Sonntag, 31. August 2014

Das ... bin ich :-)


Ich bin ...

Emma, geboren am 24.02.1994 und hauptverantwortlich für diesen (Verzeihung nach neusten Informationen müsste ich ja sagen "das") Blog.
Ich denke, mein Lieblingsgenre lässt sich am besten mit "Gegenwartsliteratur" oder "Unterhaltungsliteratur" beschreiben. Ich definiere darunter: (Psycho)Thriller, Krimis, Jugendbücher, gelegentlich auch mal Fantasy Romane, historische Romane, humorvolle Geschichten und dann noch diese Bücher, die sich keinem klaren Genre zuordnen lassen... :-)

Neben dem Lesen probiere ich mich auch als Autorin, zum einen an verschiedenen Fanfictions, andererseits auch an verschiedenen Projekten, die unter anderem auf dieser Plattform (und mit viel Glück und Durchhaltevermögen) vielleicht auch irgendwann im Buchladen zu finden sind.



Wer wärst du, wenn...

- A – ...du ein Autor wärst?

J.K. Rowling ganz klar: Sie hat nicht nur wunderbare Dialoge, sondern beschreibt die zwischenmenschlichen Beziehungen ihrer Protagonisten glaubhaft. Hier bekomme ich den Eindruck, dass sie sehr viel von ihrem Gegenüber wahrnimmt. Wenn man das Wahrgenommene dann noch in die richtigen Worte verpacken kann, ist es perfekt!

- B – ...du ein Buch wärst und warum?

In meiner nachdenklichen Phase wäre ich sowas wie "Stadt der Diebe" (David Benioff), weil hier eine wunderbar, kurze, tiefgehende Freundschaft beschrieben wird. Wenn ich meine gute Laune mit der Welt teilen möchte, würde ich wahrscheinlich aus "Hummeldumm" (Tommy Jaud) zitieren.

- C – ...du ein Charakter aus einem Buch wärst?

Ronald Weasley, der wahrscheinlich der tollste, treuste fiktive Freund ist, den die Welt "gelesen" hat.

- D – ...du eine Dummheit / Unvernunft wärst?

Irgendetwas Cooles, dass nur zu einem "Dilemma" wird, wenn man sich erwischen lässt.

- E – ...du ein Ereignis wärst?

Ein Festival, wie beispielsweise Rock im Park, an dem viele Menschen mit oder ohne Alkohol eine schöne Zeit mit toller Musik verbringen können.
Und eine tolle Lesung, in der nicht nur ein gutes Buch vorgestellt wird, sondern die auch von interessanten Gesprächen / Interviews geprägt ist.

- F - ...du ein Film wärst?

So etwas wie "Fluch der Karibik", "Catch me if you can", oder "Forrest Gump".

- G – ...du ein Geist wärst?

Einmal habe ich die Frage clever beantwortet, doch die passende Antwort will mir nicht einfallen...

- H – ...du ein Haus / Gebäude wärst?

Ein schlossiges Schloss. Also ein Schloss mit Türmchen, so wie das Schloss Neuschwanstein.

- I – ...du eine Insel wärst?

Hab ich mir wirklich diese Fragen ausgedacht?
Eine Insel, die nicht irgendwann vom Meer verschluckt wird.
Tortuga...?

- J – ...du eine Jahreszeit wärst?

Ganz klar: Der Sommer. Im Sommer habe ich oft meine kreativen Phasen, es ist lange hell und vor allem warm.

- K – ...du ein Kuchen oder ein Keks wärst?

Apfel- Streuselkuchen.

- L – ...du eine Lehrveranstaltung wärst? (Es zählen auch Schulfächer)

Hm das wäre wahrscheinlich so etwas wie Deutsch kombiniert mit einer sozialwissenschaftlichen Veranstaltung.

- M – ...du ein Musiker wärst?

Das ist schwierig diese Frage zu beantworten, weil sich das bei mir irgendwie stetig ändert.
Momentan wäre es wohl eine Mischung aus Deutsch & Rock und irgendetwas mit einem guten, aber keinem eintönigen Beat.

- N – ...du ein Name wärst?

Sowohl mein Pseudonym als auch mein echter Name (siehe Impressum) gefallen mir ganz gut. Früher wollte ich einen Namen, den man leicht aussprechen kann. Mittlerweile bin ich mit dem zufrieden, was ich habe :-).

- P – ...du eine Pflanze wärst?

Etwas magisches das chronische Krankheiten heilt, oder mildert.

- R – ...du ein Reiseziel wärst?

Italien, weil wir früher einmal im Jahr dort Urlaub gemacht haben.

- S – ...du ein Song wärst?

Auch auf die Gefahr hin, dass sich dieser Punkt stetig ändert:
- Ein Lied von Farin Urlaub
- "Denkmal" von Wir sind Helden
- "Wenn Inge tanzt" - Systemfehler

- T – ...du ein Talent wärst? (Egal, ob du es hast, oder nicht)

Dann wäre ich das Talent laufen, sprechen und schreiben zu können, einfach, weil diese Dinge zu den wichtigsten Kommunikationsmitteln gehören.

- U – ...du eine Uhrzeit wärst?

9:00 Uhr, weil das eine recht gute Zeit zum aufstehen ist.

- W – ...du ein Wörterbuch wärst?

Das Wörterbuch für eine noch nicht erfundene Geheimsprache.

- Z – ...du ein Zeichen wärst?

Das wäre dann ein PUNKT, weil "dot" das erste englische Wort war, dass ich als Kleinkind gekannt, ausgesprochen und auch so gemeint habe. 

Mein August 2014

Hey ihr lieben,
hiermit präsentiere ich euch meinen ersten Monatsrückblick in den Ge(h)Schichten. Es kann gut sein, dass sich die Gliederung im Laufe der Zeit noch mal ändert...

Gelesen im August

Gelesen / Gehört: 5 Hörbücher











"Arbeit und Struktur" von Wolfgang Herrndorf
Bild von: Argon Verlag

Beschreibung der Verlagsseite
Quelle: Argon Verlag

»Dann Telefonat mit einem mir unbekannten, älteren Mann in Westdeutschland. Noch am Tag der Histologie war Holm abends auf einer Party mit dem Journalisten T. ins Gespräch gekommen, dessen Vater ebenfalls ein Glioblastom hat und noch immer lebt, zehn Jahre nach der OP. Wenn ich wolle, könne er mir die Nummer besorgen.
Es ist vor allem dieses Gespräch mit einem Unbekannten, das mich aufrichtet. Ich erfahre: T. hat als einer der ersten in Deutschland Temodal bekommen. Und es ist schon dreizehn Jahre her. Seitdem kein Rezidiv. Seine Ärzte rieten nach der OP, sich noch ein schönes Jahr zu machen, vielleicht eine Reise zu unternehmen, irgendwas, was er schon immer habe machen wollen, und mit niemandem zu sprechen. Er fing sofort wieder an zu arbeiten. Informierte alle Leute, dass ihm jetzt die Haare ausgingen, sich sonst aber nichts ändere und alles weiterliefe wie bisher, keine Rücksicht, bitte. Er ist Richter.
Und wenn mein Entschluss, was ich machen wollte, nicht schon vorher festgestanden hätte, dann hätte er nach diesem Telefonat festgestanden: Arbeit. Arbeit und Struktur.«







"PS Ich töte dich" - Diverse Autoren
Beschreibung
"Dreizehn Thrillerautoren der internationalen Spitzenriege und zwei der besten Synchronsprecher Deutschlands sorgen dafür, dass Ihnen das Blut in den Adern gefriert: Sebastian Fitzek, Val McDermid, Thomas Thiemeyer, Torkil Damhaug, Petra
Busch, Michael Connelly, Markus Heitz, Michael Koryta, Steve Mosby, Judith Merchant, Jens Lapidus, Markus Stromiedel, Jilliane Hoffman. Die einzelnen Stories werden meisterhaft interpretiert von Simon Jäger und David Nathan."

"Das Rachespiel" - Arno Strobel
Beschreibung
(von Argon Verlag)
"Frank Geissler glaubt an einen Scherz, als er die Website aufruft: Ein Mann, nackt, am Boden festgekettet, in Todesangst. Daneben ein Käfig voller Ratten, unruhig, ausgehungert.Frank kann den Mann retten, heißt es. Aber nur wenn er Teil des »Spiels« wird und seine erste Aufgabe erfüllt. Angewidert schließt er die Website, doch kurz darauf ist der Mann tot. Und Frank schon mittendrin. Mittendrin in einem Spiel, das ihn in einen Atombunker in der Eifel führt. Einem Spiel, bei dem es um Leben und Tod geht – für Frank, für seine Frau. Und für seine Tochter .."



Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer" von Alex Capus 

Klappentext
(aus: "Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer" von Alex Capus, erschienen im Hörverlag, Buchvorlage von Hanser)


"Ein schillerndes Mosaik von drei wahren Helden wider Willen.
Der pazifistische Jüngling Felix Bloch studiert Atomphysik bei Heisenberg, flüchtet 1933 in die USA und gerät nach Los Alamos, wo er Robert Oppenheimer beim Bau der Atombombe helfen soll. Die rebellische Musikantentochter Laura D'Orlano muss erkennen, dass ihr das große Talent für die Karriere als Sängerin fehlt. Bei Kriegsausbruch geht sie als Spionin für die Allierten nach Italien, ohne zu bemerken, dass Mussolinis Leute ihr auf Schritt und Tritt folgen. Der Kunststudent Emile Gillieron reist mit Schliemann nach Troja, zeichnet Vasen und restauriert Fresken, fertigt Reproduktionen an - und stellt bald fest, dass es von der Kopie zur nicht deklarierten Fälschung nur ein kleiner Schritt ist. Nur einmal können die drei einander begegnet sein: Im November 1924 am Hauptbahnhof Zürich, wo die Geschichte einsetzt. Danach führen ihre Wege auseinander und bleiben doch auf eigentümliche Weise miteinander verbunden."


"Der Fliegenfänger" Willy Russell 
Beschreibung 
(von Weltbild)
"Der Tag, an dem der elfjährige Raymond Marks in einer Schulpause per Zufall das "Fliegenfangen" erfindet, ändert alles. Das harmlose Spiel führt für Raymond zu einem tragikomischen Leben als Außenseiter und Sonderling, bis er schließlich seine ganz persönliche Unabhängigkeitserklärung entwickelt."










Davon Rezensionsexemplare: 2

- "Das Rachespiel" von Arno Strobel
- "Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer" von Alex Capus 

Das lese / höre ich gerade: 2 Hörbücher

- "Silber - Das erste Buch der Träume" von Kerstin Gier
- "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes" von J.K. Rowling 

Situation des Monats

Emma auf Reisen... oder: viele Wege führen ans Ziel
Freitags um kurz nach 9:00 Uhr an einem Bahnhof in meinem Heimatort: Das Stimmungsbarometer lief auf Hochtouren, die Vorfreude war perfekt. Es stand ein verlängertes Wochenende bei Freunden vor der Tür. Zur Reiseplanung: Eine Stunde sollte ich alleine fahren, danach wurde die Mitfahrgelegenheit eingesammelt und die Bahn gemeinsam unsicher gemacht.
Wichtige Vorab-Information: Seit Anfang des Monats war ich von der modernen Kommunikation abgeschnitten und machte mich ohne telefonierfähiges Handy auf Reise. Schließlich war ja alles geklärt...

Auf Gleis 2 um 9:40 Uhr
Zufriedenheit breitete sich aus. Das Frühstück war besorgt, der
wahrscheinlich richtige Zug nach OG (Ortsnamen abgekürzt) stand auch schon da. Der war ja bekanntlich immer etwas früher dran. Und nun das übliche Prozedere: Einsteigen, sich freuen, einen halbleeren Zug vor sich und somit freie Platzwahl zu haben.

Der Zug fuhr an, etwas irritiert blickte ich auf die Uhr. Schließlich war die Bahn für Unpünktlichkeit, aber nicht für eine viertelstündige Vorab Abfahrt bekannt. Dann die erste Durchsage: "Herzlich willkommen auf der Fahrt nach N...". 

Schock! Was bitte, sollte ich in genau der entgegengesetzten Richtung?! 
Hektisches Aufspringen, mich umdrehend und fragen: "Ist das wirklich der Zug nach N...?". Bestätigendes Nicken. Der nächste Halt wird angesagt, Sachen werden zusammengesucht, der Zug wird fluchtartig verlassen. 

Nach Verlassen des Zuges eröffnete sich mir ein schlechtes Bild. Ich war auf einem Kaff Bahnhof gelandet. Vorerst einzig gute Nachricht: Es war ein Stadtteil meines Heimatortes. Drei vereinzelte Menschen schmückten das Gleis. Ein Passant ebenfalls in Hektik. Da war ihm doch glatt dasselbe passiert, wie mir! 

Gemeinsame Pläne zur Erreichung des richtigen Zuges wurden geschmiedet und in die Tat umgesetzt. Wie erwartet: Erst einmal saßen wir fest. 

Zahlen wurden gewählt, Situationen erklärt: "Bitte WAS HAST DU? Das ist jetzt nicht dein Ernst...?". Der Mitfahrgelegenheit den frühmorgendlichen Schock ihres Lebens beschert. Wir furhen ja schon lang zusammen, aber DAS war mir noch nie passiert.  
Doch es bestand Hoffnung: Schließlich wurde OG regelmäßig angefahren, wenn nicht von den Bummelzügen, dann eben von der Schnellversion. 

Und schließlich wurde der erste Zielbahnhof doch erreicht und die Fahrt konnte zu zweit weitergehen.

Fazit:
Vorhandene Anzeigetafeln sollten gelesen werden. Der Instinkt hilft nicht immer weiter.
 

Was gab's zu erzählen? 

Diesen Monat feierte mein Blog Premiere. Gleich zu Beginn war schon einiges los:

Rezensionen: 

"Arbeit und Struktur" von Wolfgang Herrndorf
"PS Ich töte dich" - Diverse Autoren
"Das Rachespiel" - Arno Strobel
"Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer" von Alex Capus 
"Der Fliegenfänger" Willy Russell 

Emma fragt - meine Interviewreihe
Diesen Monat: Ricarda Konrad

Startschuss - Die erste Gastschreiberin ist gefunden! 
Gastschreiber: Was ist das? 
Das ist ... emion

Wie Konserven helfen... oder... 
aus drei mach eins 

Song des Monats



Emily Sande - Next to me. Das erste und einzige Lied der Sängerin, welches mir gefällt. 

Zitat des Monats

"Es ist schwer, das Richtige zu tun. Aber sollte doch kein Problem sein, nicht das Falsche zu tun."


In diesem Sinne...


wünsche ich euch einen guten Start in den September. Was habt ihr im August so unternommen?

eure Emma

Alle guten Dinge sind drei oder: Wie Konserven helfen...

Hey ihr lieben,
wer mich noch von "Emmas Zeckas Welt der Bücher", kennt, wird sich in nächster Zeit etwas wundern und denken: "Das hab ich doch schon mal gelesen."...

Die Erklärung
Nach dem ganzen Blog hin und her, habe ich beschlossen, dass es am einfachsten ist eine einzige aktuelle Plattform zu betreiben. Dass heißt: Die Bücherwelt wird Ende des Jahres geschlossen. Fast alle Beiträge werden daher hier zu finden sein.

Beachte: Einige Rezensionen sind schon 2-3 Jahre alt. Ich möchte euch diese Bücher trotzdem vorstellen, habe die Rezensionen aber inhaltlich nicht mehr überarbeitet.

Und wie erkenne ich jetzt ob alte oder neue Rezension? 
Zum einen werden die Bücher, die ich in diesem Jahr gelesen und rezensiert habe, rechts unter dem Menüpunkt "In diesem Jahr gelesen" erscheinen.
Zum anderen werden alle alten Rezensionen mit einem ~K~, stehend für "Konserven" gekennzeichnet.
Denn: Konserven sind praktisch und müssen nicht unbedingt schlecht sein.

Wichtige Info zur Quellenangabe: 
Anfangs habe ich mir die Mühe gemacht und die Klappentexte der Romane selbst abgeschrieben. Daher sind diese Klappentexte mit "Klappentext von" gekennzeichnet. Andere Quellen werden, wie gewohnt, angegeben.

Noch Fragen?

Dann hinterlasse einen Kommentar!

Samstag, 30. August 2014

Erste Gastschreiberin

Hallo ihr lieben,
wie ihr vielleicht schon bemerkt habt, darf ich meine erste Gastschreiberin emion auf diesem Blog willkommen heißen.
Unser erstes gemeinsames Projekt steht schon in den Startlöchern und wird Ende September veröffentlicht

An alle Leseratten unter euch: Ihr dürft schon mal gespannt sein :-).

Gastschreiber - Was ist das?
Gastschreiber sind (Neu)Blogger, die einmalige, oder regelmäßige Beiträge auf Ge(h)Schichten posten werden. Um was es in diesen Beiträgen geht, hängt vom Gastschreiber ab.

Wenn ihr ebenfalls ein Interesse an einmaligen oder regelmäßigen Gastbeiträgen habt, könnt ihr euch gerne per Mail (EmmaZecka@gmx.de) bei mir melden.

viele Grüße
Emma

Das ist ... emion

emion...

Ich bin emion und ich lese Harry Potter. Immer wieder und dann und wann auch mal eine FanFiktion dazu =)
Nein, ich lese natürlich auch noch andere Dinge, am liebsten Fantasy.





Wer wärst du wenn...

- A - ...du ein Autor wärst?
Das ist keine wäre-wenn-Frage, ich BIN eine Autorin. Ich hab zwar noch nichts veröffentlicht, aber ich schreibe sehr gerne. FanFiktions, Fantasy und auch ein bisschen Reality.

- B - ...du ein Buch wärst?
Dann wäre ich im Gegensatz zu jetzt ziemlich dick und womöglich nicht mehr ganz neu...
Ich hätte ein paar Eselsohren und ominöse Dinge zwischen den Seiten. Auf jeden Fall würde ich so lecker nach Buch riechen =)

- C - ...du ein Charakter aus einem Buch wärst?
Luna Lovegood aus Harry Potter. Sie ist so echt, so nicht daran orientiert, was andere sagen und denken und ein echtes Original.

- D - ...du ein "Dummheit / Unvernunft" wärst?
Wieder würde sich nichts verändern, ich bestehe aus Unvernunft und Dummheit ;)

- E - ...du ein Ereignis wärst?
Ich wäre ein schlüpfendes Küken, das die Frage stellt: Was war zuerst, das Ei oder die Henne?

- F - ...du ein Film wärst?
Vermutlich etwas episches wie "Der Herr der Ringe", etwas fantastisches wie "Harry Potter", etwas lustiges wie "Beilight - Bis(s) zum Abendbrot" und mit guter Filmmusik hinterlegt. Und auf jeden Fall wäre ich nicht 3D! Erstens nervt mich das bei Kinobesuchen meistens total und zweitens ist es mir durch meine sehbehinderung nicht mal möglich dreidimensional zu sehen. Das ist meiner Meinung nach Grund genug.

- G -  ...du ein Geist wärst?
Dann wäre ich wohl tot.

- H - ...du ein Haus / ein Gebäude wärst?
Ich wäre mein eigenes Haus: Überall bemalt, irgendwie ein wenig verwinkelt, so chaotisch, dass es herrlich bewohnt aussieht und irgendwie ständig mit guter Musik erfüllt =)

- I - ...du eine Insel wärst?
Hm, ich war mal auf Amrum im Schullandheim. Also vermutlich das.

- J - ...du eine Jahreszeit wärst?
HERBST! Auf jeden Fall! Ich weiß zwar nicht wieso, aber ich LIEBE den Herbst! Da gibt es Laub und Wind und bunte Farben und Herbstsonne und Trauben und ach ja... <3

- K - ...du ein Kuchen, oder ein Keks wärst?
Dann würde ich mich selber essen =D Witzig. Über diese Frage hab ich unabhängig hiervon letztens am Bahnhof sinniert...

- L - ...du eine Lehrveranstaltung wärst?
Iiiiiiiih!
...
Nein, das stimmt nicht. Generell finde ich das gut, ich hab grad nur keine Lust mehr drauf, jetzt wo ich arbeite. Wahrscheinlich wäre ich eine solche Schulstunde, in der der Lehrer einen Film zeigt, den alle schon kennen, wie zum Beispiel "Eine unbequeme Wahrheit" oder "We feed the world".

- M - ...du ein Musiker wärst?
Ed Sheeran! Den finde ich im Moment total cool und er ist sowas von ein Weasley! Alternativ vielleicht auch die Wise Guys (wobei die ja eine Band sind) oder auch Enya.

- N - ...du ein Name wärst?
Ganz unabhängig von allem: Simone =)

- P - ...du eine Pflanze wärst?
Die Anemone Nemorosa! Oder... ein Mohnbaum.

- R - ...du ein Reiseziel wärst?
Hehe, Hogwarts natürlich. Oder alternativ die Harry Potter Studio Tour in London :D Oder bei London. Wie auch immer. Geht es googeln ;)

- S - ...du ein Song wärst?
"Herbst am See" von den Wise Guys. Hab ich schon mal erwähnt, dass ich den Herbst LIEBE?

- T -  ...du ein Talent wärst? (Egal, ob du es hast, oder nicht)
Oje. Ich finde, das ist mit Abstand das schwierigste. Aber gerade, wo ich das schreibe, fällt mir was ein:
Ich bin die Fähigkeit Lesen und Schrieben zu können.

- U - ...du eine Uhrzeit wärst?
20:31 Uhr. So spät ist es nämlich gerade.

- V - ...du ein Vergleich wärst?
Irgendwie würde ich da jetzt gerne ein Gleichnis aus der Bibel nehmen, aber da ich Latein als Leistungskurs hatte und daher weiß, dass Vergleich, Symbol, Metapher, Gleichnis etc. nicht das gleiche sind, muss ich mir wohl etwas anderes aus den Fingern saugen... Also:
Jungs sind wie Waschbecken. Entweder besetzt... Nee, das ging anders.
Jungs sind wie Duschen. Oder war's ein Klo? Ach egal.
Oscar Wilde

- W - ...du ein Wörterbuch wärst?
Dann wäre ich wie oben beschrieben im Gegensatz zu jetzt ziemlich dick und womöglich nicht mehr ganz neu...Ich hätte ein paar Eselsohren und ominöse Dinge zwischen den Seiten. Auf jeden Fall würde ich so lecker nach Buch riechen =)

- Z - ...du ein Zeichen wärst?
Das Zeichen der Heiligtümer des Todes! Oder ein Peace-Zeichen =D

Freitag, 29. August 2014

Sturz der Titanen

Bild von Bastei Lübbe
Steckbrief

Name: Sturz der Titanen (auch als Hörbuch erhältlich)
Autor: Ken Follett
Geeignet für: ab 15 Jahren, oder für Menschen, die gerne historische Romane lesen,
Gelesen oder gehört: gelesen in deutscher Sprache
Bewertung: 4 von 5 Punkten



Klappentext
(

Klappentext von"Sturz der Titanen" von Ken Follett, erschienen im Luebbe Verlag)


"Drei Länder. Drei Familien. Ein Jahrhundert. Europa 1914. Eine deutsch-österreichische Aristokratenfamilie, die unter den politischen Spannungen, zerrissen wird. Eine Familie aus England zwischen dem Aufstieg der Arbeiter und dem Niedergang des Adels. Und zwei Brüder aus Russland, von denen der eine zum Revolutionär wird, während der andere in der Fremde sein Glück sucht. Ihre Schicksale verflechten sich vor dem Hintergrund eines heraufziehenden Sturmes, der die alten Mächte hinwegfegen und die Welt in ihren Grundfesten erschüttern wird."



Meine Meinung 


Auf das Buch bin ich gestoßen, weil eine Lehrerin unserer Klasse davon erzählt hatte und meinte, dass man viel über das 19. Jahrhundert lernen könne. Da mir der Autor vom Hören Sagen bekannt vorkam, beschloss ich mal einen Blick in das Buch zu werfen.

Von dem Buch war ich wirklich positiv überrascht. Die Handlungsstränge sind genial miteinander verknüpft. Die Geschichten werden langsam aufgebaut und zueinander geführt. Wenn zwei Personen aufeinander treffen, obwohl diese, im Extremfall sogar in verschiedenen Ländern leben, hatte ich das Gefühl, dass es echt und nicht inszeniert war, nur damit die Hauptpersonen nach 500 Seiten endlich begegnen und man zum Hauptteil übergehen kann.

Ken Follett schafft es überzeugend in verschiedene Charaktere zu schlüpfen. Er hat alle Rollen gut ausgefüllt. Ich hatte nicht den Eindruck, dass jemand unglaubwürdig dargestellt wurde. Obwohl das Buch über 1000 Seiten hat, wurde mir nur selten langweilig. Wenn es um politische Dialoge ging, musste ich teilweise zwei dreimal nachlesen, um den Überblick nicht zu verlieren.

Wer sich für den ersten Weltkrieg interessiert und ihn außerhalb des Geschichtsunterrichts "kennen lernen" möchte, sollte das Buch unbedingt lesen. Die verschiedenen Positionen, in denen sich die Länder befinden, werden anhand der Charaktere wunderbar dargestellt.


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~K~: Dieser Beitrag ist eine Rezension aus der Konserve und wurde bereits veröffentlicht

Das Schicksal ist ein mieser Verräter

Bild von 
HörbuchHamburg
Steckbrief 

Name: Das Schicksal ist ein mieser Verräter (auch als Buch erhältlich)

Autor: John Green
Verlag: Silberfisch Produktion HörbuchHamburg
Geeignet für: Menschen, die gerne Jugendbücher und / oder Dramen lesen
Gelesen oder gehört: gehört, als Hörbuch
Sprecher: Anna Maria Mühe
Bewertung: 4,5 von 5 Punkten


Klappentext / Produktbeschreibung

(Produktbeschreibung von Silberfisch Verlag)

"Die 16-jährige Hazel hat Krebs. Aber sie will auf gar keinen Fall bemitleidet werden und kann mit Selbsthilfegruppen nichts anfangen. Bis sie genau dort auf den intelligenten, gut aussehenden und umwerfend schlagfertigen Gus trifft. Der geht offensiv mit seiner Krankheit um. Hazel und Gus diskutieren Bücher, hören Musik, sehen Filme und verlieben sich ineinander – trotz ihrer Handicaps und Unerfahrenheit. Gemeinsam erfüllen sie Hazels großen Traum und fliegen nach Amsterdam. Tiefgründig, aber niemals rührselig gelesen von Anna Maria Mühe." 



Meine Meinung


"Das Schicksal ist ein mieser Verräter" ist mein zweites Rezensionsexemplar des HörbuchHamburg Hörverlages. An dieser Stelle möchte ich mich nochmal herzlich dafür bedanken!


Auch dieses Buch gehört zu den Exemplaren, von dem ich schon einiges gehört habe. Eine Zeit lang war es in aller "Bloggermunde". Gefühlt gab es auf jedem Buchblog eine Rezension zu lesen. Da das Thema Krebs 2013 sehr aktuell in meiner Umgebung war, wollte ich erst etwas warten, bis ich mich dieser Lektüre angenähert habe.


Wie immer beginne ich mit der Gestaltung des Hörbuches. Anna Maria Mühe liest die Geschichte rund um Hazel, die trotz ihrer Krebserkrankung das Leben lieben lernt, sehr schön. Sie schafft es an den richtigen Stellen die passenden Gefühle zu vermitteln. So wird sie beispielsweise immer schneller, je spannender es wird. Oder ihre Stimme nimmt einen belegten Ton an, wenn das Thema Tod zum Greifen nahe kommt. Auch die Dialoge liest sie sehr schön.


Inhaltlich gibt es zwei Handlungsstränge der Geschichte: Zum einen wird Hazels Schicksal erzählt, zum anderen bekommt der Leser Einblicke in Hazels Lieblingsroman "Ein herrschaftliches Leiden". (Ich wette, jeder Leser dieses Romanes, hat auch den Roman gegoogelt. Um euch nicht den Spaß zu verderben, hülle ich mich in Schweigen). Diese beiden Handlungsstränge sind wunderbar miteinander verflochten. Ich kam mir als Leser an keiner Stelle irgendwie dumm vor, weil ich den Roman nicht kannte.


Auch der Spannungsbogen ist sehr gut gehalten. Natürlich wird die Geschichte von dem Thema Krebs getragen. Allerdings ist es "kein typisches Krebsbuch", weil sich hier nicht ausschließlich mit dem Leid auseinandergesetzt wird. Natürlich berichte Green von Hazels Schwierigkeiten sich aufgrund ihres Lungenkrebses fortbewegen zu können. Aber er erzählt auch davon, was Hazel am Leben hält. Zum einen ist das die Literatur. Zum anderen nimmt Augustus, ein Junge, den sie in der verhassten Selbsthilfe-Gruppe kennen lernt, einen großen und wichtigen Teil ihres Lebens ein.

Schön finde ich, dass das Buch zum Nachdenken anregt. Und zwar nicht nur, was das Thema Krebs betrifft. Es werden einige offene Fragen gelassen, die einne dazu zwingen, sich genauer mit der Geschichte zu befassen.

Greens Schreibstil gefällt mir wahnsinnig gut. Die Geschichte ist lebendig geschrieben und auch die Dialoge haben es in sich. Gerade die Dialoge und damit verbundenen Diskussionen zwischen Hazel und Gus haben mir sehr gut gefallen. Sie fanden auf sprachlich "hohem" Niveau statt.


Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir die Geschichte sehr gut gefallen hat. Sie hat meine Erwartungen definitiv übertroffen. Anfangs hatte ich etwas Angst, die Lektüre zu beginnen, weil mir das Krebsthema 2013 gereicht hat, aber das Schöne ist, dass es hier auch einen zweiten gut ausgebauten Handlungsstrang gibt und das Leid somit nicht im Vordergrund steht.


Das einzig Blöde an der Hörbuchfassung war: Es ist eine gekürzte Fassung. Ich hatte zwar an keiner Stelle das Gefühl etwas zu versäumen, allerdings hätte ich gern mehr von Hazel, Gus und Isac gelesen und somit gern gewusst, welche Passagen wann und warum gestrichen wurden.


Wer also ein tiefgründig, literarisch gut verpacktes Hörbuch sucht, macht mit "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" auf jeden Fall einen guten Fang!


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~K~: Dieser Beitrag ist eine Rezension aus der Konserve und wurde bereits veröffentlicht



* Dieses Hörbuch wurde mir von dem Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Montag, 25. August 2014

Das Rachespiel

Bild von
 
Argon Verlag
Steckbrief

Name: Das Rachespiel (auch als Buch erhältlich)
Autor: Arno Strobel
Verlag: Argon Verlag
Geeignet für: Menschen, die gerne Thriller lesen, nichts für schwache Nerven!
Gelesen oder gehört: gehört als autorisierte Fassung
Sprecher: Sascha Rotermund
Bewertung: 3,5 von 5 Punkten


Beschreibung

(von Argon Verlag


"Frank Geissler glaubt an einen Scherz, als er die Website aufruft: Ein Mann, nackt, am Boden festgekettet, in Todesangst. Daneben ein Käfig voller Ratten, unruhig, ausgehungert.Frank kann den Mann retten, heißt es. Aber nur wenn er Teil des »Spiels« wird und seine erste Aufgabe erfüllt. Angewidert schließt er die Website, doch kurz darauf ist der Mann tot. Und Frank schon mittendrin. Mittendrin in einem Spiel, das ihn in einen Atombunker in der Eifel führt. Einem Spiel, bei dem es um Leben und Tod geht – für Frank, für seine Frau. Und für seine Tochter .."


Meine Meinung 

Auf Arno Strobel bin ich zum einen durch die Bloggerin Anka von Ankas Geblubber zum anderen durch eine Freundin, die aus Trier kommt und eine Lesung des Autors besucht hat, aufmerksam geworden. Da ich gerne Thriller lese, wollte ich einen Roman von ihm genauer unter die Lupe nehmen.
Unabsichtlicherweise habe ich, bevor ich den Roman begann, die besagte Freundin in Trier besucht und musste daher über regional bekannte Begriffe, wie beispielsweise die Zeitung "Trierer Volksfreund" oder nun bekannte Ortschaften schmunzeln.

Aber nun beginnen wir erst einmal von vorne:

Der Titel "Das Rachespiel" spricht mich schon mal an, da es hier wohl darum geht, dass Rache verübt wird. Es stellt sich mir die Frage, wer sich warum und vor allem wie, rächen möchte. Was haben die Hauptpersonen verbrochen? Können sie die Situation noch irgendwie klären?

Momentan habe ich das Glück wirklich gute Hörbücher zu erwischen. Auch dieser Roman wird sehr gut gelesen. Hier geht es darum, Emotionen glaubhaft zu transportieren. Da sich die Geschichte ausschließlich im Bunker abspielt, somit also nur einen Schauplatz hat, müssen die Charaktere nicht nur gut ausgearbeitet, sondern auch realistisch dargestellt werden. Diese Aufgabe hat Sascha Rotermund hervorragend gelöst. Emotionen wie Angst, Verzweiflung und Wut, die in dieser Geschichte eine sehr große Rolle spielen, kamen bei mir als Leser an.

Was den Inhalt betrifft, bin ich hin- und hergerissen. Die Grundidee des Rachespiels finde ich gut. Sie lässt viel Spielraum für verschiedene Handlungsstränge. Allerdings musste ich die Erfahrung machen, dass die Geschichte für mich hier und da etwas zu leicht zu durchschauen war. Nach einer Zeit kam ich auf ein paar Anhaltspunkte, die mich zum Täter führen sollten.

Andererseits finde ich die Charaktere sehr gut ausgearbeitet. Die verschiedenen Rollen, wie die des Lautstarken, der Ängstlichen, oder des Schuldigen werden schlüssig dargestellt. Hier und da werden ihre Reaktionen auf die scheinbar aussichtslose Situation in der sie sich befinden wirklich gut beschrieben.
Allerdings gibt es auch Situationen, in denen ich das Gefühl habe, etwas begriffsstutzige Charaktere vor mir zu haben.

Wer einen spannenden Thriller sucht, kommt hier definitiv auf seine Kosten. Der  Adrenalin Kick ist beinahe dauerhaft gegeben. Ich konnte mich kaum von dem Hörbuch trennen. (So schnell habe ich einen Thriller wohl schon lang nicht mehr beendet). Der Spannungsbogen ist zwar konstant hoch, allerdings wurde ich in ruhigeren Szenen auch etwas ungeduldig. Ich stellte mir zwischenzeitlich die Fragen, wann es endlich weitergehe und sie der Lösung etwas näher kämen.

Der Schreibstil des Romanes hat mir überwiegend sehr gut gefallen. Die Geschichte ist lebendig geschrieben. Während bei anderen Psychothrillern auf die Vorstellungskraft des Lesers gesetzt wird, beschreibt Arno Strobel beinahe detailgetreu. Mir standen hier und da die Haare zu Berge und ich verstand, warum manche Leser, nach Beenden des Romanes, Respekt vor Ratten haben.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass "Das Rachespiel" ein guter Psychothriller ist. Von einem guten Thriller erwarte ich, dass ich über die Handlung nachdenke, mich nicht mehr von der Geschichte losreißen kann und mich auch mit dem Inhalt beschäftige. Diese Aspekte wurden hier erfüllt. Allerdings war ich etwas enttäuscht, als ich bemerkte, dass mir langsam die scheinbar typischen Thrillereffekte auffallen, auf die ich hier nicht ausführlich eingehen möchte, da das Dinge sind, die jeder für sich entdecken sollte.


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* Dieses Hörbuch wurde mir von dem Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

PS Ich töte dich


(Bild von: ebay)

Kurzinfo: Anthologien werde ich ab sofort in Kurzrezensionen a la Emma präsentieren. Ich hoffe sie sind nach eurem Geschmack :-) 

Name: PS Ich töte dich
Autor: u.a. Sebastian Fitzek, Thomas Thiemeyer, Markus Heitz
Verlag: Lübbe Audio
Geeignet für: Menschen, die Anthologien (Kurzgeschichtenbände) mögen
Gelesen oder gehört: gehört
Sprecher: David Nathan, Simon Jäger
Bewertung: 4,5 von 5 Punkten 


Beschreibung

(von Buchhandlung Rombach


"Dreizehn Thrillerautoren der internationalen Spitzenriege und zwei der besten Synchronsprecher Deutschlands sorgen dafür, dass Ihnen das Blut in den Adern gefriert: Sebastian Fitzek, Val McDermid, Thomas Thiemeyer, Torkil Damhaug, Petra
Busch, Michael Connelly, Markus Heitz, Michael Koryta, Steve Mosby, Judith Merchant, Jens Lapidus, Markus Stromiedel, Jilliane Hoffman. Die einzelnen Stories werden meisterhaft interpretiert von Simon Jäger und David Nathan."


3 Positive Fakten  

- Die perfekten Sprecher:
Simon Jäger und David Nathan sind definitiv die richtigen Sprecher für dieses Hörbuch. Sie schaffen es wunderbar Spannung aufzubauen und die Charaktere innerhalb einer kurzen Zeit glaubhaft darzustellen. Außerdem können sie sich wunderbar in die verschiedenen Geschichten hineinversetzen und jede auf ihre eigene Art transportieren.

- Das Hörbuch hält was es verspricht 
"PS ich töte dich" klingt nach jeder Menge Thriller! Und genau das wird hier geboten. Ich habe in dieser Anthologie einige neue Autoren kennen gelernt, deren Bücher ich mir einmal genauer ansehen möchte.
Während man bei manchen Geschichten auf die Vorstellungskraft des Lesers vertraut wird, geht es in anderen Exemplaren zur Sache: Schlägereien, Verfolgungsjagden und die Suche nach dem Täter sorgen für ein spannendes Hörerlebnis.

- Überwiegend guter Schreibstil 
Obwohl hier verschiedene Autoren zusammenkommen, gefallen mir die meisten Schreibstile wirklich gut und machen mich neugierig auf mehr Geschichten!


1 Negativer Fakt 

- Schnelligkeit
In einigen Geschichten ging es mir zu schnell. Die Grundideen haben zwar viel Potential geboten, jedoch hätte ich mir die Geschichten als Roman besser vorstellen können. Während ich dabei war, das Gehörte zu verdauen, passierten inhaltliche Sprünge, die ich überhaupt nicht nachvollziehen konnte. Ich hätte mir an dieser Stelle mehr Informationen gewünscht.


Gesamteindruck 

Ich habe einen sehr positiven Gesamteindruck. Während ich in letzter Zeit eher schlechte Erfahrungen mit Anthologien gemacht habe, hat es "PS ich töte dich" geschafft meine Anthologie Erfahrung aufzuwerten und mein Interesse für weitere Kurzgeschichtenbände zu wecken.

Sonntag, 24. August 2014

Der Fliegenfänger

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Steckbrief

Name: Der Fliegenfänger (auch als Buch erhältlich)
Autor: Willy Russel
Verlag: Heyne Verlag
Geeignet für: Menschen, die gerne Jugendbücher lesen
Gelesen oder gehört: gehört
Sprecher: Rufus Beck
Bewertung: 5 von 5 Punkten


Beschreibung 

(von Weltbild)

"Der Tag, an dem der elfjährige Raymond Marks in einer Schulpause per Zufall das "Fliegenfangen" erfindet, ändert alles. Das harmlose Spiel führt für Raymond zu einem tragikomischen Leben als Außenseiter und Sonderling, bis er schließlich seine ganz persönliche Unabhängigkeitserklärung entwickelt."


Meine Meinung 

"Der Fliegenfänger" gehört zu den vielen Hörbüchern, die noch ungehört bei mir herumstanden. Der Titel sprach mich auf Anhieb an und machte mich neugierig, was es mit dem Fliegenfangen auf sich hatte. Als ich dann mitbekam, dass das Hörbuch von Rufus Beck gelesen wurde, freute ich mich auf die Geschichte.

Was als ein harmloses Spiel unter heranwachsenden Jungen begann, wird für Raymond zum Albtraum. Anfangs waren sie noch alle begeistert vom Fliegenfangen. Doch als es Ärger gibt, wird ein Schuldiger gesucht und gefunden: Raymond Marks! Er bekommt nun zu spüren, wie es ist, aus der Norm herauszufallen und den Erwartungen der Gesellschaft nicht gerecht zu werden.

Protagonist Raymond ist der "Ich-Erzähler" dieser Geschichte. Er schreibt an sein großes Idol den Sänger und Songwriter Morrissey, den es übrigens wirklich gibt. Der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit hat mir sehr gut gefallen. So wurde deutlich, wie gut die Stränge miteinander verknüpft sind.

Rufus Beck schafft es wunderbar einem das Schicksal von Raymond Marks näher zu bringen. Er kann sich sehr gut in den Hauptcharakter hineinversetzen. Während er beispielsweise bei der "Harry Potter"- Reihe auf verschiedene Imitationen oder andere Dialekte setzt, lässt er den Leser beim "Fliegenfänger" an Raymonds Emotionen teilhaben. Verschiedene Gefühlsregungen wie Freude, Verzweiflung oder grenzenlose Wut, werden glaubhaft transportiert. An vielen Stellen nahm Beck einen scheinbaren Flüsterton an, was zwar gut zur Geschichte passte, mir das Verstehen oft erschwerte.

Der Schreibstil der Geschichte hat mir ebenfalls gut gefallen. Besonders die Elemente mit der Briefform, die Perspektive des Ich-Erzählers haben für einen lebendigen Schreibstil gesorgt. Ich konnte mich so wunderbar in Raymond hineinversetzen, habe mit ihm gelitten, mich mit ihm gefreut, oder mit ihm getrauert.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich eigentlich mit einer völlig anderen Geschichte gerechnet hatte. Allerdings hat mir der Roman rund um Raymond, der auf der Suche nach sich selbst ist, sehr gut gefallen. Auch wenn sich über das Ende streiten lässt.
Wer eine lebendige Geschichte sucht, sollte sich "Den Fliegenfänger" unbedingt zulegen!

Freitag, 22. August 2014

Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer

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der hörverlag
Steckbrief

Name: Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer (auch als Buch erhältlich)
Autor: Alex Capus
Verlag: der Hörverlag
Geeignet für: Menschen, die sich für Abenteuerromane interessieren und Geschichten mit verstrickter Handlung mögen
Gelesen oder gehört: gehört in vollständiger Fassung
Sprecher: Ulrich Noethen
Bewertung: 4,5 von 5 Punkten


Klappentext

(aus: "Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer" von Alex Capus, erschienen im Hörverlag, Buchvorlage von Hanser)


"Ein schillerndes Mosaik von drei wahren Helden wider Willen.

Der pazifistische Jüngling Felix Bloch studiert Atomphysik bei Heisenberg, flüchtet 1933 in die USA und gerät nach Los Alamos, wo er Robert Oppenheimer beim Bau der Atombombe helfen soll. Die rebellische Musikantentochter Laura D'Orlano muss erkennen, dass ihr das große Talent für die Karriere als Sängerin fehlt. Bei Kriegsausbruch geht sie als Spionin für die Allierten nach Italien, ohne zu bemerken, dass Mussolinis Leute ihr auf Schritt und Tritt folgen. Der Kunststudent Emile Gillieron reist mit Schliemann nach Troja, zeichnet Vasen und restauriert Fresken, fertigt Reproduktionen an - und stellt bald fest, dass es von der Kopie zur nicht deklarierten Fälschung nur ein kleiner Schritt ist. Nur einmal können die drei einander begegnet sein: Im November 1924 am Hauptbahnhof Zürich, wo die Geschichte einsetzt. Danach führen ihre Wege auseinander und bleiben doch auf eigentümliche Weise miteinander verbunden."


Meine Meinung 

Auf das Hörbuch aufmerksam geworden, bin ich zuerst durch die DZB, eine Hörbücherei für blinde und sehbehinderte Menschen. Als mich das Herbstprogramm des Hörverlages erreichte, war ich aus dem Häusschen als ich gesehen habe, dass der Roman ins Programm aufgenommen und auch noch von Ulrich Noethen gelesen, wurde.

Ulrich Noethen macht seine Sache als Sprecher hervorragend. Er passt wie die Faust aufs Auge zu der Geschichte. Dank ihm konnte ich mir die Szenerie, wie beispielsweise Laura, deren Lieblingsplatz auf fZugreisen das Treppchen außen am Waggong ist, oder Felix Bloch, der lange nicht weiß, was er will, oder des Fälschers Emile, der in der Fremde doch eine neue Heimat findet, bildhaft vorstellen.
Zudem hat er genau das richtige Lesetempo. Er liest weder zu langsam noch zu schnell. An den richtigen Stellen schafft er es die Spannung und Ironie zu transportieren. Seine Lesung untermalt den Schreibstil der Geschichte, auf den ich im weiteren Text noch eingehen werde, wunderbar.

Inhaltlich sind die Handlungsstränge sehr gut und interessant aufgebaut. Ich gehöre zu den Menschen, die sich nicht immer den Klappentext des Romans vorher durchlesen. So wurde mein Interesse für einige Charaktere erst während der Geschichte richtig geweckt. Hatte ich den Namen Felix Bloch nicht schon irgendwo gehört? Gab es Oppenheimer nicht auch "in Echt"? Google musste herhalten, Wikipedia lieferte die Antwort. Und so begann ich mich zu fragen: An welcher Stelle fängt gute Recherche an, wo setzt die Fiktion ein.
Schön finde ich, dass der Roman an der gemeinsamen Schnittstelle der Charaktere beginnt. Allerdings habe ich insgeheim darauf gewartet und zugleich gehofft, dass sie sich noch einmal begegnen werden. Die Parallele, der züricher Bahnhof, war mir etwas zu abstrakt.
Allerdings finde ich, dass sich Alex Capus wunderbar in die realen Charaktere hineinversetzt hat. Ich konnte mich gut in die Charaktere hineinversetzen und konnte nachvollziehen, warum sie wie reagieren.

Der Spannungsbogen der Geschichte war sehr gut aufgebaut. Als Laura ihren Beruf von der Hutverkäuferin hin zur Spionin wechselte, saß ich auf Kohlen. Würde sie den Krieg unbeschadet überleben? Als es allerdings zu den physikalischen Bloch Abschnitten kam, ließ meine Konzentration an der ein oder anderen Stelle etwas nach. Schön fand ich, dass die Welt der Physik in Grenzen gehalten und dem Leser nur das wirklich Wichtige mitgeteilt wurde.

Der Schreibstil der Geschichte hat mich schon nach den ersten Minuten gefesselt. Nun hatte ich wieder ein Buch, welches sich durch seine indirekte Rede und den schön geschriebenen ausgeschmückten Schreibstil auszeichnet. Hier und da gab es aber auch einige sachlich geschriebene Abschnitte. Wer wissen wollte, wie sich die Charaktere fühlen, musste zwischen den Zeilen lesen. Außerdem schien der Erzähler der Geschichte allwissend.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir "Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer" sehr gut gefallen hat, weil die Geschichte sehr schön transportiert wurde. Wer also ein Stück Geschichte gut literarisch verpackt erleben will, sollte sich unbedingt dem Hörbuch widmen.


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* Dieses Hörbuch wurde mir von dem Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Dienstag, 19. August 2014

Arbeit und Struktur

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Argon Verlag
Steckbrief

Name: Arbeit und Struktur (auch als Buch erhältlich)
Autor: Wolfgang Herrndorf
Verlag: Argon Verlag
Geeignet für: Menschen, die sich für den Autor, oder für Biografien interessieren
Gelesen oder gehört: gehört, in gekürzter Fassung
Sprecher: August Diehl
Bewertung: nicht vorhanden (siehe "Meine Meinung")


Beschreibung der Verlagsseite

Quelle: Argon Verlag

»Dann Telefonat mit einem mir unbekannten, älteren Mann in Westdeutschland. Noch am Tag der Histologie war Holm abends auf einer Party mit dem Journalisten T. ins Gespräch gekommen, dessen Vater ebenfalls ein Glioblastom hat und noch immer lebt, zehn Jahre nach der OP. Wenn ich wolle, könne er mir die Nummer besorgen.
Es ist vor allem dieses Gespräch mit einem Unbekannten, das mich aufrichtet. Ich erfahre: T. hat als einer der ersten in Deutschland Temodal bekommen. Und es ist schon dreizehn Jahre her. Seitdem kein Rezidiv. Seine Ärzte rieten nach der OP, sich noch ein schönes Jahr zu machen, vielleicht eine Reise zu unternehmen, irgendwas, was er schon immer habe machen wollen, und mit niemandem zu sprechen. Er fing sofort wieder an zu arbeiten. Informierte alle Leute, dass ihm jetzt die Haare ausgingen, sich sonst aber nichts ändere und alles weiterliefe wie bisher, keine Rücksicht, bitte. Er ist Richter.
Und wenn mein Entschluss, was ich machen wollte, nicht schon vorher festgestanden hätte, dann hätte er nach diesem Telefonat festgestanden: Arbeit. Arbeit und Struktur.«


Meine Meinung 

Wem Wolfgang Herrndorfs zweiter Roman "tschick" nichts sagt, der konnte sich dem Hype gut entziehen, oder war in dieser Zeit auch nicht mehr schulpflichtig. Nachdem ich diesen Roman im Deutschunterricht kennen gelernt hatte, auf Umwegen zu "Sand" gelang und schließlich von Wolfgang Herrndorfs Selbstmord erfuhr, war mein Interesse für den Autor geweckt: Wer war der Mensch hinter den Büchern? Was ging in ihm vor? Wie erlebte er seine Krankheit?
Außerdem erhoffte ich mir auch die ein oder andere Information zur Entstehung seiner Romane zu bekommen.
Da "Arbeit und Struktur" ohne den Hirntumor wahrscheinlich nicht entstanden wäre, fände ich es ziemlich dreist dieses Buch nach den typischen Kriterien zu bewerten. Daher beschränke ich mich ausschließlich auf den "Eigene Meinung" Teil, indem ich darauf eingehe, wie es mir mit der Lektüre ging bzw. wie ich sie erlebt habe.

Schon nach den ersten Minuten war klar, dass Herrndorf einen sehr hohen literarischen Anspruch hat. Er schreibt nicht "eben mal was", nur damit es geschrieben ist, sondern tüftelt jahrelang an seinen Werken. An seinen Blogeinträgen merkt man, dass er auch einen gewissen Tiefgang voraussetzt. Als die Diagnose feststand, wurde "Sand", an dessen Manuskript er gerade arbeitete, beiseite gelegt und "tschick" aus der Schublade geholt...

Ich finde es sehr interessant, wie offen Herrndorf über sein Leben, seine Ängste und Träume berichtet. Die Angst zum Schluss aller Kommunikation beraubt zu sein, nicht mehr die passenden Worte zu finden, um sich mitteilen zu können, schärft den Entschluss selbst bestimmen zu wollen, wann er sterben werde.

Schön zu lesen finde ich, dass er mit der Diagnose nicht allein gelassen wurde. Er hatte einen guten Freundes- und Bekanntenkreis um sich geschart, die sich so leicht nicht vertreiben ließen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass in Ausnahmesituationen, oft nur wenige Freunde übrig bleiben, da es nicht einfach ist, zu sehen, wie ein Mensch, den man mag, zunehmend abbaut.

Die Lektüre hat mich sehr bewegt. In "Arbeit und Struktur" hatte ich das Gefühl den Autor ein Stück weit besser kennen und verstehen gelernt zu haben. Natürlich führt die Diagnose, verbunden mit ihren Symptomen durch den Roman, jedoch legt Herrndorf auch sein Gefühlsleben offen, erzählt von Selbstzweifeln und lässt den Leser an seiner Biografie, wichtigen Ereignissen in der Kindheit oder alltägliche Glücksmomente teilhaben.

Außerdem hat mich der Roman zum Nachdenken angeregt. Wie würde ich reagieren, wenn ich todkrank wäre? Würde ich alle Möglichkeiten ergreifen, um zu überleben, oder meine letzten Monate so schön, wie möglich gestalten?

Ungerecht vom Schicksal verteilt finde ich, dass er seinen Durchbruch erst erleben darf, als er sich mit anderen Dingen auseinandersetzen muss. Für Herrndorf beginnt neben der Freude am Schreiben auch der Wettlauf gegen die Zeit und die Frage, wie viele Bücher er noch schreiben kann, bevor es "vorbei ist".

Zu guter letzt kann ich sagen, dass mich Herrndorf und die Kommentare seiner Freunde auf seinen Erstling "In Plüschgewittern" neugierig gemacht haben, welches bei nächster Gelegenheit den Weg in mein Bücherregal finden wird.

Ge(h)fragt - Ricarda Konrad

---AUFGEPASST---
Es gibt 3 eBooks zu gewinnen.
Lese das Interview um mehr zu erfahren!

Liebe Frau Konrad, herzlich willkommen in den Ge(h)Schichten. Sie sind eBook Autorin. Wie sind Sie zum Schreiben gekommen und wie lange schreiben Sie schon?

Schon während meiner Schulzeit habe ich kleine Romane verfasst, aber mit Beruf und Familie blieb das sehr schnell auf der Strecke. Erst vor etwa einem Jahr kam mir plötzlich die Idee zu „In den Schatten der Vergangenheit“ und die Lust am Schreiben erwachte wieder. Wegen Zeitmangels konnte ich meinen Plan aber nicht umsetzen. Erst durch berufliche Veränderungen Anfang 2014 gab es die Gelegenheit, meine Idee wirklich zu realisieren.

Um was geht es in Ihrem aktuellen Roman? Wie sind Sie auf die Idee gekommen?

Es geht um eine Frau Anfang vierzig, die mit ihrem bisherigen Leben sehr unzufrieden ist und sowohl Exmann und Eltern entfliehen möchte, da diese sehr besitzergreifend ihr gegenüber sind. Diese Gelegenheit bietet sich, als sie von ihrer Großtante ein Cottage in Irland erbt. Fern von Familie und Bekannten startet sie einen Neuanfang, der sich jedoch unerwartet etwas turbulent gestaltet. Nicht zuletzt durch ein Geheimnis, das sich durch alte Briefe an ihre Großtante offenbart.
Wie ich auf die Idee gekommen bin, kann ich gar nicht mal sagen. Sie war einfach da. J

Was kommt zuerst? Die Idee für den Romananfang oder das Roman Ende?

Bei mir ist auf jeden Fall immer erst die Idee für den Anfang da. Zwei bis drei Hauptprotagonisten und ein grobes Muster, worum es sich handeln soll. Alles andere ergibt sich tatsächlich erst während des Schreibens.

Haben Sie einen Lieblingscharakter in Ihrem Buch?

Oh ja, ich mag abgesehen von Caro und Damian die beiden alten „Kauze“ sehr gern, Hanna McIntyre und Steve O’Reilly.

Welchen Charakter mögen Sie überhaupt nicht?

Das ist eine schwierige Frage, denn eigentlich mag ich alle Charaktere ein wenig. Wenn ich mich aber entscheiden müsste, wäre es wohl Caros Exmann Reinhard, der mir am unsympathischsten ist.

Sind Sie hauptberuflich Autorin, oder gehen Sie einem anderen Beruf nach? Wie bringen Sie beide Tätigkeiten unter einen Hut?

Ich habe zuletzt als Community Managerin für einen Spiele-Publisher gearbeitet. Währenddessen blieb mir leider keine Zeit zum Schreiben. Nun gehe ich dieser Tätigkeit nicht mehr nach und werde sehen, wie sich meine berufliche Laufbahn weiter entwickelt. Sofern ich in Zukunft in Teilzeit arbeiten werde, bleibt sicher noch genügend Zeit zum Schreiben.

Gehören Sie auch zu den Leseratten? Welcher Roman darf auf keinen Fall fehlen?

Ganz sicher bin ich eine Leseratte. Wobei ich mich immer auf bestimmte Autoren festlege und erst, wenn ich von alle Bücher gelesen habe, nach anderen Autoren Ausschau halte. In meinem Bücherregal stehen beispielsweise Charlotte Link, Val McDermid, Elizabeth George, John Grisham, Nora Roberts. Aber auch gerne mal was Humorvolles wie die Romane von Evelyn Sanders, die habe ich förmlich verschlungen.

Wenn Sie mit einem Autor / einer Autorin zusammenarbeiten dürften, wer sollte das sein und warum?

Eigentlich wären das zwei Autoren. Evelyn Sanders wegen ihrer unverwechselbaren Art von Humor, mit dem sie ihre Leser bei alltäglichen Dingen zum Lachen bringt. Außerdem Charlotte Link, weil sie es immer schafft, mich an das Buch zu fesseln und ich nie weiß, wie sich die Geschichte wirklich auflösen wird.

Vielen Dank, dass Sie sich Zeit für meine Fragen genommen haben. Ich hoffe, dass Ihr Roman viele Leser begeistern und die Amazon Verkaufscharts stürmen wird!

Ich habe zu danken und wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg mit Ihrem Blog!

---AUFGEPASST---
Alle guten Dinge sind 3!
Ricarda Konrad verlost ihren aktuellen Roman.
Beantworte die folgende Frage und schicke die Antwort bis zum 31.08 an: EmmaZecka@gmx.de
Die Gewinner werden an die Autorin weitergeleitet.
Welche humorvollen Romane befinden sich in Ricarda Konrads Bücherregal?

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~K~: Dieser Beitrag ist eine Rezension aus der Konserve und wurde bereits veröffentlicht

Freitag, 8. August 2014

Herzlich Willkommen

Hallo Ihr Lieben!
herzlich willkommen in den Ge(h)Schichten.

Um was es hier genau geht und wer bloggt, erzähle ich euch ausführlich in den nächsten Tagen...

viele Grüße
Emma