Sonntag, 27. September 2015

Der Schreibmarathon geht zu Ende

Hallo ihr Lieben,
in wenigen Tagen geht mein Jahresschreibmarathon zu Ende. Da ich ab morgen meinen Kurzurlaub antrete, werdet ihr euch wegen dem letzten Fazit noch etwas gedulden müssen.
Ich hätte die Option gehabt, diesen Beitrag zu planen, jedoch wollte ich ihn nicht einfach runterschreiben, sondern mir etwas Zeit dafür nehmen und nochmal ausführlichst (ok ganz so schlimm wird's nicht) reflektieren, wie es gelaufen ist.
Ich denke der Beitrag wird am kommenden Freitag oder Samstag online kommen.
Bis dahin!
Habt eine schöne Woche und haut ordentlich in die Tasten!
viele Grüße
Emma

Mein September 2015 - Eine Welle positiver Energie und jede Menge guter Musik



Und schon wieder ist ein Monat rum. Im September war bei mir einiges los. Also gibt's heute kein langes Vorwort, sondern ich lege direkt los :-)


Gelesen im September 

An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass ich im September zwei Hörbücher gehört, aber nicht ausführlich rezensiert habe. Unter der Rubrik "Gelesen" empfehle ich euch die (Hör)Bücher, die mich zwar gut unterhalten haben, aber zu denen mir nicht genügend Stoff einfällt, um ihnen eine ganze Rezension zu widmen. Ich kopiere euch hier also einfach das rein, was ich unter "Gelesen" geschrieben habe. Aber erst einmal kommen wir zur rezensierten Literatur:


Vom Inder, der mit dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr, um seine große Liebe wiederzufinden von Per Andersson 

(Bild von Argon Verlag)

Klappentext

(von Argon Verlag)

"Diese Geschichte erzählt vom unglaublichen Schicksal des kastenlosen Pradyumma Kumar, genannt Pikay. In ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen, kennt er nur Extreme: Mal wird der talentierte Portraitzeichner von Indira Gandhi eingeladen, sie zu malen, mal muss er hungern und schläft auf der Straße. Eines Abends taucht neben seiner Staffelei ein blondes Mädchen auf – und eine unglaubliche Liebesgeschichte nimmt ihren Anfang. Als Lotta zurück nach Schweden geht, stehen die Chancen schlecht um die beiden – wäre da nicht ein altes Fahrrad. Damit macht sich Pikay auf den Weg, um die 7.000 km von Asien nach Europa zurückzulegen. Auch zahlreiche Rückschläge können ihn nicht aufhalten, bis er schließlich tatsächlich in Lottas Heimat ankommt, einer völlig anderen Welt … Um das Happy End gleich zu verraten: Heute sind die beiden seit über 35 Jahren verheiratet, haben zwei Kinder und leben auf einem alten Bauernhof in der Nähe von Borås in Schweden."

In Flammen von Minette Walters
Rahmenhandlung: Zwei alte Damen werden in einem englischen Dorf ermordet. Schnell findet die Dorfgemeinschaft den potentiellen Verdächtigen, den Iren Patrick. Einzig und allein eine Frau glaubt an seine Unschuld und schaut sich den Fall genauer an.
Warum ich es empfehle: "In Flammen" ist ein kurzer Krimi für zwischendurch. Die Charaktere waren mir hier und da etwas zu oberflächlich dargestellt, jedoch kann ich die Geschichte jedem Krimi-Fan empfehlen, da die Frage, wer der Mörder der zwei Damen ist, gelöst werden möchte.

Der Leichenräuber von Robert Lui Stevensen (Kurzgeschichte)
Rahmenhandlung: Zwei Medizinstudenten werden damit beauftragt, Leichen für den Anatomie Unterricht zu beschaffen.
Warum ich es empfehle: Wer Thriller liebt und ein Fable für Kurzgeschichten hat, sollte sich die Geschichte einmal genauer anschauen. Interessant finde ich gerade das Ende, das viele Möglichkeiten zur Interpretation offen hält. (Eine perfekte Schullektüre :-) )

Dann habe ich, wie in einem Kommentar bereits angekündigt, eine geniale Rohfassung eines Romanes gelesen. Ich halte euch hier definitiv auf dem Laufenden... 

Davon Rezensionsexemplare: Vom Inder, der mit dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr, um seine große Liebe wiederzufinden, Zwanzig Zeilen Liebe (s. u.) 

Abgebrochen: Solange die Welt sich dreht von Nora Roberts, Die Tote ohne Namen von Patricia Cornwell 

Ich lese gerade: Hier sind meine Bibliothek und Google unterschiedlicher Meinung darüber, wie die Autorin und der Roman heißen. Deswegen führe ich hier beide Titel auf, erwähne bei meiner Rezension aber nur den Titel, unter dem das Buch auch im Internet zu finden ist

Jenseits des Meeres von Mary Anette von Arnim
In ein fernes Land (Elizabeth von Arnim

Und momentan lese ich auch "Zwanzig Zeilen Liebe" von Rowan Coleman. 


Situation des Monats 

Mein September war absolut genial. Da ich auf einigen Blogs schon mehrmals einen Wochenrückblick in Form von Listen gelesen habe, möchte ich euch diesmal auch mit einer kleinen Liste erfreuen. Die Reihenfolge ist hier aber keine Bewertung, sondern quasi eine Auflistung der Ereignisse. 

Es begann alles mit... 

1. Mysteriöser Suchbegriff 
Am 12.09 überprüfte ich wieder einmal meine Blog Statistiken und stellte fest, dass mein Blog über Google gefunden wurde. Allerdings mit einem mysteriösen Suchbegriff. Und zwar suchte jemand: "Ayasha Emmendingen" 
Schnell war klar: Das konnte nur eine Person sein, die mich kannte. Immerhin hat sie meinen Namen (für alle die jetzt irritiert sind, lohnt sich ein Klick ins Impressum) nicht nur richtig geschrieben, sondern wusste auch, dass ich hier aus der Region komme. Allerdings ist Emmendingen leider etwas weit gefehlt... Um mir nicht weiter den Kopf darüber zu zerbrechen, wer mich anscheinend klammheimlich googelt, habe ich den Suchbegriff kurzerhand selbst eingegeben und wurde wortwörtlich TIERISCH überrascht. In Südbaden sind Veranstaltungen für Hunde wohl ziemlich aktuell. Irgendein netter Tierbesitzer hat sich meinen Namen ausgeliehen und seinen Verbeiner AYASHA getauft. 
Was mich glücklich macht: Der Hund (oder die Hündin?) scheint hier und da wohl ziemlich gut abzuräumen. 

Fazit: Hundebesitzer werden hier leider nur Katzenfotos finden. Tut mir leid. Aber vielleicht gibt's ja bald TIERISCHE Literatur. 

2. Prüfungsergebnisse 
Meine Prüfungswoche war Ende Juli. Ich konnte es also kaum erwarten endlich meine Note für die geschriebene Klausur zu bekommen. Je länger ich warten musste, desto mehr spielte ich mit dem Gedanken durchgefallen zu sein. Am 14.09 wurde ich endlich erlöst. Ich habe bestanden. Und zwar mit einer 2,7. Natürlich gibt's da noch Luft nach oben, aaaber: Ich habe mit allem gerechnet :-). 

3. Tourauftakt von Max Mutzke in Freiburg (Bericht wird unten verlinkt) 
Nach dem positiven Prüfungsergebnis deutete sich ein Gefühl der Euphorie an. Der Aktionismus überkam mich und ich beschloss kurzerhand zum Tourauftakt von Max Mutzke am 15.09 zu gehen. 
Und das Konzert hat sich definitiv gelohnt. Für 2015 war das für mich ein wirklich genialer Konzert Abschluss. Am nächsten Tag verbrachte ich den Vormittag damit, einen Konzert Bericht zu verfassen. Ich hätte nie im Leben mit den vielen positiven Rückmeldungen gerechnet. Ein dickes Dankeschön an dieser Stelle an alle "Gefällt mir"- Klicker und Kommentar Schreiber! Meine positive Stimmung hielt also weiter an... 

4. Anka hat bei mir gestöbert
Am Freitag den 18.09 machte sich wieder ein Grinsen auf meinem Gesicht breit. Anka hat bei mir gestöbert und gleich ein paar meiner Beiträge verlinkt. 
Auch an dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön fürs vorbeischauen, kommentieren und weiterempfehlen. 

5. Auf Gut Glück GEWONNEN
Seit ein paar Wochen bin auch ich Nutzerin der Plattform: "Was liest du?". Hier dürfen nicht nur Rezensionen gepostet werden. Es gibt auch regelmäßige Gewinnspiele, sowie Einladungen zu Leserunden. Martin von Buchwellenreiter hatte kürzlich über den Roman "Zwanzig Zeilen Liebe" berichtet. Als ich die Ausschreibung zur Leserunde sah, bewarb ich mich auf gut Glück und hatte ein paar Tage später DEN ROMAN IM BRIEFKASTEN. Ich lief freudestrahlend durchs Haus und konnte mein Glück kaum fassen. 

6. Gemeinsame Projekte und positives Feedback 
Schon seit längerem habe ich wieder diese kreative Phase. In meinem Kopf flüstert eine Stimme: "Leeesenaacht...". Dieses Flüstern wurde immer lauter und kam schließlich bei Jess von Freakin-Minds an. Am Donnerstag Abend fragte sie mich, ob ich an der ein oder anderen Idee Interesse habe. Und schwupps führten wir am Freitag unsere erste (und hoffentlich nicht letzte) gemeinsame Lesenacht durch. Wir begannen am Freitag morgen für die Veranstaltung zu werben und hatten am Abend 30 Teilnehmer und über 100 virtuell verschickte Einladungen. Nie hätte ich damit gerechnet, dass diese allzu bekannte Aktion so schnell die Runde macht. 

7. Die 50er Marke geknackt! 
Schon in der Grundschule stellte ich fest, dass die 5 wohl meine Lieblingszahl werden würde. Mathe war auch mein verhasstes Fach Nummer 1. Jedoch freundete ich mich mit der "5er"- Reihe an. Und auch heute entpuppt sich die 5 beinahe als Glückszahl. GESTERN MORGEN habe ich sowohl auf Facebook als auch auf meinem Blog die 50 Leser Marke geknackt! Und das nur DANK EUCH! Ich kann mich daher nur wiederholen: Vielen, vielen Dank für das regelmäßige vorbeischauen, Beiträge teilen und fleißige Kommentieren. Der Austausch mit euch macht mir wirklich sehr viel Spaß. 

8. Zwei neue Gastschreiberinnen! 
Und natürlich möchte ich auch an dieser Stelle erwähnen, wie glücklich ich war, im September zwei neue Gastschreiberinnen gefunden zu haben. Sie arbeiten schon fleißig an den Steckbriefen, sodass ihr demnächst eine ausführliche Vorstellung der beiden bekommt. Im Impressum sind sie bereits zu finden. 


Was gab's zu erzählen? 

Rezensionen aus der Konserve 
Station 23 (Biografie des Monats) 

Neue Kategorie: GE(H)SCHAUT 

Emma fragt: 

Skyara rezensiert 

Rezensionen 

Ankündigung: 

Aktion: 

Literatur / Kultur hautnah: 


Lieder im September 


Max Mutzke - Praise the day 
Wer zu faul ist, meinen Konzert Bericht zu lesen und bis hier hin durchgehalten hat, dem kann ich an dieser Stelle erzählen, dass Max Mutzke mit dem Lied sein Konzert in Freiburg eröffnet hat. Der Hit steht bereits auf meiner Wunschliste. 



Max Buskohl - No more bad days 
Na, wer von euch, kennt den ehemaligen DSDS Kandidaten noch? Manchmal fallen mir ehemalige Castingstars ein und ich suche Antworten auf die Frage, was diese heute so treiben. Leider ist mir 2012 entgangen, dass der Künstler sein Solo Album auf den Markt gebracht hat. Die Single "No more bad days" ist ein sehr schöner Ohrwurm, der ebenfalls ganz oben auf meiner Wunschliste steht. 


Luxuslärm - Komm ins Licht 
(Live in der Frankfurter Batschkapp) 
Luxuslärm gehört zu den Bands, die ihr UNBEDINGT MEHRMALS live gesehen haben müsst. Bisher habe ich es nur auf ein Konzert geschafft, höre die Musik der Band wirklich gern. Besonders ihr Album "Schrei so laut ich kann" hat es mir angetan. Übrigens: Momentan ist Sängerin Jini in der aktuellen POPSTARS Staffel zu sehen. 


In diesem Sinne... 

erwähne ich schon mal, dass die kommenden zwei Monate ziemlich literarisch werden. Aber das ist bei einem Buchblog ja nichts Neues oder? :-) 

Ich hoffe ihr hattet auch einen schönen September und kommt gut in den Buchmessen Oktober. 

Freitag, 25. September 2015

Erste gemeinsame Lesenacht

Guten Morgen ihr Lieben,
kaum aufgestanden, blogge ich schon wieder über Nächte...
Gestern Abend fragte mich Jess von Freakin-Minds, ob ich Zeit und Lust hätte eine gemeinsame Lesenacht zu veranstalten. Wie ihr wisst nehme ich ja kein Buch in die Hand und Lesen ist auch nicht so mein Fall, weswegen ich ihr leider ABSAGEN musste...

OK ihr seht - äh lest - schon mein Humor bewegt sich heute morgen schon wieder auf einem sehr hohen Level.
Jedenfalls haben wir beide beschlossen unsere erste gemeinsame Veranstaltung HEUTE steigen zu lassen.

Daten und Fakten: 

Beginn: 20:00 Uhr

Was ihr braucht:

- ein Buch / Hörbuch
- einen gemütlichen Platz für heute Abend

Bei Bedarf:

- Lust sich mit anderen begeisterten Leseratten auszutauschen
- Verpflegung für den Abend

Die Veranstaltung findet ihr HIER

Meine Updates zur Veranstaltung werdet ihr - wenn ich es nicht vergesse - wahrscheinlich in diesem Post hier finden. IHr dürft euch also auf das Scrollen gefasst machen...


STARTSCHUSS 

Fast 30 Zusagen via Facebook!
Sehr viele freudige Leseratten!
Schönes Feedback zur ersten gemeinsamen LEsenacht.
Na das kann ja was werden :-)


Erste Stunde: 20:00 - 21:00 Uhr 

Wie hast du dich auf die heutige Lesenacht vorbereitet?
Spontan habe ich vorhin mit Jess die Fragen geplant. Das ging sogar verdächtig schnell. Allerdings habe ich mir immer noch kein Buch ausgesucht...


Wo liest du? Mit Nebengeräuschen oder ohne?
Ich werde in meinem Zimmer Hörbuch hören und hoffe, dass mein WLAN heute gnädig ist und mir im obersten Stockwerk unseres Hauses Gesellschaft leistet. Nebengeräusche? Bei einem Hörbuch nicht empfehlenswert. Der Abend wird aber eventuell von einer miauenden Katze und mit hoher Wahrscheinlichkeit von einem "blubenden" Facebook begleitet. 


Zweite Stunde: 21:00 - 22:00 Uhr 

Nachdem meine Katze ihren Teil der Verpflegung abbekommen hat, liegt sie in MEINEM Bett und schläft. Aber so habe ich tierische Gesellschaft. Also von daher...

Wo spielt das Buch, das du gerade liest? 
Momentan befinden wir uns in einem Leichenschauhaus. Da meine geografischen Kenntnisse und mein Kurzzeitgedächtnis heute echt mies sind, habe ich die Stadt, in der "Die Tote ohne Namen" spielt, schon wieder vergessen.

Wer ist der Protagonist deines Romanes? Wer der Antagonist? 
Dr. Kay Scarpetto ist die Protagonistin meines Romanes. Der Antagonist ist wohl ein berühmt berüchtigter Serienkiller. Habe aber gerade herausgefunden, dass der Roman zu einer Reihe gehört, ich weiß also nicht, ob ich das Buch weiterhöre...


Dritte Stunde: 22:00 - 23:00 Uhr 

Die Müdigkeit kehrt zurück. Aber die Lektüre ist endlich gefunden. Ich höre jetzt "In ein fernes Land" von Elizabeth Arnim.

Was ist noch von deiner Verpflegung übrig?
Also mein Getränk - MezzoMix - ist noch nicht angebrochen. Von den Chips ist auch noch was da. Aber ich glaube, davon werde ich heute auch nichts mehr essen *interessiert in Richtung essen schiel*

Wie lange hältst du noch durch?
Ich denke bis 23:00 Uhr auf jeden Fall noch. Vielleicht auch bis 00:00 Uhr. Je nachdem wie lange die Katze noch in meinem Bettchen bleibt... 


Vierte Stunde: 23:00 - 00:00 Uhr

Diese Stunde ist wahnsinnig schnell vergangen. Ich bin gerade in einer kreativ euphorischen Stimmung :-). Mein September ist einfach toll. Mehr darüber erfahrt ihr, wenn alles glatt läuft, am Sonntag. Aber genug geteasert zurück zum Thema:

Fazit zur Lesenacht: Wie hat es dir gefallen?
Schon seit ungefähr zwei Wochen trage ich diese Idee mit mir herum. Die Energie kam im Saarland bei Jess an und ich freue mich auf gemeinsame Projekte :-)
Mir hat es total viel Spaß gemacht, bzw. ich bin noch fleißig am lesen und chatten.

Noch das erste oder bereits das zweite Buch?
Alle guten Dinge sind DREI. Aber gut die anderen Bücher habe ich nach wenigen Minuten abgebrochen. Nun habe ich aber ein gutes Buch gefunden, das mich noch etwas begleiten wird. Ich denke bis 00:00 Uhr halte ich noch durch...


Donnerstag, 24. September 2015

Astas Tagebuch

Bild von ADAC Shop
Steckbrief

Name: Astas Tagebuch (auch als Buch erhältlich)
Autor: Barbara Vine
Verlag: Audio Media Verlag

Geeignet für: ab 16 Jahren, oder für Menschen, die gerne Familiengeschichten lesen
Gelesen oder gehört: gehört
Sprecher: Anna Thalbach
Bewertung: 4 von 5 Punkten


Klappentext

(Beschreibung von ADAC Shop)


"Einsam im fremden England lebend, vertraut die junge Dänin Asta die Freuden und Nöte ihres Familienalltags einem Tagebuch an. Akribisch hält sie die großen und kleinen Begebenheiten fest, die sich in ihrem Leben ereignen. Auch ein Mordfall in der Nachbarschaft beschäftigt sie so sehr, dass sie sich darüber Notizen macht. Nichts passiert, bis aus Astas Tagebuchaufzeichnungen ein von der Öffentlichkeit beachteter Bestseller-Roman wird. Plötzlich werden unangenehme Fragen laut: In anonymen Briefen wird am Wahrheitsgehalt der Tagebuchtexte gezweifelt. Gibt es etwa eine Verbindung zu einem skandalösen Mordprozess? Aus einer einfachen Familiensaga wird eine meisterhafte Kriminalgeschichte."



Meine Meinung

Als ich den Namen "Astas Tagebuch" hörte, kam in mir die Idee auf, dass die Geschichte etwas Spannendes, Aufregendes enthalten musste. Es sollten ein oder mehrere Erlebnisse passieren, die es für Asta wert waren, in ihrem Tagebuch festgehalten zu werden.

Als ich anfing die Geschichte zu hören, war ich anfangs durch die vielen Namen und Familienbeziehungen, die von der Erzählerin, Swannys Tochter, eingeführt wurden, irritiert. Doch der erste Tagebucheintrag der Großmutter Asta ließ nicht lange auf sich warten. Und schon war meine Neugier gepackt. Wie hatte Asta gelebt? War sie glücklich? Wie hatte sie ihr Umfeld wahrgenommen?

Durch das Hörbuch bekam ich den Eindruck selbst Teil der Geschichte zu sein. Das Erzählte hätte genauso gut in meiner Nachbarschaft passiert sein können. Ich hätte Asta alles geglaubt. Schließlich berichtet Asta von einem Mord, der auch Jahre später ungeklärt bleiben sollte. Ab jetzt gehörte ich definitiv zu den konzentrierten Zuhörern und versuchte ebenfalls das Puzzle zusammenzusetzen. Allerdings ist der Mord nicht der Hauptteil der Geschichte. Gerade das hat mir ebenfalls gut gefallen. Auch Swannys Tochter begibt sich auf die Spur ihrer Vorfahren und lässt uns wunderbar daran teilhaben.

Der Schreibstil von "Astas Tagebuch" ist sehr lebendig, weswegen ich keine Schwierigkeiten hatte, mich in die Geschichte einzufinden. Allerdings machten mir, wie oben schon erwähnt, die vielen Namen Probleme. Mir hätte es besser gefallen, wenn man die Personen nach und nach eingeführt hätte. Es gab einige, die nur absatzweise auftauchten und andere, die eine wichtige Rolle in der Geschichte spielten. An dieser Stelle bemerkt ihr wahrscheinlich, dass "Astas Tagebuch" eines meiner ersten "komplizierteren" Hörbücher ist. Diejenigen unter euch, die öfters "hören", haben wahrscheinlich Übung darin, die wichtigen Informationen und Personen rauszufiltern.Ich hätte, wenn das Buch vor mir gelegen wäre, das ein oder andere Mal zurückgeblättert um noch einmal zu schauen, wer wer ist.

Anna Thalbach als Sprecherin hat eine sehr angenehme Stimme. Allerdings hat sie mir an manchen Stellen etwas zu leise gelesen. (Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass ich das Hörbuch mit dem MP3 Player gehört habe, wer weiß :). Andere Stellen hat sie aber gekonnt betont und die Charaktere glaubhaft dargestellt. Zudem hat sie es geschafft, die Stimmung der Geschichte gut zu transportieren. So machte mir das Hören richtig Spaß.

Wer sich also für Familiengeschichten interessiert und noch ein spannendes Buch für die Autofahrt in dne Urlaub sucht, sollte sich dieses Hörbuch nicht entgehen lassen.

-----------------------------------

~K~: Dieser Beitrag ist eine Rezension aus der Konserve und wurde bereits veröffentlicht.

Montag, 21. September 2015

Vom Inder, der mit dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr, um seine große Liebe wiederzufinden

Bild von
 
Argon Verlag 
Steckbrief 

Name: Vom Inder, der mit dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr, um seine große Liebe wiederzufinden (auch als Buch erhältlich)
Autor: Per J. Andersson
Verlag: Argon Verlag
Geeignet für: Menschen, die gerne Geschichten nach einer wahren Begebenheit lesen, oder Roadtrips mögen
Gelesen oder gehört: gehört, als ungekürzte Hörbuch Fassung
Sprecher: Richard Barenberg
Bewertung: 4,5 von 5 Punkten


Klappentext 

(von Argon Verlag

"Diese Geschichte erzählt vom unglaublichen Schicksal des kastenlosen Pradyumma Kumar, genannt Pikay. In ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen, kennt er nur Extreme: Mal wird der talentierte Portraitzeichner von Indira Gandhi eingeladen, sie zu malen, mal muss er hungern und schläft auf der Straße. Eines Abends taucht neben seiner Staffelei ein blondes Mädchen auf – und eine unglaubliche Liebesgeschichte nimmt ihren Anfang. Als Lotta zurück nach Schweden geht, stehen die Chancen schlecht um die beiden – wäre da nicht ein altes Fahrrad. Damit macht sich Pikay auf den Weg, um die 7.000 km von Asien nach Europa zurückzulegen. Auch zahlreiche Rückschläge können ihn nicht aufhalten, bis er schließlich tatsächlich in Lottas Heimat ankommt, einer völlig anderen Welt … Um das Happy End gleich zu verraten: Heute sind die beiden seit über 35 Jahren verheiratet, haben zwei Kinder und leben auf einem alten Bauernhof in der Nähe von Borås in Schweden."

Meine Meinung 

Dieses Buch begegnete mir einen schönen Tages in meiner Lieblingsbuchhandlung. Der Klappentext machte mich ziemlich neugierig auf die Geschichte. Ich fragte mich: "Handelt es sich hierbei wirklich um eine Biografie?" Immerhin wäre so eine Geschichte ja sicher durch sämtliche Medien gegangen. Aber es war auch gut möglich, dass sie mir einfach entgangen war. Für eine Geschichte mit wahrer Begebenheit sprach allerdings das Foto, welches auf dem Klappentext zu finden ist. Hier sieht man ein glückliches Ehepaar: Eine Frau, welche als Schwedin durchgehen könne und einen breit grinsenden Inder. 
Das Buch bekam also einen Platz auf meiner Wunschliste und ich verfolgte die Geschichte nicht mehr groß. Dann erfuhr ich, dass der Argon Verlag das Hörbuch produzierte. Ohne groß zu überlegen, oder mich darüber zu informieren, wer den Roman denn lese, oder ob es sich hierbei um eine ungekürzte Fassung handelte, fragte ich an, ob es auch Rezensionsexemplare für Blogger gäbe. Glücklicherweise hielt ich das Buch wenige Tage später in den Händen. 

Nun möchte ich erst einmal die Gestaltung des Hörbuches beschreiben. Ich habe selten ein Hörbuch bekommen, dass sich in so einer schönen Aufmachung befand. Im Buchladen fiel mir der Roman besonders wegen seines Covers auf. Das schöne Blau stach mir sofort ins Auge. Bisher habe ich den Eindruck, dass Hörbuch Verpackungen oft schlicht ausfallen. Schließlich geht es ja um die CD und nicht um das Äußere. "Vom Inder, der mit dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr, um seine große Liebe wiederzufinden" befand sich hingegen in einer schönen blauen Pappschachtel. Man konnte den Deckel abnehmen, hatte zwei einzeln verpackte CDs inklusive des berühmt berüchtigten Begleitmaterials zum Hörbuch. Schon allein aufgrund seiner Gestaltung zieht diese Geschichte in mein Bücherregal ein. 

Leider konnte mich der Sprecher, Richard Barenberg, nicht ganz überzeugen. Er liest die Geschichte schlicht. Allerdings ist auch der Schreibstil, auf den ich im Laufe der Rezension weiter eingehen werde, sehr fein gehalten. Hier hätte ich mir gewünscht, dass beide Stilmittel, also die Interpretation des Hörbuch Sprechers und der Schreibstil der Geschichte, mehr ineinander übergehen und sich ergänzen. Barenbergs schlichte Art passt mit Sicherheit wunderbar zu Geschichten, in denen es wirklich zur Sache geht. Hier braucht man keine große Unterhaltung, sondern muss den Inhalt verdauen. Bei Pikays Abenteuer wurde aber viel indirekt erzählt. 

Inhaltlich konnte mich die Geschichte schon nach wenigen Minuten fesseln. Pikays Abenteuer beginnt mit dessen Geburt. Schnell wird dem Leser klar, dass der "Unberührbare" kein einfaches Leben hat. Schon früh packen den Jungen Zweifel: Warum möchte keines der anderen Kinder mit ihm spielen? Was macht ihn so besonders? Kastensystem hin oder her: Die alte Tradition ist aus Indien trotz neuer Gesetze nicht wegzudenken. 

Ich finde es sehr schön, dass wir als Leser Pikay dabei begleiten, wie er erwachsen wird und beginnt die Welt zu verstehen. Wir erleben also, wie er sich entwickelt und zu der Person wird, die er heute ist. Als ich den Titel der Geschichte hörte, bin ich davon ausgegangen, dass der Großteil von Pikays Abenteuer die Reise von Indien nach Schweden sein wird. Allerdings beschäftigt sich die erste Hälfte der Biografie damit, Pikay vorzustellen und ihn zu beschreiben. Gerade seine verträumte, liebenswürdige und manchmal auch naive Art habe ich schnell ins Herz geschlossen. 

Bei Biografien fällt es mir immer schwer einen Spannungsbogen zu "beurteilen". Immerhin bringt jedes Leben spannende Seiten mit sich. Und diese Geschichte muss zusätzlich noch etwas Besonderes haben, sonst wäre sie ja nicht als Buch veröffentlicht worden. Jedoch kann ich bei "Vom Inder, der mit dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr...", sagen, dass mich die Biografie sehr gut unterhalten hat. Nachdem ich erleben durfte, wie Pikay aufwuchs und von welchen Situationen er geprägt wurde, ging ich mit ihm auf die lange Reise. Hier wurde es vor allem interessant: Würde Pikay aufgrund seines verträumten Charakters Probleme bekommen? Würde er Schweden jemals erreichen? Und die wichtigste Frage: Würde Lotta warten? 

Als ich wortwörtlich von seinen Begegnungen hörte, konnte ich es kaum glauben. Natürlich war er während seiner Reise von Selbstzweifeln geplagt. Er begegnete aber auch vielen Menschen, die es gut mit ihm meinten und ihn auf seinem Weg unterstützten. Ich wüsste wirklich gern, ob so ein Projekt so viele Jahre später ebenfalls gelingen könnte. 

Den Schreibstil der Geschichte finde ich sehr gelungen. Per Andersson erzählt Pikays Geschichte beinahe so, als hätte er dessen Abenteuer selbst erlebt. Pikays Zerrissenheit und seinen Wunsch, endlich eine Heimat zu finden, in der er leben könne, wurden glaubhaft transportiert. 
Hier begegneten wir auch verschiedenen Arten, die Geschichte zu erzählen. Während Andersson die Tragik mancher Situationen dadurch transportiert, dass er sie ausschließlich beschreibt und nicht bewertet, geht er an anderen Stellen wirklich ans Eingemachte und lässt uns hautnah an Pikays Gefühlsleben teilhaben. 

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir "Vom Inder, der mit dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr, um seine große Liebe wiederzufinden" sehr gut gefallen hat. Diese wunderbare Geschichte kann ich wirklich allen ans Herz legen. 

Sonntag, 20. September 2015

Wer bloggt was?

Hallo ihr Lieben,

gestern ist die erste Rezension meiner neuen Gastschreiberin Skyara online gegangen. Das wollte ich gleich mal zum Anlass nehmen, um euch zu erklären, wer was bloggt, bzw. wie ihr erkennen könnt, welchen Beitrag ihr nun vor euch habt.

Wer bloggt hier mit? 

Wie ihr der "Über"- Seite entnehmen könnt, habe ich mittlerweile drei Gastschreiberinnen, die sich je nach Zeit, Lust und Laune hier bemerkbar machen werden.

Weiterhin bin ich also diejenige, deren Beiträge hier hauptsächlich zu lesen sein werden.


Kennzeichnung der Gastschreiber

Damit ihr aber die Beiträge meiner Gastschreiber erkennen könnt und wisst, welchen Artikel ihr gerade vor euch habt, werde ich diese am Anfang jeden Beitrags kennzeichnen. Ihr seht dann also ein fettes "geschrieben von ..." zu Beginn des Beitrags. Sobald die Vorstellungsseiten meiner Gastschreiber fertig sind, werde ich die bereits verfassten Beiträge natürlich darauf verlinken.

viele Grüße

Emma


Samstag, 19. September 2015

Erwachen - Saga der Mondlilie

Bild von Forever Ullstein
Eine Rezension von Skyara

Autor: Anna Donig
Verlag: Forever
Geeignet für: ab 14 Jahren, oder für Menschen die gerne Fantasy lesen
Gelesen oder Gehört: Gelesen (eBook)
Bewertung: 4,5 vom 5 Punkten
Erscheinungsdatum Erstausgabe: 07.08.2015 
Aktuelle Ausgabe: 07.08.2015
ISBN: 978-3-95818-049-9


Inhaltsangabe

Eine Familie. Ein junges Mädchen. Ihre Geschwister, ein paar Steine und eine Liebe.

Neila ist knapp 17 und hat in ihrem Leben bereits mit ansehen müssen wie ihr Vater ermordet wird. Nachdem sie auch noch ihre Mutter nach einem Raubüberfall tot auffindet, kommen sie und ihre zwei Geschwister - ein jüngerer und ein älterer Bruder, in die Obhut ihres Onkels. In eine Familie von der sich ihre Eltern abgewandt hatten. Doch wer denkt „Warum übernimmt der ältere Bruder nicht die Sorgerechte?“, dem soll gesagt sein, dieser Bruder sitzt hinter Gittern, und durch den Tod ihrer Mutter wurde das Sorgerecht in die Familie des Vaters übertragen.

Doch als ob das für eine Heranwachsende nicht schon Ärger für ein ganzes Leben wäre, besteht diese Familie auch noch aus Engeln. Und mit Hilfe ihrer Göttersteine ist es ihnen möglich bestimmte Fähigkeiten zu entwickeln. Nur dass Neila einen Stein von ihrer Mutter bekommt, welcher sie dazu zwingt ein schreckliches Geheimnis für sich zu bewahren.
Soll sie dieses Geheimnis jemandem anvertrauen? Vielleicht Raphael, den sie von Anfang an nicht nur gut leiden kann, sondern bei dem es auch sofort funkt?
Diese und viele weitere Fragen, welche ihr Leben nicht gerade leicht machen, stellen sich ihr und werden langsam aber sicher beantwortet.

Meine Meinung

Ich habe schon lange kein Buch mehr gelesen, dass mich nicht nur auf Grund der Protagonisten und ihrem Schicksal gefesselt hat; bei dem ich so dran geblieben bin, wie bei diesem. 
Anna Donig schreibt nicht nur in einfachem und schnell lesbarem Stil, sie versteht es die Leser innerhalb kürzester Zeit in ihren Bann zu ziehen. Es geschieht selten, ein Buch zu finden, in dem eine so liebevoll skizzierte Umgebung und dabei auch gleichzeitig mit viel Herzblut beschriebene Charakteren vorkommen. Sei es nun die Beschreibung des Anwesens oder die ihres kleinen Bruders, welcher ein richtiger Sonnenschein ist. Die verschiedenen Sichtwechsel ermöglichen es auch eine tiefere Einsicht in die Geschehnisse zu nehmen oder auch die Spannung zu steigern.

Da das Buch ihr Debüt ist, hat es eine kleine Stelle (1-2 Seiten), welche etwas „unnötig“ erscheint, die aber nur wenig ins Gewicht fällt, deshalb gab es von mir 4,5 von 5 Punkten.

Kurzum, dieses Buch ist ein MUSS für alle Romantasy – Leser. Aber auch Leser von Liebesromanen, denen ein bisschen Fantasy mal als Abwechslung ganz gut gefallen würde finden hier ganz sicher ihre Freude dran. Und natürlich finden auch die Fantasy-Fans hier eine ganz neue Welt, welche auch mal wieder eine andere Sicht auf Engel wirft.

Wer sich dieses Buch leistet, wird sicher nicht enttäuscht sein, höchstens, weil er nicht gleich Band zwei weiterlesen kann! Aber Anna Donig sitzt bereits dran und ich denke wir werden nicht allzu lange warten müssen.

Mittwoch, 16. September 2015

Max Mutzkes Tourauftakt im Freiburger Jazzhaus

Kleines Vorwort 

Hallöchen ihr Lieben,
wer hätte gedacht, dass ich euch so schnell den nächsten Konzertbericht liefern kann?
Jedenfalls war es ein richtig toller Abend und ein gelungener Tourauftakt von Max Mutzke im Freiburger Jazzhaus. Mehr dazu findet ihr im unten folgenden Bericht.
Allerdings habe ich vorab noch zwei kleine Informationen für euch:

1. Der Bericht kann SPOILER enthalten.
Für alle, die selbst ein Konzert von ihm besuchen und die ein oder andere Geschichte lieber live hören wollen, sollten sich den Bericht NOCH NICHT durchlesen.

2. Kein musikalisches Fachwissen
Wer in Musik mehr als ein Hobby sieht und mit Fachwissen daher kommt, sollte von meinem Bericht nicht zu viel erwarten. Neben der Literatur würde ich Musik zu meinen Hobbys zählen, jedoch beschränkt es sich bei mir auf: Singstar spielen, Konzerte besuchen, Musiksendungen schauen und sich über die Musikszene informieren. Ich spiele also kein Instrument und habe auch wenig bis gar kein musikalisches Fachwissen. Deswegen: Habt Gnade! Ich hoffe euch gefällt mein Bericht trotzdem.


Daten und Fakten 

Was: Konzert von Max Mutzke (Tourauftakt)
Wo: Im Freiburger Jazzhaus
Preis: 29 €
Publikum: 300 - 400 Gäste (Info nach Schätzungen meiner Begleitperson und des Veranstalters)


Über den Künstler 

Max Mutzke stammt aus dem schönen Ort Waldshut-Tiengen, welcher aus Baden-Württemberg stammenden Menschen ein Begriff sein sollte, aber nicht muss :-).
Deutschlandweit bekannt wurde er im Jahr 2004 als er an Stefan Raabs erster Vorentscheidssendung zum Eurovision Song Contest teilnahm und hier als Sieger hervorging. (Übrigens: In der Türkei war er auf Platz 8 zu finden).



Mittlerweile ist er aber schon lange aus dem Schatten des ESC-Lichts herausgetreten und hat sich in der Musikszene einen Namen gemacht. Er möchte sich nicht nur auf eine Musikrichtung spezialisieren. So finden sich in seinen Liedern nicht nur Jazz, sondern auch Funk und Pop Rock Klänge wieder.
Für sein aktuelles Album "MAX" hat er sich vier Jahre Zeit genommen. Singles wie "Charlotte" wurden aber schon vor der Albumveröffentlichung präsentiert.
Zudem ist Max Mutzke immer wieder auf Festivals, oder in Fernsehsendungen - egal ob Talkshow oder Musikshow - zu finden.

Max Mutzke bei:
... FACEBOOK 
... YOUTUBE 

Sonstiges:
... OFFIZIELLE HOMEPAGE 


Der Countdown - Vor dem Konzert 

Als meine Begleitung und ich das Jazzhaus betraten war der Veranstaltungsraum bereits gut gefüllt. Überall tummelten sich aufgeregte Grüppchen, die viel diskutierten und lachten. Die Vorfreude auf den heutigen Tourstart war bei allen groß.
Ich war überrascht, dass sich schon eine Stunde vor Konzertbeginn so viele Menschen eingefunden hatten. Bei dem letzten im Jazzhaus besuchten Konzert, füllte sich der Saal erst kurz vor knapp, obwohl die Künstlerin einen ähnlichen Bekanntheitsgrad wie Max Mutzke hatte.

Da ich last minute mäßig auf die Idee kam meinen "Bloggerstatus" zu nutzen und offiziell anzufragen, ob ich während des Konzertes Bilder machen könne und mir das glücklicherweise noch erlaubt wurde - ich war wirklich sehr spät dran, ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle also nochmal an die Veranstalter und das Management des Künstlers - sicherten wir uns gleich einen Platz in der ersten Reihe. Ich war erst etwas skeptisch aber meine Begleitung meinte: "Los! Stell dich nach vorne". (Mein Vorteil: Ich bin klein. So kann man "über mich gut hinweg schauen").

Um ehrlich zu sein, habe ich bisher keine CD von Max Mutzke in meinem Regal stehen. (Dies wird sich jetzt aber bald ändern). Jedoch kenne ich ein paar Lieder von ihm.
Als wir also so herum standen und darauf warteten, dass das Konzert beginnt, wurden wir plötzlich von einem Paar angesprochen und ich bekam die berühmt berüchtigte Fangfrage gestellt: "Sind Sie auch Fan von Max Mutzke?" Kurz überlegte ich, was ich jetzt darauf antworten solle, um nicht gleich ins Fettnäpfchen zu treten. Schließlich mag ich die Musik des Künstlers, aber ich weiß im Grunde gar nichts über ihn. Passt da die Bezeichnung Fan?

Schnell entwickelte sich aber ein angenehmes Gespräch, indem die beiden erzählten, dass sie aus Waldshut-Tiengen angereist seien um bei seinem Tourauftakt dabei zu sein. Sie mögen ihn gerade deswegen, weil er nicht nur ehrliche Musik mache, sondern nach all den Jahren immer auf dem Boden geblieben ist und sich Zeit für seine Fans nimmt. Hier kann ich mich nur anschließen.

Kurz vor Konzertbeginn bemerkte meine Begleitperson: "Da links ist eine große Kamera. Ich glaube, da ist jemand vom SWR."

Uns stand also ein aufregender Abend bevor.


Die Umgebung 

Das Jazzhaus ist im Grunde ein Keller, welcher gut erreichbar in der Nähe des Freiburger Hauptbahnhofes liegt. Jazz Fans erinnern sich sicher an viele schöne Abende in dieser Location. Mittlerweile treten aber nicht nur Künstler aus dem Jazzbereich in diesem Club auf. Auch Interpreten aus der Rock und Pop Ecke finden hier eine Bühne. Immer wieder gibt es auch unbekannte Künstler, die hier ihr Können unter Beweis stellen dürfen.

Nicht zu vergessen finden im Jazzhaus monatliche Partys statt, damit auch aktive Mitglieder des Freiburger Nachtlebens ganz auf ihre Kosten kommen.


Die Vorband 

An dieser Stelle kann ich euch leider keine Informationen liefern. Denn: Es gab KEINE Vorband.
Ich glaube Max Mutzke ist der erste Künstler, der ohne Vorband auskommt.


Max Mutzke - Die Musik 

Wie oben schon beschrieben, möchte sich Max Mutzke nicht auf irgendeine bestimmte Stilrichtung festlegen. Er bietet seinem Publikum an diesem Abend ein wunderbares Programm, was sich durch gefühlvolle Balladen, und gute Mitsing-Nummern auszeichnet.


Nun habe ich einen zweiten Künstler gefunden, der sowohl deutschsprachige als auch englischsprachige Lieder singen kann. Max Mutzke schafft es ebenfalls beide Sprachen mit voller Überzeugung und mit ordentlich Gefühl darzubieten. Nie hätte ich damit gerechnet, dass er mich live so überzeugen und fesseln könnte.

Zudem wurde er von einer genialen Band begleitet. Gesang und Band haben sich sehr gut ergänzt. Es gab immer wieder kurze Phasen, in denen Max entweder das Publikum singen ließ oder kurz etwas trank. Gerade an diesen Stellen spielte die Band einfach durch und bewies damit, dass Sänger und Musiker wie die Faust aufs Auge zusammenpassen. Nicht zu vergessen gab Max dem ein oder anderen Bandmitglied die Möglichkeit, in einem Solo unter Beweis zu stellen, was es so drauf habe.

Aber genug geschrieben: Jetzt gibt's was auf die Ohren. Ich möchte euch nun die Lieder präsentieren, die mir gestern Abend am besten gefallen haben. Allerdings sind es keine Liveaufnahmen, sondern Mitschnitte von anderen
Konzerten oder Promo-Terminen.  



Max Mutzke - "Praise the day" 
Mit diesem Lied eröffnete Max den Tourstart in Freiburg. 
Während die Band bereits auf der Bühne Platz genommen hatte, fing er erst einmal an, hinter der Bühne zu singen. 
Pünktlich zum Refrain gesellte er sich dann zum Publikum dazu und wurde sofort mit Applaus empfangen. 
Dieses Stilmittel, erst mitten im Lied die Bühne zu betreten, hat mir hier sehr gut gefallen und hat das Lied auch gut unterstrichen. 



Max Mutzke "Unsere Nacht" 
"Unsere Nacht" spielte Max relativ am Anfang. 
Hier kam er ordentlich in Bewegung, 
forderte das Publikum zum mitklatschen und mitsingen auf. 



Max Mutzke "Iou" 
Das war eines der Lieder, 
bei denen ebenfalls fleißig mitgesungen werden konnte. 
Hier performt Max "Iou" in der Redaktion eines Radiosenders. 



Max Mutzke "Can't wait untill tonight" 
Und natürlich darf dieser Hit in der Playlist nicht fehlen. 
Das Original ist eine wunderbare Ballade. Mittlerweile hat Max das Lied aber zu einer lebendigen Pop Hit umgebaut. 
Und ich finde: Beide Versionen haben etwas! 
(Bei dieser Version präsentiert er 
das Lied mit der SWR Big Band). 



Max Mutzke - "Empire State of Mind"
Und zum Schluss legte er noch seine eigene Interpretation
von "Empire State of Mind" hin. 
Glücklicherweise hat er diese Interpretation auch
bei der Echo Verleihung präsentiert,
sodass ich sie euch quasi doch zeigen kann. 


Die Stimmung 

Bereits vor dem Konzert war der Saal mit einer Menge gutgelaunter Menschen gefüllt. Als das Konzert begann, kam das Publikum sofort richtig in Fahrt. Es wurde fleißig mit getanzt, mitgesungen und natürlich während und nach den Liedern ausführlich applaudiert.
Lustigerweise beruhte dies auf Gegenseitigkeit: Auch Max klatschte hier und da in die Hände und man hatte den Eindruck, dass ihm sein Tourstart ebenfalls viel Spaß bereitete.

Wie in den obigen Abschnitten bereits geschrieben, war Max Mutzkes Interaktion mit dem Publikum sehr gut. Es wurde ziemlich oft dazu eingeladen mitzusingen und mitzuklatschen. Zudem war er wirklich sehr lebendig. Selbst bei den Balladen lief er immer wieder herum, schaute mal hier, mal da vorbei. Da fragte ich mich wirklich, wie er es 2004 in Istanbul geschafft hatte, ruhig auf seinem Hocker zu sitzen und sein Lied zu performen.

Max war an diesem Abend wirklich gesprächig. Er plauderte etwas aus dem Nähkästchen und berichtete, dass er von seinen Bandkollegen schon belächelt wurde, weil er während der Konzerte so viel redete. Er erzählte auch, dass er mittlerweile darauf achte, dass die Musik nicht zu kurz käme. Schließlich habe ein Fan einmal bemerkt, dass man ja nicht "in der Musik baden könne", wenn er so viel quatsche. Jedoch hatte er beinah zu jedem Lied eine kleine Geschichte parat, was mir sehr gut gefiel, da man ihn hier und da auch etwas persönlich kennenlernen konnte. Besonders bei seinem Lied "Hier bin ich Sohn" hatte ich das Gefühl, dass er seine Fans einen tiefen Einblick in seine Gedanken gibt.


Folgende Geschichte - mein absolutes Highlight: 
Max berichtete, dass er neulich in Baden-Baden, einer allzu bekannten Stadt in Baden-Württemberg unterwegs gewesen sei. Er erzählte uns zuerst von den wundervollen Grünanlagen. Baden-Baden ist mit vielen Rasenflächen ausgestattet, die von wunderbaren kleinen Zäunen geschützt werden. Natürlich prangt auf der Grünfläche auch das alt bekannte "Rasen betreten verboten" Schild. (Warum stellt sich eigentlich niemand die Frage, wie dieses Schild auf den Rasen kommt?). Jedenfalls hatte es Max eilig und wollte die Stadt, warum auch immer, schnellstmöglich verlassen. Sein Auto befand sich gegenüber einer solchen Rasenfläche. Nun war er vor die Qual der Wahl gestellt: Einen Umweg gehen, Zeit verlieren, oder schnell nach links und rechts schauen und ab auf den Rasen? Er entschied sich für letzteres und wurde prompt von einem pflichtbewussten Bürger angesprochen:
Bürger: "Was machen Sie denn da?"
Max: "Ich gehe über den Rasen."
Bürger: "Haben Sie DAS SCHILD nicht bemerkt...?!"
Erwischt!
Zitat: "Lasst uns alle nach Baden-Baden fahren und über den Rasen laufen"
Und dieser Situation hat er sogar ein Lied gewidmet.


Fazit 

Ich bin immer noch total begeistert von diesem genialen Abend. Besonders freut mich, dass beim Tourauftakt alles nach Plan gelaufen ist und Max, trotz des immer wiederkehrenden Running-Gags, er sei zu früh fertig, ein lebendiges Abendprogramm geboten wurde.

Auch nach dem Konzert nahm er sich sehr viel Zeit für seine Fans, traf die ein oder anderen bekannten Gesichter, machte Fotos, verteilte Autogramme (das ich, verpeilt wie ich bin, fast vergessen hätte) und brachte sein aktuelles Album "MAX" erfolgreich an den Mann bzw. die Frau.

Also zückt euren Terminkalender und sichert euch noch ein paar Tickets seiner aktuellen Tour.


Fotos: Ayasha Mack
Bildbeschreibung: Auf den obigen Bildern ist Max Mutzke "in Action" zu erkennen. Das letzte Bild zeigt uns beide nach dem Konzert.

Ge(h)fragt - Germanistikstudentin und Crowd-Mitglied Isona

Vorab: 

Ihr seid begeisterte Leseratten und zählt euch auch zu den Schreiberlingen? Ihr spielt mit dem Gedanken ein Germanistik Studium zu beginnen. 
Dann ist das Interview genau das Richtige für euch. 
Hier packt Isona, eine aktuelle Germanistik Studentin, aus und berichtet was im Studium wirklich läuft :-) 


Das Interview

Isona, Du studierst Germanistik. Mit welchen Erwartungen hast Du das Studium begonnen?

Ich habe schon in der Schule gemerkt, dass mir Deutsch Spaß macht. Einfach die Sprache und wie man damit umgehen kann.

Meine Erwartungen waren daher sehr an den Unterricht der Oberstufe angepasst. Buch lesen (oder eben auch nicht, wie in meinem Fall meistens), Interpretieren, gute Note abholen, fertig.
So ist das leider im Studium nicht mehr. Es gibt viel mehr Teilbereiche, die viel tiefergreifend sind, als man das normal aus dem Gymnasium kennt.


Welche Module machen Dir am meisten Spaß? Worauf könntest Du gut verzichten?

Das Studium ist in 3 Teilbereiche gegliedert. Linguistik mit den Themen der Grammatik, Lexikologie, Semantik, Textlinguistik und so weiter.

Mediävistik – Sprich: Mittelhochdeutsch. Sprache und Literatur des Mittelalters.

Neuere Deutsche Literatur – also alles nach dem Mittelalter, im Grunde der Bereich, der der Oberstufe am nächsten kommt.
Ob dies allerdings nur an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg – an der ich studiere – so gehandhabt wird oder auch anderswo, weiß ich nicht. Darüber habe ich mir ehrlich gesagt noch nie wirklich Gedanken gemacht. Wer darüber was weiß, darf mich gerne aufklären ;)

Anders als meine anfänglichen Erwartungen, finde ich den Bereich der Linguistik am interessantesten. Aufbau und Gestaltung der Sprache ist mein Steckenpferd. Hach.

In der Einführungsveranstaltung haben mich die Professoren ganz wild auf Mediävistik gemacht. Jetzt nicht mehr. Es ist wie meine persönliche Mathematik. Ich vergleiche es auch gerne mit Latein, was ich ebenso auf längere Dauer verabscheut habe :D


Muss man mit dem Abschluss zwangsläufig Lektor werden? Welches Berufsziel strebst Du an?

Nein, auf keinen Fall.

Das Germanistikstudium ist breit gefächert, die meisten studieren natürlich auf Lehramt, weil man da bereits eine Richtung hat, auf die man hinarbeitet. Der Gymnasiallehrer.

Wer seine Zukunft in der Mediävistik sieht, kann in die Forschung gehen. Aber auch die Linguistik lässt Raum für Vieles.

Journalismus, Lektorat, auch Rundfunkanstalten arbeiten gerne mit Germanisten zusammen (weil wir einfach toll sind!). Ihr seht also: Unzählige Möglichkeiten. Und wenn gar nichts mehr hilft: Geht in die Politik!

Ich persönlich habe mein Ziel immer im Lektorat gesehen. Aber dieses Berufsfeld macht momentan einen großen Wandel durch, ob das nach meinem Studium immer noch was für mich ist, weiß ich nicht.
Aber mich würde es auch sehr interessieren in die Medienwelt einzutauchen. Also mal sehen was so kommt.


eBook Autorin und Schreibnacht-Gründerin Jennifer Jäger berichtet auf ihrem Blog, dass sie ihr Germanistik Studium als „Zeitverschwendung“ betrachte. Wie geht es Dir damit?

Da kann ich persönlich nicht zustimmen.
Ich weiß ja nicht mit welcher Einstellung Frau Jäger ans Studium gegangen ist, aber es war wohl definitiv nicht die Richtige.

Wie bereits oben schon erwähnt, gibt es viele falsche Meinungen zum Germanistikstudium.

Eine davon ist, dass ihr euch kreativ betätigen könnt und eure Geschichten, Romane und Gedichte in euren Seminaren mit den Dozenten besprecht. Nein, nein und nochmals nein! Schlagt euch das bitte ganz, ganz schnell aus dem Kopf. Es gibt wirklich nur ganz, ganz wenige Situationen, in denen sowas passiert. Mir ist bisher noch keine begegnet.


Hast du während Deines Studiums Neues über den Buchmarkt gelernt? Wenn ja, was?

Ehrlich gesagt muss ich diese Frage verneinen. Mit dem aktuellen Buchmarkt und den Werken, die dort erscheinen hat man wirklich herzlich wenig am Hut. Eigentlich gar nichts.
Also wer sich vorstellt er kann im Studium so nette Romane wie Wolfgang Holbein oder Cornelia Funke lesen, der irrt. Gewaltig!

Gelesen wird – ja. Ziemlich viel. So viel sogar, dass ich behaupten würde, ihr müsst eure normalen Lesegewohnheiten zurückschrauben.


Wo siehst Du Dich in 5 Jahren? Bei einem klassischen Verlag, oder als selbstständige Lektorin im eigenen Lektorat?

WENN ich überhaupt einen Job bekomme im Lektoratsbereich (die Möglichkeiten mit einem abgeschlossenen Germanistikstudium sind zahlreich), denke ich, dass ich eher in einem klassischen Verlag anheuere, weil ich einfach ein Freund davon bin, geregelte Arbeitszeiten und einen festen Job zu haben. Ich kenne es von mir selbst, dass wenn niemand da ist, der mir in den Arsch tritt, ich nichts mache. Ich mein eigener Chef? Bitte nicht!


Hand aufs Herz: Wie viele Schreiberlinge tummeln sich in Deinem Studiengang?

Viele. Wirklich viele. Ob von falschen Vorstellungen getrieben oder vom Spaß am Lesen – denn, sind wir mal ehrlich, man kann nicht Autor sein und nicht gern lesen.
Ich lerne immer mehr kennen, von denen ich erfahre, dass sie schreiben, durch außerfachliche Seminare auch Leute, die überhaupt nicht Germanistik studieren. Lasst euch also nichts einreden von irgendwem. Nicht jeder Autor hat Deutsch studiert und nicht jeder sollte es tun, wenn es ihm keinen Spaß macht. Punkt.


Und zu guter Letzt: Was möchtest Du angehenden Germanisten mit auf den Weg geben?

Überlegt euch gut, ob das Studium was für euch ist. Wenn ihr euch nicht sicher seid, fragt Leute, die das studieren und hört euch an, was sie erzählen. Nicht nur das, was ich von mir gebe. Macht von mir aus ein Semester zur Probe. An den meisten Unis ist das Fach ja zulassungsfrei. Das ist nicht lang, aber genug um reinzuschnuppern, es tut euch nicht weh, ihr könnt wieder aufhören, wenn es euch nicht gefällt. Ist keine Schande und auch in meiner Uni gut zu beobachten, wie es nach oben hin immer weniger werden ;)

Ansonsten: Das Germanistik-Studium macht Spaß, wenn man sich darauf einlässt und mehr über die Deutsche Sprache lernen möchte.

Ihr lest viel und ganz bestimmt nicht immer das, was euch gefällt :D

Montag, 14. September 2015

Ge(h)schaut - POPSTARS 2015 HEUTE UM 21:15 Uhr auf RTL II

Wer kennt sie nicht? Bands wie Bro'Sis, die No Angels, oder Monrose? Alle entstanden sie im Castingshow Format POPSTARS. Doch gerade die letzten Band Konstellationen konnten sich nicht wirklich auf dem Markt behaupten. Das war wahrscheinlich der Hauptgrund, weswegen die Castingshow auf unbestimmte Zeit aussetze.

Doch POPSTARS war immer eines meiner Lieblingsformate. Warum? Nicht Lästereien, tragische Biografien, oder die Kommentare der Juroren standen im Vordergrund, sondern die Kandidaten. Wir konnten sie dabei begleiten, wie sie sich nicht nur musikalisch, sondern auch persönlich besser kennen lernen und herausfinden, mit wem sie sich eine Band vorstellen können und mit wem eben nicht.


Neue Aufmachung 

Die Überraschung war groß, als die durch Stefan Raab bekannt gewordene Firma "Brainpool" verkündete, eine neue Staffel von POPSTARS produzieren zu wollen.
Als Jurymitglieder wurden Stefanie Heinzmann, Bella Gracia und Miss Platnum engagiert. In dem Fall ist wohl Girlpower angesagt. Allerdings sollte die aktuelle Staffel von POPSTARS nicht, wie bisher, auf PRO7 über die Bildschirme laufen. Diesmal kehrte das Format zum Sender RTL II zurück.

Auch das Format ist anders. Während wir von Castingshows gewohnt sind, diese auch von Beginn an zu sehen und mitzubekommen, wie die Jury die Kandidatinnen auswählt, wurde uns diesmal eine Vorauswahl präsentiert. Bei einigen Kandidatinnen fragte ich mich, was sie in der Sendung zu suchen hatten. Ihre Art zu singen, konnte mich nicht wirklich begeistern. Dann gab es aber die berühmt berüchtigten Stimmen, die mich sofort begeistern konnten. Aber mehr dazu, weiter unten.

Bei POPSTARS 2015 wird diesmal auch mit anderen Stilmitteln gearbeitet. Man merkte gerade in den ersten drei Folgen, dass sich wohl "The Voice of Germany" zum Vorbild genommen wurde. Der Fokus beider Sendungen liegt auf der Musik. Auch die Kandidatinnen machten, trotz jungen Alters, einen erwachsenen Eindruck. In den ersten Folgen dominierten nicht irgendwelche Zickereien, sondern die Liebe zur Musik und der Wunsch sich weiterentwickeln zu wollen.

Ebenso fand ich schnell Gefallen an der Jury. Wer Popstars wegen Detlef D! schaute, kann in Bella Gracia eine würdige Nachfolgerin finden. Sie vermittelt klar, was sie sich von den Kandidatinnen wünscht, ohne diese beim Fitnesstraining zusammenbrüllen zu müssen.

Während bei den bisherigen POPSTARS Staffeln ein natürliches Produkt gesucht wurde, das man dann in ein Schema zwängen wollte, stehen dieses Jahr die Zeichen auf Natürlichkeit und Selbstbestimmung. Dies merkt man im Übrigen auch an der Auswahl der Kandidatinnen.


Meine Meinung 

POPSTARS gehörte unter anderem auch zu meinen Lieblingsmusiksendungen, weil ich wusste, dass das musikalische Niveau hoch ist. Außerdem mochte ich die Auftritte in Bands. Mir gefiel vor allem, dass hier nicht Solokünstler auf den Markt geschleudert, sondern Gruppen gesucht wurden.

Die Neuauflage von POPSTARS faszinierte mich zu Beginn, weil die Aufmachung einfach völlig anders war, als bei den bisherigen Staffeln. Allerdings musste ich nach und nach feststellen, dass ich die Namen und Gesichter der Kandidatinnen immer noch durcheinander würfelte und ich zu wenig mit ihnen verband. Beinah jede Kandidatin erklärte, dass Musik ihr großes Hobby sei, sie gerne in die Band kommen möchte und das sie froh sei, so viele neue Dinge in der Akademie zu lernen und gerne weiter ein Teil von POPSTARS sein möchte.

Ich stellte fest, dass mir das zu wenig war. Von bisherigen Staffeln war ich gewohnt, dass ich bei einer Top 20 Auswahl schon ein grobes Bild der Kandidatinnen hatte und wusste, wen ich gerne in der Band sehen möchte und wer eigentlich nach Hause fahren kann. Diesmal konnte ich nur 2-3 Kandidatinnen auf Anhieb wiedererkennen.

Doch dies änderte sich schlagartig in der dritten Folge der ehemals erfolgreichsten Castingshow. Hier stattete Sarah Connor den Finalistinnen einen Besuch ab, brachte nicht nur eigene Songs, sondern auch ihre Playlist mit, die in Gruppen gesungen werden sollte. Ab dieser Folge war ich wieder Feuer und Flamme!

Leider kommt POPSTARS 2015 sowohl in den Medien als auch beim Fernsehpublikum nicht gut an. Ich denke, dies liegt zum einen daran, dass sich die ersten beiden Folgen etwas "in die Länge" gezogen haben und man kein Gefühl für die Sängerinnen bekam. Zum anderen gibt es mittlerweile auch ein Überangebot an Castingshows. Wenn POPSTARS 2015 zu Ende geht, wird vielleicht schon parallel "Das Supertalent" oder gar "The Voice" anlaufen. Da ist die Frage "Warum ausgerechnet noch eine Castingshow?" wohl berechtigt.

Ich schaue mir solche Sendungen zum Großteil wegen der Musik an. Zum anderen auch, weil ich hoffe, eine potentiell gute neue Band zu entdecken. Beispielsweise kamen bei POPSTARS auch schon Bands zusammen, deren Mitglieder ich nicht nur mochte, sondern deren CDs sich auch in meinem Regal finden lassen.


TOP 5: Warum muss ich POPSTARS 2015 schauen? 

- wunderbare musikalische Unterhaltung
- ein gut begründetes, nachvollziehbares Jury Feedback
- liebenswerte Kandidatinnen
- eine schöne Kulisse
- Um einem neu aufgelegten Format eine Chance zu geben


In diesem Sinne... 

hoffe ich, euer Freund schaut das Montagsspiel der zweiten Liga nicht im eigenen Wohnzimmer und ihr habt die Möglichkeit um 21:15 Uhr einen kurzen Blick auf RTL II zu werfen.

Donnerstag, 10. September 2015

Erika

Bild von Dr. Puschmann
Steckbrief

Name:
 Erika (auch als Hörbuch erhältlich)
Autor: Elke Heidenreich
Verlag: Rowohlt Verlag
Geeignet für: ab 16 Jahren, oder für Menschen, die gerne zauberhafte Kurzgeschichten lesen
Gelesen oder gehört: gelesen
Bewertung: 4 von 5 Punkten



Klappentext

(Inhaltsangabe von Lovelybooks)


"Manchmal weiß man so gar nicht mehr, wo man hingehört im Leben. So wie Betty, die vor den Feiertagen Bilanz zieht: "Es war, als hätte ich zu leben vergessen." Wie ein riesiges Plüschschwein namens Erika dem Leben wieder einen - wenn auch verborgenen - Sinn gibt, davon erzählt Elke Heidenreich in einer ihrer schönsten Geschichten." 


Meine Meinung:

Ich habe diese Kurzgeschichte zu meinem Geburtstag geschenkt bekommen und ging ehrlich gesagt, ohne große Erwartungen an das Buch heran. Der Einband hätte mich im Buchladen auf jeden Fall angesprochen, allerdings wäre ich vom Klappentext wahrscheinlich nicht so überzeugt worden, dass ich es mir auch gekauft hätte.
Doch kaum hatte ich die ersten Seiten gelesen, war ich glücklich, dass das Buch doch den Weg in mein Regal gefunden hatte. Betty ist unglücklich. Kurz vor Weihnachten ahnt sie, dass sie das Fest wohl alleine verbringen muss. Dann begegnet ihr Erika, von der Betty nicht mal weiß, ob sie wirklich so heißt. Jedenfalls ändert sich ihr Leben, um genau zu sein das Leben beider, schlagartig. 

Die Geschichte rund um die Protagonistinnen ist wirklich zauberhaft. Obwohl Erika kein einziges Wort sagt, wird sie trotzdem zur wichtigen Hauptperson der Geschichte.
Der Schreibstil des Romanes ist sehr lebendig, was dafür sorgt, dass sich der Leser sehr schnell in der Geschichte einfindet.

Wer also eine kurze angenehme Geschichte für "zwischendurch" sucht, die aber etwas Tiefgang vermittelt, ist hier an der richtigen Stelle. 

-----------------------------------------

~K~: Dieser Beitrag ist eine Rezension aus der Konserve und wurde bereits veröffentlicht.

Mittwoch, 9. September 2015

Neue Kategorie - Ge(h)schaut

Guten Abend in die Runde,
wer mich kennt, erahnt schon, dass ich bekannt dafür bin, dämliche Wortwitze zu erfinden. Oder wie käme man sonst auf den Blognamen: "Ge(h)Schichten" ?
Begraben wir also mal den Mythos der tiefgründigen Namensfindung. (Wer weiß, vielleicht kehren wir ja irgendwann wieder dahin zurück. Kommt Zeit, kommt Rat, oder so ähnlich :-) ).
Aber Spaß beiseite.

Warum ich euch während der Primetime schreibe: Wie ihr bereits bemerkt habt, ist hier in den Ge(h)Schichten eine neue Kategorie zu finden. Um meinem (noch nicht ganz ausgefeilten) Blog Motto gerecht zu werden - es geht in die Richtung "verschiedene Schichten unter einen Hut zu bringen" - habe ich am Montag eine neue Kategorie für "geschaute Sendungen" ins Leben gerufen.

Bisher habe ich diese Beiträge meist irgendwo in "Emma denkt" untergebracht. Das wird mir auf Dauer aber irgendwie zu einseitig. Ich meine, ich denke ja nicht immer nur über "geschautes" nach. Am Montag packte mich dann die Inspiration und "GE(H)SCHAUT" war geboren.

In dieser Kategorie werde ich überwiegend Filme, Serien, oder die ein oder andere Castingshow- bzw. Fernsehshow besprechen. Um ehrlich zu sein, weiß ich es noch nicht ganz genau. Jedenfalls finde ich, dass einige Sendungen aus dem deutschen Fernsehen in den Medien wirklich unberechtigt schlecht wegkommen. Deswegen dachte ich, es wird mal Zeit für eine eigene Kategorie, in der ich die Sendungen nicht nur genauer vorstelle, sondern - wie bei Rezensionen eben auch - meine Meinung einfließen lasse.

Mein erster Beitrag - KLICK

Der zweite Beitrag steht auch schon in den Startlöchern...

Also seid gespannt

Einen schönen Abend wünscht...

Emma

Montag, 7. September 2015

Ge(h)schaut - Mila

Heute Abend möchte ich euch eine neue Serie vorstellen. Und zwar geht es um die neue Vorabendserie "Mila" welche von Montag bis Freitag um 19:00 Uhr auf SAT. 1 ausgestrahlt wird.


Worum geht's? 

Mila ist mit ihrem Leben eigentlich vollkommen zufrieden. Sie arbeitet bei der Redaktion eines Onlinemagazins und ist überzeugte Single.
Doch dann eröffnet ihr ihre Schwester Luisa, dass sie heiraten will. Und zwar in 287 Tagen. Als wäre das nicht genug, trifft Mila auch noch auf eine ehemalige Kommilitonin, die nicht nur erfolgreiche Geschäftsfrau ist, sondern kurz vor der Familiengründung steht.

Als Mila unfreiwillig ein Gespräch zwischen ihrer Mutter und Luisa belauscht, indem ihre erstere deutlich zu verstehen gibt: "Wenn Mila einen Mann findet, laufe ich nackt über den Kuhdamm. Und glaub mir, das will keiner sehen", wird nicht nur Milas Ehrgeiz geweckt. Sie merkt auch, dass sie sich nach einer Liebe sehnt. Sie nimmt sich vor, dass sie nicht alleine auf der Hochzeit ihrer Schwester erscheinen wird.

Der Countdown läuft: In 287 Tagen wird Luisa heiraten. Bis dahin muss Mr. Right gefunden werden.


Erster Eindruck / Meine Meinung

Momentan schaue ich eine mittelmäßig gute Soap. Als mir dann zu Ohren kam, dass Ex-GZSZ Star Susan Sideropoulos die Hauptrolle einer neuen Vorabendserie übernehmen soll, war mein Interesse mehr als geweckt. Noch gut konnte ich mich an ihre Rolle als Verena Koch erinnern. Da war ich gespannt, was ihr neuer Charakter so mit sich bringt.

Meine Erwartungen an "Mila" waren ehrlich gesagt nicht sehr hoch. Natürlich hoffte ich, endlich mal wieder auf eine unterhaltsame Abendserie zu treffen, die nicht mit schlechtem Drehbuch, unlustigen Dialogen, oder dramatischen Szenen überzeugen möchte. Aber lieber nicht zu früh freuen!

Hingegen war ich von der ersten Folge sehr begeistert. Ich freute mich nicht nur neben Susan andere bekannte Gesichter wie Laura Osswald oder Jenny Bach in einer Vorabendserie wiederzusehen. Auch die Geschichte machte mich neugierig. Hinzu kamen unterhaltsame Dialoge, die mich das ein oder andere mal zum lächeln brachten.

Wer Susan Sideropoulos noch aus ihren ersten kleineren Rollen kennt, hat sie als spritzig und wild in Erinnerung. Die Schlagfertigkeit bringt auch ihre neue Rolle Mila mit sich. Allerdings macht sie auf mich einen deutlich ruhigeren Eindruck als die bisher von Susan Sideropoulos gespielten Charaktere.

Auch das Setting der Serie gefiel mir sehr gut. Wer glaubt, dass es sich bei "Mila" um eine romantische Serie für Hausfrauen ab 40 handelt, liegt ziemlich falsch. Gerade der Humor kam in der ersten Folge, welche eine halbe Stunde lief, nicht zu kurz und sorgte für ordentlich Pepp. Milas Tagträume, die verrückte miauende Nachbarin, oder auch die abrupten Szenenwechsel haben mir das Gefühl gegeben, endlich eine neue wunderbare Serie gefunden zu haben.

Ich bin sehr gespannt, wohin die Reise geht und freue mich auf spannende 287 Tage.


Mehr Infos... 

Mila bei
... SAT.1
... Facebook

Sonntag, 6. September 2015

Biografie des Monats - Station 23

Bild von
 
Wieden Verlag
Steckbrief

Autor: Hartmut Haker
Verlag: Wieden Verlag
Geeignet für: ab 17 Jahren, oder für Menschen, die gerne Biografien lesen
Gelesen oder gehört: Gelesen
Bewertung: 2 von 5 Punkten


Klappentext

(Klappentext von Wieden Verlag)

"Der Autor versucht mit diesem Buch, sich gesund zu schreiben. Er analysiert sein Leben, um die Hintergründe seiner psychischen Erkrankung zu erkennen, geht auf Mitpatienten zu und schreibt über sie, schreibt über alles, was ein Grund für seine Krankheit sein könnte.
"Station" - einst als Rettungsversuch der eigenen Seele geschrieben, erscheint in zweiter, behutsam überarbeiteter Auflage."


Meine Meinung 

Auf das Buch bin ich durch eine Einrichtung für psychisch erkrankte Menschen gestoßen, bei der ich ein halbjähriges Praktikum absolviert habe. Der Klappentext klang interessant. Daher beschloss ich es zu lesen.

Wenn ich das Buch rein vom Inhalt her bewerten würde, hätte es deutlich mehr Punkte bekommen. Ich finde es interessant, wie Herr Haker sich mit seinem Leben kritisch auseinandersetzt. Nur die wenigsten Menschen schaffen es, auch ihren Anteil an einer Erkrankung bzw. an Problemsituationen zu sehen. Oft wird die eigene Schwäche anderen zugeschoben, weil dies oft leichter erscheint, als sich mit den eigenen Schwächen befassen zu müssen.

Schnell werden die zwei Erlebnisse, durch die seine Erkrankung vielleicht entstanden sein könnte, klar. Aber wie so oft im Leben, hilft es einem ja nicht, wenn man es "theoretisch erkannt" hat. Irgendwie muss das Erlebte auch verarbeitet werden. Ich hoffe sehr, dass es ihm inzwischen gelungen ist und er seinen Alltag bestmöglichst bewältigen kann.

Anhand diesen Buches habe ich aber gemerkt, wie wichtig der Schreibstil bei einer Geschichte ist. Das erste Problem bestand darin, dass "Station 23" überwiegend in Präsens geschrieben ist. Stellenweise waren die Sätze abgehackt, oder es wurden von alltäglichen Dingen berichtet, wie wann Herr Haker zum Essen oder zur Therapie geht. Es ging aber selten darum, was dort gesprochen wurde, sondern mehr um die allgemeine Handlung, dass er es getan hatte. Mich interessiert nicht, dass er daran teilgenommen hat, sondern was er dort erlebt hat. Diese Information wurde dem Leser oft - aber nicht immer - vorenthalten.

Herr Haker hat in dem Buch viele Briefe abgedruckt, die er von Freunden oder Verwandten bekam. Einerseits fand ich es interessant zu lesen, was sie über ihn oder die gemeinsame Beziehung denken. Andererseits wurde es mir nach dem fünften Brief zu viel, da sie alle über Ähnliches berichteten.

In dem Buch gab es eine Schlüsselsituation nach der es endlich bergauf ging. Hier schreibt er: "Ich nahm seinen Rat (hier sein Vater) an und fügte mich dem Willen der Ärzte und meiner Psychologin. Danach ging es aufwärts..." (S. 176). Mich als Leser interessiert natürlich, was mit "Willen" gemeint ist. Geht es hier ausschließlich um die regelmäßige Einnahme der Tabletten? Es wird aber nie aufgeklärt.

Ich weiß nicht, inwiefern Herr Haker beraten wurde, was das Schreiben betrifft. Vom Inhalt her, kann ich das Buch weiterempfehlen. Allerdings war es aufgrund des Schreibstils für mich schwierig dran zu bleiben und das Buch zu Ende zu lesen. Ich habe mir das ein oder andere Mal überlegt - obwohl es sonst nicht meine Art ist - das Buch beiseite zu legen.


-----------------------------------------------------------------------

~K~: Dieser Beitrag ist eine Rezension aus der Konserve und wurde bereits veröffentlicht.

Dienstag, 1. September 2015

Schreibmarathon Fazit August 2015



Es ist schon komisch, dass sich ein Jahresprojekt langsam aber sicher auf das Ende zubewegt. Zudem musste ich neulich feststellen, dass ich am krönenden Abschluss gar nicht schreiben kann, weil ich, wenn alles gut geht, bei Freunden bin, (die übrigens nicht schreiben). Falls sich meine Pläne ändern, spiele ich mit dem Gedanken einer offiziellen Schreibnacht.
Aber erstmal: auf geht's zum vorletzten Fazit.


ZAHLEN UND FAKTEN 

Ziel des Monats: 6.200 Wörter
Geschriebene Wörter: 5.240 Wörter
Wortschulden: 1.072 Wörter (mit letztem Monat addiert)
Im Plus Bereich: ähm... reden wir nicht drüber :-)
Nächstes Monatsziel: 6.000 Wörter


ZU LESENDE ERGEBNISSE 

Das einzig momentan Vorzeigbare sind zwei Folgen meiner "Alles was zählt" Fanfiction. Die Idee hinter dieser Fangeschichte ist: In der Soap gibt es immer wieder Szenen, die mir nicht passen. Deswegen dachte ich mir, dass es Zeit wird, meine eigene Version davon zu schreiben, was meiner Meinung nach passieren sollte. Allerdings gibt's hier natürlich Überschneidungen zwischen der Realität und meinen Ideen, sodass es keine zusammenhängende Geschichte gibt, sondern mehr eine Sammlung verschiedener Szenen. 
Allerdings habe ich mich bei diesen Folgen nicht wirklich ins Zeug gelegt. 

Wer sie sich trotzdem durchlesen möchte -> HIER ENTLANG 

Weiterhin überarbeite ich gerade den Adventskalender. Ich sage euch: Die Adventszeit wird toll! 
Zudem habe ich mit einem neuen Projekt angefangen... 


MEINE EINDRÜCKE 

Wäre mein Adventskalender nicht so gut wie fertig, bekäme ich jetzt ein wirklich großes schlechtes Gewissen. Da ich aber schon lange nicht mehr ein Projekt beendet habe, bin ich im Moment trotz des überragenden Minusbereiches einfach nur glücklich und zufrieden. 

Ich habe bereits mit einem neuen Projekt begonnen. Hier bin ich aber mal wieder in der schwierigen Anfangsphase. Ich habe zuerst einfach mal drauf los geschrieben. Während des schreibens überkamen mich aber Ideen, wie die Geschichte weiter verlaufen könne, bzw. wie sich die Charaktere entwickeln. Da musste ich mich dann zusammenreißen um nicht alles bis ins kleinste Detail zu planen. Bisher konnte ich nämlich immer feststellen, dass ich bei konkreten Planungen in eine Art Schreibblockade rutsche. 

Für 2016 nehme ich mir ebenfalls ein neues Projekt vor. Aber davon erzähle ich euch erst Ende November... 


IHR SEID GEFRAGT 

Nehmt ihr selbst am Jahresschreibmaraton teil? 
Wie läuft es bei euch? 


IN DIESEM SINNE... 

einen guten Start in den September.