörbuch in bearbeiteter Fassung erhältlich)
Autor: Paula Hawkins
Verlag: blanvalet
Geeignet für: Menschen, die gerne Thriller lesen
Gelesen oder gehört: gelesen
Bewertung: 2,5 von 5 Punkten



Klappentext 

(von blanvalet

"Der Nr.-1-Bestseller aus England und den USA!

Jeden Morgen pendelt Rachel mit dem Zug in die Stadt, und jeden Morgen hält der Zug an der gleichen Stelle auf der Strecke an. Rachel blickt in die Gärten der umliegenden Häuser, beobachtet ihre Bewohner. Oft sieht sie ein junges Paar: Jess und Jason nennt Rachel die beiden. Sie führen – wie es scheint – ein perfektes Leben. Ein Leben, wie Rachel es sich wünscht.

Eines Tages beobachtet sie etwas Schockierendes. Kurz darauf liest sie in der Zeitung vom Verschwinden einer Frau – daneben ein Foto von »Jess«. Rachel meldet ihre Beobachtung der Polizei und verstrickt sich damit unentrinnbar in die folgenden Ereignisse ..."


Meine Meinung 

"Girl on the train" ist eines dieser Bücher an denen ich in der Buchhandlung so oft vorbei gelaufen bin. Das Cover fiel mir sofort auf und auch der Klappentext erweckte den Eindruck, dass hier ein guter Thriller gesponnen wird. Und da ich schon lange keinen Thriller mehr gelesen hatte, wurde es endlich einmal wieder Zeit... 

Protagonistin und Ich-Erzählerin Rachel hat kein einfaches Leben. Sie muss Schicksalsschläge verdauen und hat sehr an diesen Ereignissen zu knabbern. Die tägliche Zugfahrt nach London lenken sie von ihren eigenen Problemen ab. Hier beobachtet sie Tag für Tag ihr Traumpaar, dem sie sogar fiktive Namen und Biografien gegeben hat. Doch als Jess, die im echten Leben Megan heißt, verschwindet, wird ihr Spürsinn geweckt. Was ist in der besagten Nacht wirklich geschehen? Hat Rachel etwas mit Megans Verschwinden zu tun? Und wie viel weiß sie wirklich? 

Die Grundidee der Geschichte finde ich sehr spannend. Megan und Rachel haben bei genauerem Hinsehen mehr gemeinsam als man zu Beginn der Geschichte vermuten möchte. Die Geschichte wird zum einen, wie oben schon beschrieben, aus Rachels Perspektive erzählt. Jedoch wird der Roman irgendwann von hinten aufgerollt und wir erleben Megan dabei, wie sie ihr eigenes Schicksal unfreiwillig besiegelt.

Die weiblichen Charaktere waren in diesem Buch sehr gut herausgearbeitet. Rachel liegt bereits am Boden und hadert mit ihrem Leben. Und auch Megan hat sich ihr Leben als Ehefrau irgendwie anders vorgestellt. Beide Frauen sind unzufrieden, schaffen es aber nur schwer aus diesem Zustand heraus.
Probleme hatte ich mit den männlichen Charakteren, die hier in Form Rachels Ex Mann und Megans Ehemann auftreten. Diese Charaktere wurden mir zu oberflächlich beschrieben. Sie waren für mich nicht ganz greifbar und ihre Emotionen wirkten für mich hier und da etwas an den Haaren herbeigezogen.

Nun komme ich zum großen Kritikpunkt der Geschichte: Das war der Schreibstil. Alle Fans von "Ich. darf. nicht. schlafen." können hier begeistert aufschreien und finden sicher Gefallen an dem Buch. Mich nervten die Zeitsprünge in der Geschichte. Die Ich-Perspektive sollte eigentlich für einen Lesefluss sorgen. Hier gab es aber Abschnitte, die in der Gegenwart geschrieben waren und andere in denen sich die Erzähler an bereits vergangene Situationen erinnern. Sätze wie "Ich ziehe mir die Schuhe an" wurden von mir irgendwann überflogen, weil ich in der Geschcihte voran kommen wollte und es mich nicht interessierte, ob Rachel jetzt auf dem Sofa liegt, oder sinnbildlich auf dem Tisch tanzt. Ich wollte wissen, was in ihr vorgeht und welche Schlüsse sie aus den vergangenen Ereignissen zieht. Die Momente in denen sich die Protagonisten an Vergangenes erinnerten, hat Paula Hawkins spannend beschrieben. Auch die Dialoge fand ich sehr treffend. Diese haben mich dann auch gut unterhalten. 

Nun aber noch ein dicker Pluspunkt: Paula Hawkins versteht sich sehr gut darauf, eine Stimmung zu transportieren. "Girl on the train" ist eine sehr ruhige, aber feine Geschichte. Es passiert sehr viel zwischen den Zeilen. Und auch die Handlungsstrang Schlinge zieht sich auf den letzten Seiten immer mehr zu. Toll finde ich, dass ich bis zuletzt keine Ahnung hatte, was des Rätsels Lösung war. Über die Auflösung lässt sich hingegen wieder streiten: Zum einen finde ich sie echt genial, weil ich damit nie gerechnet hätte. Andererseits hatte ich auch Mühe Beziehungen zwischen den Charakteren zu erkennen, oder als glaubhaft einzustufen.

Ihr seht, Verzeihung, lest :-) , dass mich das Buch mit gemischten Gefühlen zurücklässt. Gestern habe ich die letzten Seiten sehr genossen und konnte "Girl on the train" überhaupt nicht mehr aus der Hand legen. Toll finde ich auch, dass der Roman seinem Namen gerecht wird und sich Rachel viel unter den Pendlern befindet. 
Dennoch hätte ich mir eine bessere Verstrickung der Handlungsstränge gewünscht. Zwischenzeitlich fragte ich mich wirklich, warum zwei Stränge zielstrebig aufeinander zulaufen. Diese Frage beantwortete sich dann aber auf den letzten Seiten. 

Ich glaube "Girl on the train" ist ein Thriller, den man entweder total gut, oder richtig schlecht findet. Ich persönlich kann den Roman weiterempfehlen, weil es wirklich Geschmackssache ist, wie man die Geschichte einordnet. Ich bin jedenfalls froh, dass ich "Girl on the train" gelesen habe, glaube aber auch, dass ich hier, zähneknirschend, eine gekürzte Hörbuchfassung empfehlen kann, weil mir einige Stellen im Buch echt zu oft wiederholt wurden. 

Donnerstag, 24. März 2016

Wo der Hund begraben liegt

Bild von
 
lovelybooks
Steckbrief

Name:
 Wo der Hund begraben liegt 
Autor: Martina Dierks
Verlag: dtv Verlag
Geeignet für: ab 11 Jahre, oder für Menschen, die gerne Jugendbücher lesen 
Gelesen oder gehört: gelesen 
Bewertung: 4,5 von 5 Punkten 


Klappentext 

(Klappentext von: "Wo der Hund begraben liegt" von Martina Dierks erschienen im dtv Verlag)

"Im »Lampedusa« ist immer was los. Dafür sorgen Gabi Blumenstock und ihre vier temperamentvollen Töchter. Und seit der neue russische Freund der schönen Bea Blumenstock hier Abend für Abend Lieder aus seiner Heimat trällert, kann sich das italienische Restaurant mitten in Berlin kaum noch vor Gästen retten. Zudem singt Pjotr nicht nur mit Leidenschaft, er kocht auch hervorragend und macht die süßesten Komplimente.

Kein Wunder, dass Bea schon bald Konkurrenz aus der eigenen Familie bekommt. Darüber lacht sie natürlich nur. Bis Pjotr ermordet wird und der Clan vom Lampedusa plötzlich fassungslos vor der Frage steht: Wer war Pjotr wirklich?" 


Meine Meinung

Dieses Buch habe ich zum Abschied - vor einem Schulwechsel - geschenkt bekommen Der Einband ist ansprechend gestaltet. Hier gefällt mir besonders gut, dass man "echte" Menschen, auf dem Buchcover sieht und es nicht mit irgendwelchen Zeichnungen ausgeschmückt ist. Das passt auch hervorragend zur Geschichte.

Die Geschichte um den Lampedusa Clan hat mir sehr gut gefallen. Sie ist lebendig geschrieben und es macht richtig Spaß das Buch zu lesen. Ich hatte wenig Mühe mich in die Geschichte einzufinden. Die Handlungsstränge sind so miteinander "verstrickt", dass ich wirklich nicht auf die "Lösung" gekommen bin. Das Buch war also spannend bis zum Schluss.
Als ich das Buch zu Ende gelesen hatte, hatte ich das Gefühl neu "inspiriert" zu sein. Die Geschichte hat mich also voll angesteckt.

Wenn ihr also ein gutes Jugendbuch sucht: Los! Schreibt es auf eure Wunschliste.
Ich kann es guten Gewissens weiterempfehlen und erzähle jetzt nicht viel mehr darüber, weil es einfach schon Jahre her ist, als ich das Buch gelesen habe. Es ist mir auf jeden Fall gut in Erinnerung geblieben.

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~K~: Dieser Beitrag ist eine Rezension aus der Konserve und wurde bereits veröffentlicht.

Dienstag, 22. März 2016

Herr der Diebe

Bild von Dressler Verlag
Steckbrief

Name:
 Herr der Diebe (auch als Hörbuch und als Film erhätlich) 
Autor: Cornelia Funke
Verlag: Dressler Verlag
Geeignet für: von 9-13 Jahren, oder Menschen, die gerne schöne Kindergeschichten lesen. 
Gelesen oder gehört: gelesen 
Bewertung: 4,5 von 5 Punkten


Klappentext 

(Klappentext von Dressler Verlag)

""Du bist also wirklich der Herr der Diebe", sagte der Fremde leise. "Nun gut, behalte deine Maske auf, wenn du dein Gesicht nicht zeigen möchtest. Ich sehe auch so, dass du sehr jung bist."
Der Herr der Diebe - das ist der geheimnisvolle Anführer einer Kinderbande in Venedig, die er mit dem Verkauf der Beute aus seinen Raubzügen über Wasser hält. Keiner kennt seinen Namen, seine Herkunft. Auch nicht Prosper und Bo - zwei Ausreißer, die auf der Flucht vor ihrer Tante und dem Detektiv Victor Unterschlupf bei der Bande gefunden haben. Als Victor den Kindern tatsächlich auf die Spur kommt, bringt er dadurch alle in Gefahr. Aber endgültig scheint die Gemeinschaft der Bande aufzubrechen, als ein rätselhafter Auftrag, erteilt von dem mysteriösen "Conte", die Kinder auf eine Laguneninsel führt. Diese Insel, von außen unbewohnt und einsam scheinend, birgt ein Geheimnis, das alles verändert.
Cornelia Funke, die schon mit ihrem zum Bestseller gewordenen Titel DRACHENREITER zeigte, welch weiten Atem ihr Erzähltalent hat, hält ihre Leser - gleich welchen Alters - auch mit diesem Buch von der ersten Zeile an gefangen. Sie führt uns durch ein winterliches Venedig, verstrickt uns in verwirrende Rätsel und erfüllt ihren Helden am Schluss einen alten Menschheitstraum."


Meine Meinung

Cornelia Funke gehört zu meinen Lieblings Kinderbuchautoren. Daher war klar, dass ich "Herr der Diebe" auf jeden Fall lesen musste. Die Geschichte rund um die Brüder Prosper und Bo, die sich alleine nach Venedig aufmachen, ist spannend geschrieben und hat mich echt in ihren Bann gezogen.

Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Auf der einen Seite ist der Privatdetektiv Viktor, der eigentlich ganz andere Sorgen hat, als ausgerissene Kinder aufzuspüren. Auf der anderen Seite steht eine Gruppe Kinder, die in einem verlassenen Kino lebt und deren Anführer der berüchtigte "Herr der Diebe" ist.

Eigentlich sind die Kinder auf der Suche nach einem sicheren Zuhause, trösten sich aber mit der Idee, sich alleine ohne die Erwachsenen durchschlagen zu können. Als nach und nach ihre Welt zusammenbricht, kommen sie ins Grübeln...

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Prosper möchte einerseits nicht mit seinem Bruder auf der Straße leben. Aber er weiß auch nicht, wo sie sonst unterkommen sollen. Viktor der Privatdetektiv kommt nach und nach auf die Spur der Kinder. Wird er sie einfach "verraten"? Oder ahnt er, dass sie nicht ohne Grund auf der Straße leben?

Wer eine schöne Kindergeschichte für eigene Kinder, oder Geschwister sucht, sollte ihnen das Buch / Hörbuch auf jeden Fall nahelegen.


Zum Film

Der Film fasst die Geschichte nett zusammen. Ich finde ihn unterhaltsam gemacht. Er ist mir nicht außergewöhnlich gut in Erinnerung geblieben, war aber auch nicht "grottenschlecht". Ich würde sagen er setzt der Geschichte das "i Tüpfelchen" auf.

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~K~: Dieser Beitrag ist eine Rezension aus der Konserve und wurde bereits veröffentlicht.

Sonntag, 20. März 2016

Muh!

Bild von 
amazon
Steckbrief

Name:
 Muh! (auch als Hörbuch erhältlich) 

Autor: David Safier
Verlag: Kindle
Geeignet für: ab 15 Jahren, oder Menschen, die gerne lustige Bücher lesen
Gelesen oder gehört: gelesen
Bewertung: 4,5 von 5 Punkten



Klappentext

(aus: "Muh!" von David Safier, erschienen im Kindle Verlag, Beschreibung von lovelybooks)


"Die ostfriesische Kuh Lolle hat gerade eine ziemlich schlechte Phase: Nicht nur dass sie entdeckt, wie ihr heißgeliebter Stier Champion sie mit der dusseligen Kuh Susi betrügt. Nein, sie erfährt auch noch, dass der Bauer den Hof verkaufen will und alle Kühe der Herde zwischen zwei Brötchenhälften enden werden. Aber es gibt noch Hoffnung. Ein weitgereister italienischer Kater verrät ihr, dass es ein Paradies für Kühe gibt: Indien! Und so beschließt Lolle, sich noch in der gleichen Nacht mit ihren beiden besten Freundinnen vom Acker zu machen und sich auf die gefährliche Reise ins gelobte Land zu begeben ..." 



Wie ich zum Buch kam

Als ich hörte, dass David Safier ein neues Buch veröffentlicht, war ich hellauf begeistert. Mir war klar, dass es auf jeden Fall auf meine Weihnachtswunschliste kommen sollte. Leider musste ich mich noch bis zu meinem Geburtstag gedulden, bis ich das Buch in den Händen halten durfte.


Meine Meinung

Von der Aufmachung her, sieht das Buch aus, wie die typischen "Safier Bücher". Der Hintergrund des Einbandes ist in der für Safiers Bücher bekannten gelben Farbe gehalten. Auch die Schriftart ist dieselbe. Auf dem Einband sieht man die Kuh Lolle und den Stier Champion. Gerade weil alle Bücher von David Safier ähnlich aussehen, fallen sie einem im Laden sofort auf. Der Einband gefällt mir, gerade wegen der Kühe, die schön "gezeichnet" (?) sind, sehr gut. (Hier kam bei mir die Hoffnung auf, die Geschichte vielleicht irgendwann in animierter Form im Fernsehen oder Kino zu sehen).

Auch am Anfang des Buches befindet sich eine Landkarte, damit der Leser einen Eindruck bekommt, auf welche Reise sich die Herde da begibt. Den Klappentext konnte ich gut lesen. Er hat mich auch auf Anhieb angesprochen.

Schon als ich die ersten Seiten gelesen hatte, war ich sehr glücklich. Dieses Buch war genau das, was ich gesucht hatte und in diesem Moment brauchte. In mir kam das Gefühl auf, dass Safier hier wieder ganz in seinem Element ist: Sowohl der Schreibstil als auch die Handlung sprachen mich sofort an. (Die zweideutigen Kommentare hielten sich in Grenzen, sodass ich sie gut überlesen konnte :-)

Die Charaktere waren auch hier sehr gut dargestellt und wunderbar ausgearbeitet. Sie haben sich im Laufe der Geschichte nachvollziehbar weiterentwickelt.
Die Handlungsstränge waren mir teilweise etwas zu einfach verknüpft, was mich aber nicht groß störte, da der Schreibstil und die Charaktere der Geschichte sehr positiv hervorgehoben wurden.

Während der Geschichte kommt Safier immer auf die verschiedenen Arten des Muhens zurück. Es gibt das laute, leise oder beispielsweise das fragende Muhen. Nicht zu vergessen können Kühe auch glücklich muhen. Deshalb finde ich den Titel der Geschichte gut getroffen. Das Buch hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Nachdem ich "Happy Family" gelesen hatte, war ich mir nicht sicher, wie viel ich erwarten sollte. "Happy Family" zählte für mich zu den vergleichsweise schwachen Büchern. Umso mehr hat es mich gefreut, dass es bei "Muh!" wieder steil bergauf geht.

Allerdings finde ich auch, dass sich, was die Indien Geschichte betrifft, hier ein Kreis schließt. In "Mieses Karma" werden wir in den Buddhismus eingeführt. In diesem Buch brechen die Kühe sogar nach Indien auf, um das Glück zu finden. Deswegen bin ich sehr gespannt, um was es in Safiers nächstem Buch geht. 

Wer also ein lustiges Buch sucht und sich dafür interessiert, was so in den Köpfen von Kühen vorgeht, sollte sich "Muh!" auf jeden Fall besorgen.

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~K~: Dieser Beitrag ist eine Rezension aus der Konserve und wurde bereits veröffentlicht.

Freitag, 18. März 2016

Ein Sommer und vier Tage

Bild von
 
cbj Verlag 
Steckbrief 

Name: Ein Sommer und vier Tage
Autor: Adriana Popescu
Verlag: cbj Verlag
Geeignet für: Menschen, die Jugendbücher und Liebesgeschichten mögen, Popescu-Fans :-)
Gelesen oder gehört: gelesen
Bewertung: 4 von 5 Punkten



Klappentext 

(von cbj Verlag

"Sommer, Sonne, Strand und jede Menge Amore

Sich mal so richtig verknallen! Das wär‘s, denkt sich die 16-jährige Paula, der ihr wohlbehütetes Leben manchmal ganz schön auf die Nerven geht. Lernen, lernen, lernen und dann Karriere machen, das kann doch nicht alles sein! Paula würde viel lieber ferne Länder bereisen, ein richtiges Abenteuer erleben und sich mal so richtig, richtig verlieben. Als sie während der Busfahrt nach Amalfi ins Sommerferienlager versehentlich an einer norditalienischen Raststätte zurückgelassen wird – ausgerechnet mit dem süßesten Typen der Gruppe –, packt sie die Gelegenheit beim Schopf und lässt sich für vier köstliche, völlig losgelöste Tage mit ihm allein durch Italien treiben … Tanzen im Mondschein am Strand all inclusive."


Meine Meinung 

Auf Adriana Popescu bin ich durch eine Online Lesung aufmerksam geworden. Hier hat mich die Autorin wahnsinnig gut unterhalten. Zudem klang auch ihr Buch "Ein Sommer und vier Tage" aus dem sie und Begleitung Anne Freytag gelesen haben, ziemlich spannend... 

Ohne groß zu überlegen, oder mir vorab den Klappentext durchzulesen, legte ich mir den Roman zu. Die grobe Geschichte war mir bekannt: Ein Mädchen, das einen Roadtrip durch Italien macht...
Doch schon nach den ersten Seiten entdeckte ich, dass viel mehr hinter der Geschichte steckt: Paula war bisher ein schlichtes normales Mädchen. Sie stellte keine großen Ansprüche an das Leben und war kein Fan von irgendwelchen spontanen Aktionen. Pläne bestimmten ihre Gegenwart. Doch insgeheim wünschte sie sich die Welt zu entdecken und das große Abenteuer zu erleben.
Zum Glück trifft sie da auf Lewis. Lewis, der gutaussehende Junge, der ihr sofort den Kopf verdreht. Doch auch er hat kein leichtes Päckchen zu tragen. Immer wieder taucht er ab in seine eigene Welt. Eine Welt voller Musik. Doch was verbirgt sich dahinter?

Den Grundgedanken von "Ein Sommer und vier Tage" fand ich wirklich spannend. Zwei Jugendliche, die gegensätzlicher nicht sein können, treffen aufeinander und verlieben sich. Paula, die gerne alles geordnet hat und Lewis, der in den Tag hinein lebt und das Leben auf sich zukommen lassen möchte.
Trotz verschiedener Vorstellungen finden beide zueinander. Konkreter kann ich hier nicht werden, sonst müsste ich die Rezension als Spoiler markieren. 
Allerdings konnte mich das Buch von der Spannung her nicht immer ganz packen. Zwar war die Entwicklung beider Charaktere interessant. Jedoch hätte ich mir für die Geschichte einen zweiten Handlungsstrang gewünscht. 

Schon nach den ersten Seiten hatte mich Adriana Popescu mit ihrem Schreibstil in ihren Bann gezogen. Ich kam aus dem Schmunzeln gar nicht mehr heraus. Die Autorin kannte ich bisher nur durch ihren YouTube Kanal. Und selten habe ich ein Buch gelesen, dass so gut zum Autor passt. Je mehr ich in den Schreibstil und in die Geschichte eintauchte, dachte ich: "Ja genau DAS ist es."
Außerdem hat Adriana Popescu wunderbare Insider geschaffen, die nur diejenigen verstehen, die auch den Roman gelesen haben. Und das gefällt mir ebenfalls.

Zum Schluss muss ich gestehen, dass meine Erwartungen an "Ein Sommer und vier Tage" ziemlich hoch waren. Die Geschichte hat mich schon allein aufgrund des Schreibstils, der tollen Charaktere und schönen Dialoge gut unterhalten. Um die volle Punktzahl zu vergeben, fehlte mir, wie bereits geschrieben der zweite Handlungsstrang.
Dennoch empfehle ich das Buch (und den YouTube Kanal der Autorin) UNBEDINGT weiter.

Leseparty statt Leipziger Buchmesse?

Bild von Prime Ballerina


Leseparty für die Daheim gebliebenen... 

Gestern erfuhr ich zufällig von einer Aktion von primeballerinas books und Die Liebe zu den Büchern. Und zwar veranstalten die beiden eine Leseparty für alle, die nicht nach Leipzig zur Buchmesse fahren können.
Und ja ... ich weiß, das Label, dem ich den Beitrag zugeordnet habe, passt nicht ganz :-).

Jedenfalls freue ich mich auf die Aktion und habe heute auch mit passender Lektüre begonnen.


Update am 18.03. 

Heute ist der Tag, an dem das erste offizielle Album von AnnenMayKantereit veröffentlicht wurde.
Aber ich will ja nicht vom Thema abschweifen... *hust*
Kommen wir zur eigentlichen Frage:

Welche drei Bücher sind zuletzt in dein Bücherregal eingezogen? 

Ich hätte nie gedacht, dass diese Frage für mich einmal so schwer zu beantworten ist.

Wenn du dich traust von Kira Gembri
Hier geht es um zwei Jugendliche, die beide kein einfaches Leben haben, aber doch zueinander finden.

Shadowmarch Band 2: Das Spiel von Tad Williams
Das ist der zweite Band einer Fantasy Reihe aus der Feder von Tad Williams. Hier kommen verschiedene Handlungsstränge zusammen. Rahmenhandlung ist, dass sich die berühmt berüchtigte Schattengrenze verschiebt und zwielichtige Gestalten nach Südmark gelangen.
Gelesen wird die ungekürzte Hörbuch Reihe von David Nathan, den viele als Synchronstimme von Johnny Depp kennen werden.

Club der roten Bänder von Albert Espinosa
OK ich hab geschummelt. Dieses Buch ist in mein digitales Hörbuch Regal eingezogen. Hier beschreibt Albert Espinosa, welche Erfahrungen er während seiner Krebserkrankung machen durfte und was ihm zu dem gemacht hat, der er heute ist.

Welche Bücher würdet ihr euch jetzt spontan kaufen, wenn euch jemand 50€ in die Hand drückt? 

Dann würde ich mir wohl zuerst "Der Junge, der Träume schenkte" von Luca Di Fulvio kaufen. Allerdings spiele ich auch mit dem Gedanken mir den Roman als Hörbuch zuzulegen. Ich muss nur noch recherchieren, ob es sich um eine gekürzte oder ungekürzte Lesung handelt.
Obwohl das Buch nicht 50€ kostet, fällt mir momentan kein anderes Exemplar ein, dass ich mir ebenfalls zulegen möchte.


Update am 19.03 

Heute Morgen habe ich Post vom Hörverlag bekommen. Und zwar zieht Juli Zehs Roman "Unterleuten" bei mir ein. Momentan bin ich voll im Thriler Fieber und freue mich daher auf spannende Stunden. Wann ich mit dem Buch beginnen werde, weiß ich noch nicht genau. Das kann jetzt sofort, oder erst in ein paar Tagen sein...
Aber nun kommen wir zur heutigen FRage:

Von welchem Autor würdet ihr gerne ein Buch lesen, hab es aber noch nicht geschafft? 

Um ehrlich zu sein, schiele ich im Moment ein bisschen in Richtung Suzanne Collins und "Die Tribute von Panem" Ich habe schon so viel von der Trilogie gehört und bekomme jetzt, nachdem die Filme abgedreht sind, langsam Lust auf die Bücher.


Update am 20.03 

Heute ist also der letzte Tag der Leipziger Buchmesse. Ich freue mich schon total auf die Messeberichte der anderen Blogger. Den ein oder anderen Schnappschuss durfte ich schon bei Facebook bewundern.
Allerdings war die Messe diesmal eher eine Art Begleiterscheinung und ich fand es gar nicht so schade, nicht live vor Ort zu sein. Wahrscheinlich liegt das aber einfach daran, dass ich noch nie auf der Leipziger Buchmesse war und somit eher Frankfurt mit der Buchmesse verbinde.
Nun kommen wir aber zur heutigen Frage:

Woher holst du dir eigentlich deine Anregungen für den Buchkauf? Und wer empfiehlt dir die besten Bücher? 

Hier gehe ich sehr oft nach dem Titel eines Buches. Spricht er mich an, schaue ich mir den Klappentext, oder andere Meinungen zum Buch an. Beispielsweise lese ich mir so auch mal die ein oder andere Rezension durch.
Hin und wieder folge ich auch Empfehlungen anderer Buchblogger.
Wer mir die besten Bücher empfiehlt, kann ich gar nicht so sagen. Hier kommen oft verschiedene Aspekte zusammen. Ausschlaggebend ist aber die Stimmung in der ich gerade bin.


The End... :-) 

Sowohl Leseparty als auch die Leipziger Buchmesse neigen sich jetzt dem Ende entgegen, bzw. sind bereits vorbei.
Die Idee der Leseparty ist echt schön.
Allerdings ist der Austausch irgendwie etwas an mir vorbeigegangen. Das wird nächstes Jahr hoffentlich anders :-).

Donnerstag, 17. März 2016

Strom

Bild von dtv Verlag
Steckbrief

Name: Strom
Autor: Hanna Dübgen
Verlag: dtv Verlag
Geeignet für: ab 16 Jahren, oder für Menschen, die gerne gut verstrickte Geschichten lesen
Gelesen oder gehört: gelesen
Bewertung: 4,5 von 5 Punkten



Klappentext



(Klappentext von: "Strom" von Hannah Dübgen, erschienen im dtv Verlag)


"Jason mochte es, der verstreichenden Zeit zuzuschauen.
Wenn er die Abfolge der Ziffern beobachtete, und irgendwann nicht mehr das Vergehen, sondern nur noch das Fließen spürte, fühlte er, dass er existierte.

Vier Menschen in vier Ländern. - eine Berliner Filmemacherin Gaza, eine japanische Pianistin in Paris, ein brasilianischer Zoologe in Tel Aviv, ein amerikanischer Investmentmanager in Tokio.
Hannah Dübgen erzählt von Nähe und Fremde, von alten und neuen Grenzen, von unserer Zeit bewegend und mit immenser Kraft."


Meine Meinung 

Auf die Autorin aufmerksam geworden, bin ich durch die Verleihung des Ingeborg-Bachmann Preises in Klagenfurt. Der Wettbewerb wurde in 3sat übertragen und ich habe zufällig die Lesung von Hannah Dübgens Beitrag gesehen, die mich sehr bewegt hat. Also fing ich an, ein bisschen über die Autorin zu recherchieren, fand so heraus, dass sie bald ihren Debütroman veröffentlichte und schrieb das Buch sofort auf meine Wunschliste.

Wie der Klappentext beschreibt, geht es in dem Buch um vier verschiedene Charaktere, die allerdings eines verbindet: Sie befinden sich in dem Strom des Lebens, der dahinfließt und sich nicht unterbrechen lässt. Obwohl ihre Schicksale nicht unterschiedlich sein könnten, muss das Leben der Vieren irgendwie weitergehen. Deswegen ist das Thema der Geschichte auf jeden Fall getroffen.
Die Handlungsstränge der Geschichte sind sehr gut verknüpft. Da die Charaktere ziemlich unterschiedlich sind, habe ich mich gefragt, wie sie sich denn irgendwann einmal begegnen wollen. Schließlich suchte ein Investmentmanager ja nicht gerade nach einer deutschen Filmemacherin. Doch gerade am Ende der Geschichte werden die vielen verschiedenen Stränge wunderbar zusammengeführt. Es wirkte in keinster Weise konstruiert.

Der Inhalt der Geschichte war spannend gestaltet. Zwar verwirrte mich das Fachwissen, dass uns in den Kapiteln von Jason, dem Investmentmanager, begegnete, aber gerade Stränge, wie beispielsweise Filmemacherin Ada, die den Tod ihrer Freundin verarbeiten muss, oder Makiko, die Pianistin, die vor eine folgenschwere Entscheidung gestellt wird, machten das Buch sehr interessant und tiefgehend.

Auch in diesem Buch halten sich die Dialoge in Grenzen, was mich hier aber überhaupt nicht störte, da sehr viel zwischen den Zeilen berichtet wird. Der Leser nimmt hautnah am Gefühlsleben der Protagonisten teil. Trotz der Tiefe, die das Buch transportiert, lässt es sich gut lesen. Es gab keine Sätze, die ich aufgrund von Verständnisschwierigkeiten mehrmals lesen musste.

An der Geschichte hat mir sehr gut gefallen, dass mit einfachen Mitteln die Schwierigkeit des Lebens gezeigt werden. Es geht nicht darum, irgendwelche fiktiven Monster oder Probleme zu bekämpfen, sondern sich lebenswichtigen Fragen zu stellen. Die Protagonisten machen während der Geschichte eine authentische Entwicklung durch. Der Leser wird auch nicht in einem offenen Ende zurückgelassen. Alle angesprochenen Themen werden innerhalb der Geschichte verarbeitet.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Buch den versprochenen Eindruck auf jeden Fall gehalten hat. Sehr schade fand ich, dass es keine Kontaktadresse der Autorin gibt, somit keine positive Kritik angemerkt werden kann. Außerdem wüsste ich gerne, ob es einen zweiten Roman gibt. 


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~K~: Dieser Beitrag ist eine Rezension aus der Konserve und wurde bereits veröffentlicht.

Dienstag, 15. März 2016

Die Wahrheit über Alice

Bild von amazon
Steckbrief

Name:
 Die Wahrheit über Alice (auch als Buch erhältlich)
Autor: Rebecca James
Verlag: HörbuchHamburg
Geeignet für: ab 15 Jahren, oder Menschen, die gerne Thriller lesen
Gelesen oder gehört: gehört in gekürzter Fassung
Sprecher: Stefanie Stappenbeck
Bewertung: 4,5 von 5 Punkten


Klappentext


(Klappentext von: "Die Wahrheit über Alice" von Rebecca James erschienen bei HörbuchHamburg)


"Kein Feind kann dir so wehtun wie deine beste Freundin.

Als Alice sie zu ihrer Geburtstagsparty einlädt, ist Katherine mehr als überrascht. Die schöne, strahlende Alice, das beliebteste Mädchen der Schule, will mit ihr feiern? Dabei ist Katherine eine Einzelgängerin, die sich von allen fernhält. Keiner soll ihr Geheimnis erfahren: Niemand soll wissen, was mit ihrer kleinen Schwester passiert ist.

Katherine erlebt die Party wie im Rausch. Alice weicht nicht mehr von ihrer Seite. Doch nach und nach wird Alice immer merkwürdiger. Selbstsüchtiger. Grausamer. Bald entdeckt Katherine, dass ihre neue Freundin nach eigenen Regeln spielt."


Meine Meinung

Auf einem Buchblog habe ich die Rezension über "Die Wahrheit über Alice" gelesen und dachte, dass es recht interessant klingt. Ich hab es schließlich als Hörbuch geschenkt bekommen. Nachdem ich es angefangen und monatelang in der Ecke stehen hatte, habe ich beschlossen es dieses Wochenende fertig zu hören.

Zu Beginn der Geschichte werden einem schnell die drei Perspektiven klar. Der Leser wird einerseits mit in die Vergangenheit genommen und lernt Kathy und ihre Schwester Rachel kennen. Dann sieht er die neue Katherine, wie sie Alice kennen lernt und sich mit ihr anfreundet. Im Blick in die Zukunft bekommt man häppchenweise mit, was aus Katherine geworden ist. Mich hat diese Perspektive etwas beruhigt, weil ich so wusste, dass sie nicht im Laufe der Geschichte stirbt. Schön finde ich bei Büchern mit drei Handlungssträngen immer, wenn alle Stränge ineinander überlaufen. Das hat hier wunderbar funktioniert.

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Durch Alice wird Katherine gezwungen, sich mit ihrer verdrängten Vergangenheit auseinanderzusetzen und beginnt diese zu verarbeiten. Ich finde das Thema Trauer hier sehr schön aufgegriffen und auch gut verarbeitet. Mir kam es an keiner Stelle zu klischeehaft vor. Auch muss Katherine lernen, sich gegenüber Alice abzugrenzen und ihre Sicht der Dinge zu vertreten. Auch dieses Thema ist gut aufbereitet, erscheint echt und authentisch.

Ich denke jeder von uns lernt eine Alice in seinem Leben kennen, oder hat bereits schon eine Alice kennen gelernt. Wenn die Freundschaft zu Alice dann zerbricht, sitzen wir da und überlegen uns, was uns das jetzt genau gebracht hat. Schließlich hätten wir auf den Schmerz auch gut verzichten können. Das Schöne an diesem Buch finde ich, dass Katherine durch Alice neue Freunde kennen lernt, zu denen sie dann eine tiefgründige Freundschaft aufbauen kann. So bekommt der Leser das Gefühl, dass Alice ihr nicht nur Pech gebracht hat.

Die Geschichte wird von Stefanie Stappenbeck gut gelesen. Sie schafft es nicht zu sehr zu übertreiben, sondern den Charakteren ein Gesicht zu geben und den Leser auf eine Reise mitzunehmen.
Bei gekürzten Hörbuchfassungen hätte ich im Nachhinein gerne gewusst, welche Stellen weggelassen worden sind. An sich hat mir das Buch zwar gut gefallen, aber ich kann halt schlecht beurteilen, ob mir wichtige Szenen vorenthalten wurden.

Wer von euch also ein Buch sucht, dass etwas mit dem Leben zu tun hat, der trifft mit "Die Wahrheit über Alice" die richtige Wahl.


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~K~: Dieser Beitrag ist eine Rezension aus der Konserve und wurde bereits veröffentlicht.

Sonntag, 13. März 2016

Club der roten Bänder

(Bild von der hörverlag
Steckbrief 

Name: Club der roten Bänder (auch als Buch und DVD erhältlich)
Autor: Albert Espinosa
Verlag: der hörverlag
Geeignet für: Menschen, die Biografien und tiefgründige Geschichten mögen
Gelesen oder gehört: gehört in ungekürzter Ausgabe
Sprecher: Adam Nümm
Bewertung: 4,5 von 5 Punkten


Klappentext 

(von der hörverlag

"Der internationale Bestseller – die wahre Geschichte hinter der VOX-TV-Serie

Albert Espinosa ist vierzehn Jahre alt, als er an Knochenkrebs erkrankt. Doch statt zu resignieren, nimmt er den Kampf gegen die Krankheit auf. Mit fünf anderen "Todgeweihten" gründet er den Club der roten Bänder. Gemeinsam finden sie heraus, wie Glücklichsein wirklich geht. Albert ist davon überzeugt, dass eine Glücksakte viel wichtiger ist als eine Krankenakte mit Fieberkurve. Als sein Bein amputiert werden muss, veranstaltet er eine Abschiedsparty für das Bein. Seine Glücksregeln stecken voller Humor und Optimismus und zeigen: Glück, das nicht auf der Hand liegt, sondern sich erst auf den zweiten Blick zeigt, ist dafür umso intensiver."


Meine Meinung 

Als langsam aber sicher abzusehen war, dass sie Fernsehserie "Club der roten Bänder" ein Erfolg werden würde, fragte ich mich, ob auch ein Hörbuch produziert werden sollte. Immerhin interessierten sich viele Fans für das gleichnamige Buch von Albert Espinosa, also, hoffte ich, dass die Wahrscheinlichkeit groß war, die Geschichte als Hörbuch zu erleben. Kurzerhand stellte ich eine Anfrage an meine Ansprechpartnerin beim Hörverlag, die zuerst verneinte, aber wenige Wochen später berichtete, dass doch eine Hörfassung in Planung sei. 

Gelesen wird "Club der roten Bänder" von Adam Nümm, einem Sprecher, der mir, nach wenigen Minuten, gefühlt bekannt vorkam. Woher? Ich habe keine Ahnung. Jedenfalls stellte sich sofort eine Vertrautheit ein, die mir den Einstieg in das Hörbuch erleichterte. Hier hatte ich das Gefühl, dass mir Nümm direkt gegenüber saß und Espinosas Geschichte, wie selbstverständlich, erzählte. Ich hatte mir schon oft ausgemalt, wer die Biografie wohl lesen würde. Meine Erstbesetzung wäre wahrscheinlich Nick Julius Schuck gewesen. Schließlich ist er ja auch in der gleichnamigen Serie der allwissende Erzähler und hat somit viele Sprechrollen. Bei dem Hörbuch stellte sich aber schnell heraus, dass hier eine andere Geschichte erzählt werden sollte, für die es eine, ich traue mich fast gar nicht es zu schreiben, reifere Stimme braucht. Von daher war Adam Nümm die absolut richtige Wahl. 
"Club der roten Bänder" war das erste Rezensionsexemplar, das ich als Hörbuch Download erhalten habe. Zuerst war ich irritiert, da das Hörbuch 76 Tracks enthält und somit gerade mal eine Spielzeit von 3 Stunden hat. Dennoch wird in diesen scheinbar wenigen Tracks viel Diskussionsstoff für weitere Geschichten geboten.

Nun kommen wir aber zum Inhalt: Es fällt mir schwer, diesen in einem Abschnitt zusammenzufassen, da Albert Espinosa viele Themen anschneidet. Alles beginnt mit seiner Knochenkrebs Erkrankung. Ich bin eigentlich davon ausgegangen, dass wir etwas mehr über die echten Clubmitglieder erfahren und Espinosa ein paar Fragen beantwortet, die in der Serie bisher noch unbeantwortet blieben.
Jedoch erzählt Albert Espinosa im "Club der roten Bänder" mehr, wie er zu dem Mann wurde, der er heute ist und wie er die Jahre, geprägt von Krankenhausaufenthalten, und der Frage, wie lange er noch leben würde, überstanden hat, ohne zu resignieren.
Obwohl ich mit einem anderen Inhalt gerechnet habe, hat mich die eigentliche Geschichte beeindruckt. Mit 14 Jahren gibt es tausend schönere Sachen, als sich das Bein amputieren lassen zu müssen. Dennoch hat es Albert Espinosa geschafft, in den darauffolgenden Jahren eine innere Stärke zu entwickeln. Er gibt einer Glücksakte um einiges mehr Bedeutung als einer Krankenakte. In 23, Espinosas magischer Zahl, Entdeckungen erzählt er den Lesern von seinen wichtigsten Erfahrungen, die er während seiner Krebserkrankung machen durfte. Und einige kann ich genauso unterschreiben.
Besonders angetan bin ich von seiner Definition "der Gelben". Ich glaube, jeder von uns hat einmal eine ähnliche Erfahrung gemacht und kann nachvollziehen, was Espinosa uns hier sagen möchte.

Nicht zu vergessen ist Albert Espinosa mit einem genialen Humor gesegnet. So lädt er beispielsweise seine Freunde zur Abschiedsparty seines Beines mit den Worten: "Du darfst auch gerne zu Fuß kommen", ein. Eine Art von schwarzen Humor, die man erst einmal aufbringen muss. Schließlich ist eine Beinamputation eigentlich nichts, worüber man Witze machen könnte. 

Hier und da hatte ich mit Albert Espinosas Schreibstil etwas Schwierigkeiten. Er hat zum einen eine sehr schöne, bildhafte Sprache, die durch seinen Humor geprägt ist. Diese macht es einem leicht, in die Geschichte einzutauchen und sorgt auch für einen schönen Lese- ich meine natürlich Hörfluss.
Andererseits neigt er auch dazu, hier und da etwas abzuschweifen, oder inhaltlich auszuholen. Es ist nicht so, dass ich zwischenzeitlich gelangweilt war. Mein Gehirn musste diese Fülle an Informationen und Erfahrungen nur irgendwie verdauen.
Daher empfehle ich: Obwohl der Schreibstil leicht zu lesen ist, macht Pausen und lest das Buch nicht in einem Rutsch durch. Ich hatte das Gefühl, dass mir so etwas vom Inhalt auf dem Weg verloren ging und ich einige Passagen wirklich nochmal hören müsste.

Trotz der anderen Geschichte mit der ich zu Beginn nicht gerechnet hätte, bin ich von dem Buch keinesfalls enttäuscht. Mich fasziniert Albert Espinosas Sicht auf das Leben. Als ich irgendwann dachte: "Hm... ein bisschen wie bei 'Dienstags bei Morrie'" zitierte der Autor keine Minute später aus dieser Geschichte. Obwohl die Protagonisten in beiden Büchern eine schwere Zeit durchmach(t)en, konnte ich mich mit Albert Espinosas Geschichte besser identifizieren.

Um jetzt aber mal zum Ende zu kommen: Ich empfehle das Buch allen, die sich für tiefgründige Geschichten interessieren. Es muss aber auch unbedingt erwähnt werden, dass beispielsweise die 23 Entdeckungen Albert Espinosas Sicht auf das Leben sind und es hier durchaus verschiedene Ansichten geben darf, die der Autor sogar befürwortet.


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* Dieses Hörbuch wurde mir von dem Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. 

Wie arbeite ich mit einer Gesetzessammlung?

Vorwort

Für Sozialarbeiter bieten die Gesetzestexte die Grundlage um rechtlich beraten zu können. Deswegen begegnen uns im Studium verschiedene Module in "Recht" in beinahe jedem Semester. Mich hat das Arbeiten mit der Gesetzessammlung jede Menge Arbeit gekostet. Ich hatte lange keinen Plan, wie ich mich gut auf die Prüfungen vorbereiten kann. Deswegen dachte ich mir, dass ich, nach geglückter Klausur, eine Art "Tutorial"- Artikel schreibe, indem ich euch ein paar Tipps und Tricks verrate. Einfach nur, damit ihr nicht ganz so ratlos startet, wie ich :-).

Vorab: Ich orientiere mich hier an der Gesetzessammlung "Gesetze für Sozialberufe"  welche halbjährlich im Frankfurter Fachhochschulverlag erscheint. Wer sehbehindert bzw. blind ist, kann diese dort als PDF Dokument zum Buchpreis kaufen.
Außerdem möchte ich euch raten, euch erstmal jede Menge Geduld zuzulegen. Wir müssen die Paragraphen nicht nur inhaltlich verstehen, sondern die Sammlung erstmal so formatieren, dass wir überhaupt damit arbeiten können...


Konvertieren und Formatieren 

Wenn ihr eurem PDF Reader erzählt, dass ihr jetzt eine Gesetzessammlung öffnet, die über 2.000 Seiten hat, wird er sich entspannt zurücklehnen und sagen: "Denkste! Ich mach hier gar nichts." Obwohl ich einen recht neuen Laptop mit gutem Arbeitsspeicher habe, hat sich das Dokument aufgrund seiner Größe regelmäßig verabschiedet. Daher musste eine andere Lösung her.

Erstmal habe ich mir das Dokument von PDF in Word konvertiert. Und zwar mit dem Adobe Acrobat Creator. Den Creator habe ich mir in einer Testversion heruntergeladen.
Allerdings war danach noch lange nicht alles perfekt. Die Formatierung sah immer noch sehr bescheiden aus. (Schlecht lesbare Schriftart, einzelne Buchstaben waren fett formatiert, Umlaute wurden nicht angezeigt). Hinzu kam auch, dass Word ebenfalls nicht gut auf große Dokumente zu sprechen ist.

Also neue Etappe: Die 2.000 Seiten in einzelne Dokumente zerpflücken und so, wie in der gedruckten Buchausgabe anordnen. Bei mir sieht das dann so aus:

Hauptordner: "Gesetzestext" mit folgenden Unterordnern:
- Arbeitslosenrecht
- Arbeitsrecht
- Behindertenrecht
usw.
In den jeweiligen Ordnern sind dann die Gesetzesbücher, die zum Thema gehören. Hierbei haltet ihr euch einfach an das Inhaltsverzeichnis des Buches.
Das Inhaltsverzeichnis habe ich in ein extra Worddokument gepackt, falls ich mal vergesse in welchem Ordner sich welches Gesetzesbuch befindet z.B. das das SGB IX (= 9) zum Behindertenrecht gehört.

Zur Formatierung: Lange war ich mir nicht sicher, wie ich die Gesetzessammlung formatieren soll. Ich wollte die Dokumente schließlich nicht mit einer falschen Formatierung vernichten. Mit folgender Formatierung kann ich die Texte gut lesen. (Nicht vergessen, ich nutze ja auch ne Vergrößerung = Bildschirmlupe).

Schriftgröße: 8,5 pt, Überschriften 9,5 pt
Schriftart: Arial
Zeilenabstand: 1 1/2 zeilig
Die Überschriften der jeweiligen Paragraphen habe ich unterstrichen und fett formatiert, um besser erkennen zu können, wann ein neuer Paragraph beginnt.

Alleine fürs konvertieren und formatieren habe ich schätzungsweise 30 Stunden, wenn nicht sogar mehr Zeit, gebraucht. Um euch die Zeit etwas angenehmer zu gestalten, empfehle ich euch gute Musik und eventuell ein Hörbuch. Allerdings darf das nicht zu sehr von der eigentlichen Aufgabe ablenken :-).


Markieren und Querverweise erstellen 

Wenn alles nach Plan läuft, habt ihr nun eine Gesetzessammlung mit der ihr arbeiten könnt. Nun muss aber noch jede Menge markiert werden. Schließlich könnt ihr keine 2.000 Seiten Text auswendig lernen.

Vorab: Manche Gesetzesbücher haben trotz Dokument Zerlegung über 100 Seiten. Um zum gesuchten Paragraphen zu kommen, drückt ihr die, euch wahrscheinlich bereits bekannte, Tastenkombination STRG + F. Hier öffnet sich ein Suchfeld, in das ihr das, was ihr sucht eingeben könnt.
Tipp: Hier nicht nach Wörtern, sondern nach Paragraphen suchen. Bei Wörtern werdet ihr nie fertig.

Wie ich beim Markieren einzelner Paragraphen vorgegangen bin, erkläre ich euch anhand von §35a Satz 1 "Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche" aus dem SGB VIII ( = 8).

In §35a Satz 1 SGB VIII steht Folgendes:

"Kinder oder Jugendliche haben Anspruch auf Eingliederungshilfe, wenn
ihre seelische Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate von dem für ihr Lebensalter typischen Zustand abweicht, und
daher ihre Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt ist oder eine solche Beeinträchtigung zu erwarten ist."

Frage: Welche Formulierungen sind wichtig?
Das wird u.a. anhand der Voraussetzungen bestimmt. Was genau Voraussetzungen sind, werdet ihr in euren Lehrveranstaltungen lernen.
Vereinfacht gesagt: Es sind Formulierungen, oft einzelne Wörter, die ihr braucht, um die Fälle in der Praxis lösen zu können.

Zum Thema Querverweise: 

"Kind oder Jugendlicher" ?
Und hier kommen wir zum Querverweis. Wer "Kind oder Jugendlicher" ist, wird nämlich in §7 SGB VIII definiert. Deswegen habe ich mir hier einen Kommentar eingebaut. Das geht mit den Tastenkombinationen STRG + ALT + K. Da in Klausuren zwar Querverweise aber kein Fließtext erlaubt sind, trage ich einfach nur "§7 SGB VIII" ein. Würde ich nur §7 in das Kommentarfeld eintragen, wüsste ich nicht, in welchem Gesetzesbuch ich suchen muss.


Fazit 

Zu allererst braucht ihr eine Gesetzessammlung, die ihr lesen könnt. Plant genug Zeit für die Formatierung ein, damit ihr nicht, wie ich, Monster PC Schichten einlegen müsst, damit ihr rechtzeitig fertig werdet.

Danach kommt die Detailarbeit. Ihr markiert die einzelnen Wörter in den §§ so, dass ihr sie in der Klausur sicher von unwichtigen Wörtern unterscheiden könnt.
Sprich: Ihr müsst überhaupt nichts auswendig lernen, sondern euch nur gut vorbereiten.


In der Praxis bzw. Arbeiten in der Vorlesung 

Obwohl ich mir die Gesetzessammlung gut aufbereitet habe, habe ich in den Vorlesungen nur wenig in die Bücher geschaut. Das lag einfach daran, dass ich immer noch zu langsam war, um in der selben Geschwindigkeit an die passende Stelle zu springen. Mein Vorteil hier war, dass die gesuchten Paragraphen oft laut vorgelesen wurden und ich so trotzdem mit überlegen konnte.


Hat Dir das weitergeholfen? 

Nun die bekannte Frage: Wie sinnvoll findest du diesen Artikel? Wurden deine Fragen beantwortet?
Nein? Dann ab in de Kommentare!

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